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DWS Chart der Woche: Ungereimtheiten im Aufschwung-Narrativ

Im Verhältnis von Kupfer zu Gold spiegelt sich Konjunktureuphorie. Davon ist bei Realrenditen wenig zu spüren. Ohne Eingriffe der Zentralbanken würde es ungemütlich werden. DWS | 21.02.2021 12:07 Uhr
© Photo by Art Lasovsky on Unsplash
© Photo by Art Lasovsky on Unsplash

An den Kapitalmärkten herrscht auch Anfang 2021 gute Stimmung. Viele Aktienindizes haben neue Rekordmarken erreicht. Der Ölpreis legt ebenfalls zu, und die Tage im April 2020, als das schwarze Gold mit negativen Preisen notierte, sind fast vergessen.

Ein Indikator, der das Konjunkturbild der Anleger widerspiegelt, ist die Relation zwischen dem Kupfer- und Goldpreis. Kupfer ist ein wichtiges Industriemetall, dessen Nachfrage eng mit der Wirtschaftsaktivität korreliert. Gold hingegen ist ein beliebter sicherer Hafen für Anleger, der besonders in unsicheren Zeiten gefragt ist.

Wie aus unserem „Chart der Woche“ ersichtlich ist, besteht über lange Phasen auch ein guter Zusammenhang zwischen dem Verhältnis von Kupfer und Gold und Realrenditen, welche gemäß den Lehrbüchern die realen Wachstumserwartungen des Rentenmarktes abbilden sollten. Aktuell ist hier aber eine Diskrepanz zu beobachten: Während die Entwicklung der Rohstoffpreise, wie auch die vieler anderer Anlageklassen, auf eine sich fortsetzende Erholung hindeuten, verharren Realrenditen dies- wie jenseits des Atlantiks auf rekordniedrigen Niveaus. Der Verdacht liegt nahe, dass dies hauptsächlich der Politik der Zentralbanken geschuldet ist. Eine vergleichbare Lücke gab es im vergangenen Jahrzehnt in der Phase zwischen 2012 und 2013, als die amerikanische Zentralbank (Fed) ebenfalls mit Anleihekäufen die Konjunktur stützte.

Quellen: Bloomberg Finance L.P., DWS Investment GmbH; Stand: 11.02.2021

2013 ging diese Phase der Diskrepanz zwischen Rohstoffmärkten und Staatsanleiherenditen abrupt zu Ende, als die Fed den Einstieg in den Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm ankündigte (tatsächlich erfolgte das schrittweise Rückführen des Kaufprogramms erst 2014). Insofern empfiehlt es sich, auch in der aktuellen, von Konjunkturoptimismus geprägten Phase die Entwicklung am Rentenmarkt aufmerksam zu beobachten. Sollten sich Staatsanleihen nach einem Anstieg der Renditen wieder zu einer attraktiven Alternative für Anleger entwickeln, könnte es für andere Anlageklassen ungemütlicher werden.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen. Das NewsCenter ist eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer der NewsCenter Sonderwerbeform. Alle NewsCenter Meldungen stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.

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