Was uns die fünf letzten Bärenmärkte gelehrt haben

David Leduc, Head of Fixed Income bei Mellon, und George Saffaye, globaler Anlagestratege bei Mellon (einer BNY Mellon IM Gesellschaft), analysieren die letzten fünf Bärenmärkte (Verluste von 20% vom Hoch zum Tief) und legen die aus ihrer Sicht wichtigsten Erkenntnisse für Anleger dar. ​ BNY Investments | 27.04.2020 17:49 Uhr
© Photo by AbsolutVision on Unsplash
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Von der Globalen Finanzkrise bis zum Schwarzen Montag; Klicken Sie sich mit den Pfeiltasten (<- ->) durch die letzten fünf Bärenmärkte:

Was nun?

So viel zu den fünf früheren Bärenmärkten. Heute sehen wir uns angesichts der Ausbreitung des Covid-19-Virus ähnlichen oder sogar größeren Herausforderungen gegenüber als frühere Generationen von Anlegern. Die Aktienmärkte haben bereits die größte Verkaufswelle einer ganzen Generation verzeichnet, und selbst Gold – der letzte „Zufluchtsort“ für Anleger in schwierigen Zeiten – litt unter dem in den vergangenen Wochen zu beobachtenden Run auf Barmittel.

Seither sind die Zentralbanken und politischen Verantwortlichen wie die Bank of England und die US Federal Reserve mit koordinierten Maßnahmen in bisher nie da gewesenem Umfang in die Bresche gesprungen. Zu den zahlreichen eingeleiteten Schritten zählen auch Zinssenkungen – in einigen Fällen auf historische Tiefststände. Fürs Erste scheint die Volatilität etwas abgenommen zu haben. Angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Covid-19-Virus rund um den Globus und des daraus resultierenden, immer strengeren wirtschaftlichen Lockdown ist die künftige Entwicklung weiterhin mit Unsicherheit behaftet.

Eine Sache, die uns vorangegangene Baisse-Phasen jedoch gelehrt haben, ist, dass das Leben weitergeht. Auf jede Verkaufswelle im Rahmen der von uns vorgestellten fünf Bärenmärkte folgte letzten Endes eine Erholung. Wie üblich trägt ein wenig geschichtliches Hintergrundwissen wesentlich zum Verständnis der derzeitigen Lage bei.

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