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Mark Phelps: „Sowohl die EU als auch Boris Johnson gehen äußerst gewagt vor“

Mark Phelps, CIO, Global Concentrated Equities beim Asset Manager AllianceBernstein (AB), zum neuen britischen Premierminister Boris Johnson: AllianceBernstein | 13.08.2019 11:48 Uhr
Mark Phelps, CIO, Global Concentrated Equities, Asset Manager AllianceBernstein (AB) / © AllianceBernstein
Mark Phelps, CIO, Global Concentrated Equities, Asset Manager AllianceBernstein (AB) / © AllianceBernstein

„Die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexits steigt und die Besorgnis darüber hat den Kurs des britischen Pfund bereits untergraben. Sollte Großbritannien ohne ein Abkommen aus der Europäischen Union (EU) austreten, erwarten wir weitere Verluste. Die Unsicherheit um den Brexit hat zudem die britische Konjunktur geschwächt. Dieser Trend würde sich weiter verschärfen, wenn kein Handelsabkommen zustande käme, bevor Großbritannien die EU verlässt. Die Verhandlungen über das Abkommen sind belastet: Die EU besteht darauf, dass das zuvor vereinbarte Abkommen nicht neu verhandelt werden kann; auf der anderen Seite beharrt Premierminister Boris Johnson darauf, dass Großbritannien die EU in jedem Fall verlässt. Beide Seiten gehen äußerst gewagt vor, und das britische Parlament erschwert die Situation zusätzlich, indem es darauf besteht, dass ein ‚No Deal-Brexit‘ nicht ohne seine Zustimmung erfolgen kann. Angesichts der Gefahr einer vorgezogenen Wahl in Großbritannien, die zusätzlich für Unsicherheit sorgt, ist es unmöglich, eine klare Prognose zum wahrscheinlichen Ergebnis einzunehmen. 

Europa könnte nachgeben, aber das passiert, wenn überhaupt, erst in letzter Minute, bevor die Frist für den Austritt abläuft. Eine Verschiebung des Austrittsdatums ist möglich, aber keine Seite scheint das zu wollen. Das würde nur dann erfolgen, wenn eine mögliche Einigung in Sicht wäre. Das Parlament könnte eine Mehrheit für ein zweites Referendum finden, aber die Labour-Partei müsste sich diesem dann uneingeschränkt anschließen, womit sie sich bisher schwergetan hat. 

Letztlich ist ein Austritt ohne Abkommen sicherlich wahrscheinlicher geworden – angesichts des neuen Premierministers und eines Kabinetts, das eine härtere Linie befürwortet. Aus Anlegersicht ist es im Moment schwierig, die Attraktivität Großbritanniens zu sehen. Was aber übersehen wird: Einen großen Teil des No-Deals-Szenarios hat der Markt allmählich eingepreist. Wenn es zu keinem Deal kommt, dann wird die sofortige Reaktion wahrscheinlich negativ sein. Für Mutige könnte das jedoch ein sehr attraktiver Einstiegspunkt sein, denn trotz aller Proteste wird die Sonne in Großbritannien wieder aufgehen, die Menschen werden weiterhin konsumieren und die Unternehmen produzieren – und das Land bleibt nach wie vor ein Investment-Thema.“

Mark Phelps, CIO, Global Concentrated Equities, Asset Manager AllianceBernstein (AB)

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