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Drohende Inflation: AllianceBernstein über die Vorzüge von Unternehmen mit Preismacht

Wie die jüngste Berichtssaison gezeigt hat, macht sich derzeit ein steigender Inflationsdruck bemerkbar. Für Anleger stellt sich deshalb die Frage, welche Unternehmen in der Lage sind, die hieraus entstehenden Kosten weiterzugeben und so ihre Gewinnspannen zu schützen. AllianceBernstein | 21.10.2021 15:52 Uhr
James T. Tierney, Chief Investment Officer für Concentrated US Growth, Alliance Bernstein, Dev Chakrabarti, Co-Chief Investment Officer für Concentrated Global Growth, Alliance Bernstein / © e-fundresearch.com / AllianceBernstein
James T. Tierney, Chief Investment Officer für Concentrated US Growth, Alliance Bernstein, Dev Chakrabarti, Co-Chief Investment Officer für Concentrated Global Growth, Alliance Bernstein / © e-fundresearch.com / AllianceBernstein

Die Inflation ist aktuell eines der wichtigsten Themen für Anleger. Handelt es sich um einen dauerhaften Preisanstieg oder wird der Inflationsdruck mit einer Normalisierung der Lieferketten wieder abnehmen? Lesen Sie die Einschätzungen der beiden Experten von AllianceBernstein (AB) James T. Tierney, Chief Investment Officer für Concentrated US Growth, und Dev Chakrabarti, Co-Chief Investment Officer für Concentrated Global Growth:

„Unserer Ansicht nach deuten die Informationen aus den jüngsten Gewinnmitteilungen auf eine anhaltende Inflation hin, die sich zumindest in den kommenden Quartalen noch fortsetzen wird. Im Rahmen der Berichterstattung zum zweiten Quartal 2021 verwiesen rund die Hälfte aller Unternehmen im S&P 500 auf einen gestiegenen Kostendruck – dies ist der höchste Wert der letzten zehn Jahre.

Die Anzahl an Erörterungen zum Thema Inflation im Rahmen von Gewinnmitteilungen US-amerikanischer Unternehmen hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr um fast 200 Prozent und im Vergleich zu 2019 vor Ausbruch der Pandemie um 73 Prozent erhöht. Viele Unternehmen konnten diesem Inflationsdruck bisher durch ein solides Umsatzwachstum und die Vermeidung von Kosten standhalten. Angesichts der Normalisierung des BIP-Wachstums sowie nun nicht länger vermeidbarer Geschäftsausgaben könnte die Inflation jedoch künftige Gewinne schmälern.

Unserer Einschätzung nach sind Technologieunternehmen mit omnipräsentem Programm- oder Serviceangebot in einer vorteilhaften Position, wenn es um Preissteigerungen geht. So müssen etwa Zahlungsabwickler und Softwareanbieter, die ihre Tarife in letzter Zeit nicht erhöht haben, bei Preisanpassungen kaum mit Gegenwind rechnen. Rund 75 Prozent aller Kredit- und Debitkartenzahlungen werden über die beiden weltweit bedeutendsten, als Technologieunternehmen klassifizierten Anbieter Visa und Mastercard abgewickelt – Tendenz steigend. Beide Anbieter haben während der Pandemie auf Preiserhöhungen verzichtet. Für das Jahr 2022 wurden jedoch bereits entsprechende Anpassungen angekündigt.

Ein zweiter Bereich mit dem Potenzial für Preissteigerungen ist die Transportbranche. Die durch die Lockdowns während der Pandemie unterbrochenen Lieferketten stehen derzeit vor der Herausforderung, eine steigende Nachfrage zu befriedigen. Die Häfen sind mit Containern überlastet und die Zahl an Lkw-Fahrern reicht nicht aus, um den vorhandenen Bedarf zu decken. Einige Transportunternehmen berechnen für sogenannte Premiumfracht drei- bis viermal höhere Preise als noch vor einem Jahr. Andere Spediteure kündigen Festpreisverträge, weil es ihnen der Markt erlaubt, höhere Tarife anzusetzen. Ein großer Einzelhändler ist wegen der gestiegenen Kosten und Verzögerungen bei den Lieferketten bereits dazu übergegangen, Schiffe und Container direkt zu mieten, um seine Waren ohne Umweg über externe Frachtführer auf den Markt zu bringen.

Auf der anderen Seite gibt es auch Firmen, deren Umsätze unter Preiserhöhungen leiden könnten. Um nachteilige Entscheidungen in einem inflationären Umfeld zu vermeiden, sollten Anleger nicht nur die Gewinner dieser aktuellen Entwicklung kennen. Die Frage danach, welche Unternehmen zurückbleiben werden, ist möglicherweise genauso wichtig.“

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen. Das NewsCenter ist eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer der NewsCenter Sonderwerbeform. Alle NewsCenter Meldungen stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.
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