Globaler Makro-Ausblick: Zweites Quartal 2026

Der globale Makro-Ausblick wird zunehmend von geopolitischen Risiken geprägt: US-Außenpolitik, Nahost-Konflikt, Ölpreis und Inflation rücken in den Fokus. Warum AB trotz höherer Unsicherheit weiter von einer vergleichsweise robusten Weltwirtschaft ausgeht. AllianceBernstein | 17.04.2026 14:30 Uhr
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Was Sie wissen sollten

Die US-Außenpolitik wurde im ersten Quartal zur Schlüsselvariable für die Finanzmärkte. Mit der Ausweitung des Nahost-Konflikts könnten Ölpreisschocks stagflationär wirken, aber es ist noch zu früh, um das Ausmaß abzuschätzen. Unser Basisszenario geht davon aus, dass die Weltwirtschaft diesem Schock gegenüber widerstandsfähig bleiben wird – wie schon bei vielen anderen in diesem Zyklus.

Wichtige Prognosetrends

  • Die Konjunktur trat im ersten Quartal in den Hintergrund, da geopolitische Risiken schnell die Berichterstattung dominierten.
  • Ölpreisschocks können die Kosten in die Höhe treiben und gleichzeitig das Wachstum verlangsamen. Wenn die Ölpreise jedoch so schnell fallen, wie sie gestiegen sind, dürften die Auswirkungen unserer Meinung nach recht gering sein.
  • Wir erwarten eine etwas höhere Inflation und ein geringeres Wachstum als bisher prognostiziert, aber die Konjunktur scheint widerstandsfähig zu sein und hat andere Stürme der jüngsten Zeit überstanden.
  • Die geldpolitische Reaktion auf den Energiepreisschock wird zum Teil von den unterschiedlichen Mandaten der Zentralbanken sowie von den letztendlichen wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges abhängen.
  • Insgesamt scheint die zugrunde liegende Wachstumsdynamik stabil zu sein, aber das Risiko anhaltend hoher Energiepreise droht das Wachstum zu verlangsamen.

Globaler Makro-Ausblick: Die kommenden sechs Monate

Aktuelle Analysen und Prognosen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Quelle: AllianceBernstein (AB)

Globale Prognose

Prognoseübersicht

Aktuelle Analysen und Prognosen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
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