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Columbia Threadneedle: Bei Schwellenländeranleihen auf bonitätsschwächere Papiere konzentrieren

Columbia Threadneedle Investments | 04.02.2021 16:37 Uhr
Adrian Hilton, Leiter globale Zinsen und Schwellenländeranleihen, Columbia Threadneedle Investments / © Columbia Threadneedle Investments
Adrian Hilton, Leiter globale Zinsen und Schwellenländeranleihen, Columbia Threadneedle Investments / © Columbia Threadneedle Investments

Bei Schwellenländeranleihen hält die Fondsgesellschaft Columbia Threadneedle Investments vor allem höher verzinsliche Staats- und Unternehmenspapiere für interessant. „Hier liegt die Performance hinter der bonitätsstärkerer Emerging-Markets-Unternehmensanleihen und der von Unternehmenspapieren aus Industrieländern mit gleichem Rating“, sagt Adrian Hilton, Leiter globale Zinsen und Schwellenländeranleihen. Daraus ergebe sich Aufholpotenzial. „Die Überschussrendite von Schwellenländeranleihen gegenüber US-Hochzinspapieren spiegelt die niedrigeren Ausfallquoten und höheren Restwerte der Schwellenländeranleihen nicht angemessen wider.“ Demzufolge bestehe die Aussicht, dass sich die Renditen annäherten, was mit Kursanstiegen bei Schwellenländerpapieren verbunden wäre.

Auf Lokalwährung lautende Emerging-Markets-Anleihen stellten ebenfalls eine besonders interessante Anlagemöglichkeit dar. Hilton erläutert warum: „Die Kombination aus einer Verschlechterung der fiskalischen Gesundheit, ausgelöst durch die rasch ergriffenen staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Volkswirtschaften, und der aggressiven geldpolitischen Lockerung, die aufgrund der niedrigen Inflationsraten möglich war, führte dazu, dass bei vielen Lokalwährungsanleihen die Renditekurven nun ungewöhnlich steil sind.“ Eine konstruktivere und multilaterale US-Handelspolitik könne eine konstante Erholung des weltweiten Wirtschaftswachstums unterstützen. „Dies könnte die idealen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Emerging-Markets-Währungen etwas an Boden gegenüber dem US-Dollar gutmachen können.“

Auch insgesamt sind Schwellenländeranleihen Columbia Threadneedle zufolge einen Blick wert. „Wir sind skeptisch, ob es zu einer deutlichen weiteren Verengung der Kreditaufschläge von auf Hartwährung lautenden Anleihen kommen wird“, sagt Hilton. Denn die Bewertungen von Emerging-Markets-Staatsanleihen entsprächen mehr oder weniger dem langfristigen Durchschnitt, und die Bilanzrisiken seien inzwischen stärker ausgeprägt. Die Gesamtertragschancen 2021 seien jedoch nach wie vor attraktiv.

„Schwellenländer-Unternehmensanleihen weisen eine hohe Korrelation zu Unternehmensanleihen aus Industrieländern auf und sind selbst bei einer nur leichten Erholung des weltweiten Wirtschaftswachstums im Jahr 2021 in einer guten Position.“ Zwar sei das Jahr 2020 im Hinblick auf die Umsätze und den Bruttoverschuldungsgrad schwierig gewesen, doch die Bilanzen der Unternehmen wiesen in der Regel erhebliche ungenutzte liquide Mittel auf. Wenn sich die Gewinne 2021 erholen, könnten die Unternehmen ihre Schulden abbauen.

Zudem sei das globale Zinsumfeld für die Performance von Schwellenländeranleihen weiterhin positiv. „Die Inflation ist niedrig, die Zentralbanken dürften ihre expansive Geldpolitik beibehalten und weltweit weisen Anleihen mit einem Gesamtvolumen von etwa 15 Billionen Dollar negative Renditen auf“, sagt Hilton. „Unterdessen sind die Allokationen internationaler Anleger in die Anlageklasse nach wie vor gering, somit kann man in den kommenden Jahren mit anhaltenden Kapitalzuflüssen rechnen.“

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen. Das NewsCenter ist eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer der NewsCenter Sonderwerbeform. Alle NewsCenter Meldungen stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.

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