William Blair Investment Management gab heute die Auflegung des William Blair Emerging Markets Frontier Debt SICAV-Fonds bekannt. Der neue Fonds, der von den Portfoliomanagern Yvette Babb und Daniel Wood unter der Leitung von Marcelo Assalin, dem Leiter des Bereichs Emerging Markets Debt, gemeinsam gemanagt wird, unterstreicht das Engagement des Unternehmens, spezialisierte Produkte mit attraktivem Renditepotenzial in Märkten mit wachsenden Möglichkeiten anzubieten. Der Fonds wird in erster Linie in eine Kombination aus auf Lokalwährung und Hartwährung lautenden Staatsanleihen von Frontier Markets-Ländern in Asien, Lateinamerika, Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika investieren.
Frontier-Märkte - eine Untergruppe der Schwellenländer - sind in der Regel kleinere Volkswirtschaften, die sich in einem früheren Entwicklungsstadium befinden und voraussichtlich schneller wachsen werden als Schwellen- oder Industrieländer. Diese Volkswirtschaften wie Kenia, Ägypten, Sri Lanka und die Dominikanische Republik haben in der Regel eine geringere Gesamtmarktkapitalisierung als Schwellenländer oder entwickelte Volkswirtschaften und oft eine geringere Liquidität. Frontier-Märkte sind auch weniger gut untersucht und verstanden als größere Volkswirtschaften, so dass sich für diejenigen, die sich in diesen Regionen gut auskennen, größere Chancen ergeben, Werte zu entdecken.
Frontier-Märkte bieten Anlegern wertvolle Möglichkeiten, ihre Portfolios auf eine Weise zu diversifizieren, die in der Regel weniger mit der Performance anderer Märkte und Anlageklassen korreliert. Sie bieten ein Engagement in einer äußerst vielfältigen und wachsenden Palette von investierbaren Ländern, Währungen und Unternehmensemittenten. Da diese Anlageklasse nur wenig untersucht ist und zu wenig investiert wird, bietet sie aktiven Managern, die ihre Risiko-Rendite- Eigenschaften nutzen wollen, eine wichtige Gelegenheit zur Alpha-Generierung.
Daniel Wood, Portfoliomanager bei William Blair Investment Management: „Da die Anleger ihr Engagement in den Schwellenländern weiter ausbauen, sind wir bestrebt, weiterhin Lösungen anzubieten, die den Zugang zum expandierenden und unausgeschöpftem Universum der Frontier Markets ermöglichen. Die Emerging Markets Frontier Debt-Strategie ermöglicht unseren Kunden eine zusätzliche Diversifizierung und ein Engagement in diesen Vermögenswerten mit der Selektivität, Risikokontrolle und Expertise, die wir durch unsere jahrelange Erfahrung bei Investitionen in Schwellenländern aufgebaut haben”.
Yvette Babb, Portfoliomanagerin bei William Blair Investment Management: „Frontier-Märkte zeichnen sich durch größere Marktineffizienzen aus bedingt durch ein geringeres Maß an Research- Abdeckung und Transparenz sowie durch allgemein höhere Renditen bedingt durch eine höhere Risikoprämie. Diese Faktoren bieten eine attraktive Kombination aus renditestarken Vermögenswerten und reichlich Möglichkeiten, durch einen aktiven Ansatz wertsteigernde Chancen zu entdecken”.
Marcelo Assalin, Partner und Leiter des Emerging Markets Debt Teams bei William Blair Investment Management: „Auf der Grundlage der langjährigen Erfahrung unseres Teams mit Investitionen in Schwellenländeranleihen war es ein logischer nächster Schritt, den Kunden einen spezialisierten, aktiv gemanagten Zugang zu den Frontier-Märkten zu bieten, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Im Rahmen unserer Flaggschiff-Strategie für Schwellenländeranleihen haben wir von Anfang an in Anlagen in den Frontier Markets investiert. Daher ist dieses Team gut positioniert, um ein spezielles und maßgeschneidertes Produkt mit Fokus auf die Frontier Markets zu entwickeln”.