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Degroof Petercam AM: 10 harte Fakten für Investoren, klimatische Aspekte zu berücksichtigen

Alljährlich zum Jahresende versammeln sich hochrangige Politiker und Staatslenker der ganzen Welt auf dem ‚Klimagipfel‘, um darüber zu beraten, wie das globale Klima gerettet werden kann. Dass es nicht nur bei Beratungen bleiben kann, ist schon lange klar. 2015 in Paris wurden zwar konkrete Ziele, wie die Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal 2 Grad, formuliert. Die konkrete Umsetzung dieser Ziele lässt jedoch auf sich warten. Vor allem wirtschaftliche Interessen sind es, die die meisten Länder dazu verlassen, auf der Bremse zu stehen und an herkömmlichen Energiequellen festzuhalten. Die Treibhausgaswerte erreichen derweil neue Rekordwerte. Degroof Petercam Asset Management | 05.12.2018 12:38 Uhr
Ophélie Mortier, Head of Responsible Investments, Degroof Petercam AM / © Degroof Petercam AM
Ophélie Mortier, Head of Responsible Investments, Degroof Petercam AM / © Degroof Petercam AM
COP24 – unter dieser Arbeitsbezeichnung findet aktuell der Welt-Klimagipfel im polnischen Kattowitz statt. Ziel ist es, das Regelwerk zum Pariser Klimaabkommen zu finalisieren und die Umsetzung der Klimaschutzziele weiter anzuschieben. Angesichts der drängenden Zeit mahnt Ophélie Mortier, Head of Responsible Investments bei Degroof Petercam AM: „Unabhängig der Lethargie der internationalen Politik können und sollten Investoren auf ihre Weise dazu beitragen, dass klimafreundliche Projekte entwickelt und vorangetrieben werden. Mit der Gefährdung für die Umwelt sind gleichzeitig die Menschen und auch das Vermögen rund um den Globus gefährdet. Wer als Investor immer noch nicht überzeugt ist, den sollten wissenschaftliche Fakten überzeugen. Schließlich lässt sich mit Investments, die klimatische Aspekte berücksichtigen, nicht nur Gutes tun, sondern gleichzeitig eine attraktive Wertsteigerung erzielen“.  

10 harte Fakten zum Klimawandel 

  1.  Die durchschnittliche Oberflächentemperatur unseres Planeten ist im Vergleich zu vorindustriellen Durchschnittswerten um 0,9 °C gestiegen. Die größte Anomalie ereignete sich 2016, dem bisher wärmsten Jahr seit Beginn der Messungen. Außerdem sind von den 19 wärmsten Jahren seit der Aufzeichnung 18 seit 2000 aufgetreten. (Quelle: NASA)  
  2. Der globale Meeresspiegel ist im letzten Jahrhundert durch schmelzende Gletscher und Polareiskappen sowie den Eisverlust in Grönland und der Westantarktis um 20,3 Zentimeter gestiegen, und die Rate steigt von Jahr zu Jahr. Außerdem war der Anstieg in den letzten zwei Jahrzehnten fast doppelt so hoch wie im gesamten 20. Jahrhundert. (Quelle: NASA & National Geographic)  
  3. In der Wissenschaft herrscht weitgehend Einigkeit: Über 97 Prozent der Klimawissenschaftler geben an, dass der Trend zur Erderwärmung in den vergangenen 100 Jahren auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind. (Quelle: NASA)  
  4. Schätzungsweise 800 Millionen Menschen sind derzeit weltweit den physischen Auswirkungen des Klimawandels wie Dürren, Waldbrände, Überschwemmungen, Stürme, extreme Temperaturen usw. ausgesetzt. (Quelle: Conservation International) 
  5. Das UN-Flüchtlingsamt schätzt, dass seit 2008 jedes Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen zu Klimamigranten wurden, da sie durch wetterbedingte Ereignisse gewaltsam vertrieben wurden. Nach Schätzungen der Weltbank könnte sich diese Zahl bis 2050 in nur drei Regionen (Subsahara-Afrika, Südasien und Lateinamerika) auf 143 Millionen erhöhen. (Quelle: UN-Flüchtlingsagentur & Weltbank)  
  6. Laut einer Studie der Economist Intelligence Unit liegt der geschätzte Wert, der durch die Auswirkungen des Klimawandels auf den gesamten globalen Bestand an verwaltbaren Vermögenswerten gefährdet ist, bis zum Ende des Jahrhunderts zwischen 4,2 und 43 Billionen US-Dollar. Um den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft zu schaffen, sind Investitionen  von schätzungsweise einer Billion Dollar pro Jahr erforderlich, was für Investoren und Vermögensverwalter erhebliche Herausforderungen und Chancen mit sich bringt. (Quelle: Economist Intelligence Unit & Task Force on Climate-Related Financial Disclosure) 
  7. Die gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen erreichten 2017 mit 53,5 Gigatonnen CO2 einen Rekordstand und scheinen noch nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Es wird geschätzt, dass die Pariser Zusagen die globalen CO2-Emissionen bis 2030 um ca. 6 Gigatonnen reduzieren werden (von geschätzten 59 Gigatonnen im Rahmen der derzeitigen Politik auf 53 Gigatonnen im Rahmen des Pariser Abkommens). Wenn wir jedoch die globale Erwärmung unter 2°C oder sogar unter 1,5°C halten wollen, müssen die derzeitigen Ambitionen verdreifacht werden, um sie an ein 2°C-Szenario anzugleichen, und sie müssen verfünffacht werden, um sie an ein 1,5°C-Szenario anzupassen. Auf der Grundlage der aktuellen Zusagen sehen wir uns daher im Jahr 2030 mit einer Emissionslücke von 13 bzw. 29 Gigatonnen CO2 konfrontiert. (Quelle: UN-Umweltprogramm) 
  8. Das Hauptziel der COP24 ist die Festlegung von Umsetzungsrichtlinien des Pariser Regelwerks. Da die derzeitigen Zusagen jedoch nicht ausreichen und eine erhebliche Emissionslücke darstellen, müssen sich die Nationen verpflichten, ihre national festgelegten Beiträge zu überprüfen und zu überarbeiten, um sie an das erforderliche globale Dekarbonisierungsziel anzugleichen. 
  9. Um die Pariser Zusagen zu erfüllen, muss die EU die Verbrennung von Kohle bis 2030 einstellen. Dies erfordert umfangreiche Maßnahmen und Herausforderungen für eine Reihe von Ländern wie Polen, dem Gastgeber der COP24, da die Hälfte des gesamten Energiemixes des Landes von Kohle abhängt.  Eine Abkehr von diesem fossilen Energieträger würde schätzungsweise 100.000 polnische Arbeitsplätze in der Kohle- und Energiewirtschaft gefährden. (Quelle: Enerdata & Principles for Responsible Investment)  
  10. Belgien und Frankreich waren in jüngster Zeit mit schweren Unruhen und Streiks aufgrund der erhöhten Steuern auf fossile Brennstoffe konfrontiert. Vor diesem Hintergrund muss der Übergang zum Klimawandel nicht nur schnell, sondern auch fair und gerecht sein. COP24 wird sich daher auch auf die positiven und negativen Auswirkungen des Klimawandels auf Arbeitnehmer und Gemeinschaften konzentrieren und als solches die soziale Dimension des Übergangs berücksichtigen. (Quelle: Principles for Responsible Investment) 
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