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1. Hohe Renditen bedeuten hohen Carry
Die absoluten Renditen von Schwellenländer-Anleihen befinden sich auf einem Mehrjahreshoch. Bei Renditen von über 8,25% beträgt der monatliche Carry 70 Basispunkte. Erst bei einem weiteren Renditeanstieg von 1,5%, wird der Gesamtertrag für Anleger auf 12-Monats-Sicht negativ.
2. Unterstützung von der Währungsseite
Schwellenländerwährungen werden höchstwahrscheinlich positive Rendite beisteuern, unter anderem wegen Direktinvestitionen aus dem Ausland. Um diese anzulocken und die eigenen Währungen zu stützen, werden die Schwellenländer einen positiven Realzins-Puffer gegenüber den Industrieländern aufrechterhalten.
3. Ausländische Investoren mit Nachholbedarf
Anleger wurden in den vergangenen Jahren von den Renditen in dieser Anlageklasse enttäuscht. Verringerte Risikoprämien und Wechselkursverluste waren die Regel. Derzeit sind die Engagements ausländischer Anleger an den lokalen Währungsmärkten so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Daraus ergeben sich sehr gute Anlagemöglichkeiten.
4. Geldpolitik hat Spielraum
5 % sind zurück: Warum Anleihen wieder mit Aktien konkurrieren
Renditen um die 5 Prozent, ein neuer Kurs der US-Notenbank und wieder steigende Volatilität. Im Fixed Income Channel liefert T. Rowe Price Einschätzungen zu Zinsen, Credit und globalen Anleihensegmenten.
Die Inflation wird nicht mehr weiter steigen und die Konjunktur schwächelt. Das gibt den Zentralbanken der Schwellenländer in diesem Jahr Spielraum für Zinssenkungen.
5. Globale Streuung puffert Risiken ab
Schwellenländer-Anleihen bieten eine Diversifizierung und damit einen Schutz gegen unvorhergesehene Umstände, wie geopolitische Spannungen und Pandemierisiken. Zudem spricht die wachsende Bedeutung der Schwellenländer für den Welthandel für diese Anlageklasse.
6. Nachhaltigkeit als Qualitätsfilter
Eine gezielte Übergewichtung von Anleihen aus Ländern mit guten ESG-Bewertungen kann die Qualität der Anlagen verbessern, sich positiv auf die Volatilität auswirken und das Drawdown-Risiko für den Anleger begrenzen.
Von Michaël Vander Elst, Fund Manager Emerging Market Debt bei DPAM
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