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Trotz hawkischer Fed-Risiken zeigen US-Small- und Mid-Cap-Aktien (SMID-Caps) außergewöhnliche Fundamentaldaten mit einem erwarteten EPS-Wachstum von +43 % in 2027 gegenüber +13 % beim S&P 500.
Massive KI-Infrastrukturinvestitionen der Tech-Giganten schaffen einen direkten Multiplikatoreffekt und treiben die Auftragsbücher spezialisierter SMID-Sektoren.
64 % der Russell-2000-Unternehmen übertrafen im Q2 2026 die EPS-Schätzungen; Analysten heben Umsatz- und Gewinnprognosen für die nächsten zwei Jahre an.
Die US-Wirtschaft befindet sich in einer Übergangsphase: Während die Gesamtnachfrage abkühlt und die Federal Reserve eine hawkische Haltung einnimmt, zeigen Small- und Mid-Cap-Aktien eine bemerkenswerte Fundamentalstärke. Das zweite Quartal 2026 brachte solide Ergebnisse, und Analysten heben ihre Prognosen für Umsatz und Gewinn in Schlüsselsektoren an. Getrieben von massiven KI-Infrastrukturinvestitionen der großen Tech-Konzerne profitieren spezialisierte SMID-Unternehmen von einem hohen Multiplikatoreffekt, der rund einen Prozentpunkt zum US-BIP-Wachstum beiträgt.
Trotz erhöhter Finanzierungskosten bleiben die operativen Margen nahe historischer Höchststände, da Produktivitätsgewinne durch KI und Automatisierung Lohnsteigerungen und höhere Zinslasten ausgleichen. Während kurzfristige politische Unsicherheiten für taktische Volatilität sorgen können, bleibt die fundamentale These für US-Small- und Mid-Cap-Aktien stärker denn je: Mit einem erwarteten EPS-Wachstum von +43 % in 2027 gegenüber +13 % beim S&P 500 bieten SMID-Caps Investoren eine außergewöhnliche Kombination aus strukturellem Wachstum und operativer Resilienz.
Von Michel Bourgon, Fondsmanager bei DPAM
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