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Bantleon-Experte Angelé: "Italien profitiert stark von der EZB-Politik"

Mario Draghi nutzte seine letzte Sitzung als EZB-Präsident im September, um ein Paket mit zusätzlichen expansiven Massnahmen im EZB-Rat durchzuboxen. Ob dieses »More of the same« am Ende die gewünschten Effekte – mehr Inflation - bringt, darf bezweifelt werden. BANTLEON | 22.11.2019 14:56 Uhr
Jörg Angelé, Senior Analyst Economic Research, Bantleon / © Thomas Wieland/Bantleon
Jörg Angelé, Senior Analyst Economic Research, Bantleon / © Thomas Wieland/Bantleon

Kaum Zweifel gibt es dagegen daran, wer zu den grössten Profiteuren der jüngsten EZB-Beschlüsse gehört: Neben dem italienischen Staat sind dies in erster Linie italienische Banken. Letzteren kommt vor allem die Neuauflage der ultralangen Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO) zu Gute. Statt sich am Kapitalmarkt Geld für 1%, 2% oder gar 3% zu besorgen, können sie sich bis ins Jahr 2024 bei der EZB zu 0% bedienen. Entlastet werden die Banken auch durch die Einführung des gestaffelten Einlagensatzes. Abgesehen von portugiesischen Instituten sind italienische Finanzhäuser die einzigen, die ab November gar keine Strafzinsen mehr auf bei der EZB geparktes Geld bezahlen müssen. Beides wird den Banken helfen, ihren Bestand an »faulen« Krediten weiter abzubauen.

Neben den Banken profitiert auch der italienische Staat von der expansiven Geldpolitik der EZB. So werden die Zinszahlungen auf den enormen Berg an Schulden weiter sinken - in den nächsten Jahren um rund 5 Mrd. Euro pro Jahr. Dies dürfte dazu beitragen, das Haushaltsdefizit stabil zwischen 2% und 3% des BIP zu halten und gleichzeitig eine expansive Haushaltspolitik zu fahren. Der während und im Nachgang der Euro-Schuldenkrise gefürchtete Teufelskreis aus insolventen Banken und der Unfähigkeit des Staates, diese aufzufangen, hat in den letzten Jahren erheblich an Schrecken verloren. An den Märkten spiegelt sich das in der Entwicklung des Risikoaufschlags gegenüber deutschen Staatsanleihen wider. Bei 10-jährigen Anleihen hat sich dieser Spread seit November 2011 von 496 Bp auf 148 Bp im laufenden Monat eingeengt.

Wir sind der Meinung, dass diese Spreadeinengung noch nicht gänzlich ausgereizt ist. Zwar bleiben der italienischen Wirtschaft trotz der Fortschritte im Bankensystem andere strukturelle Probleme, wie das geringe bzw. nicht vorhandene Produktivitätswachstum und die politische Instabilität, erhalten. Im Jahr 2020 dürften aber mehrere günstige Faktoren zusammenkommen, die diese strukturellen Probleme überlagern. Wir sehen daher gute Chancen, dass der Trend sich einengender Spreads Bestand haben wird.

Lesen Sie hierzu die vollständige Analyse von Jörg Angelé, Senior Analyst Economic Research, Bantleon:

-) Italien profitiert stark von der EZB-Politik

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