US Lohninflation – welche Sektoren trifft sie nicht?

Seit einigen Monaten steigen Preise und Löhne wie seit vielen Jahren nicht mehr, insbesondere in den USA. Anlass genug, einmal die Personalintensität der Börsensektoren zu beleuchten. nova funds | 01.02.2022 15:21 Uhr
© Canva.com
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Natürlich unterscheiden sich die Personalintensitäten verschiedener Geschäftsmodelle auch innerhalb eines Sektors mitunter deutlich voneinander. Ein Vergleich auf Sektorebene liefert vor allem eine erste, grobe Orientierung.

Dies vorweggeschickt zeigt die folgende Infographik, wie viele Mitarbeiter in einem Sektor benötigt werden, um 1 USD an EBITDA zu erwirtschaften. Die Auswertung basiert auf Daten aus dem Vor-Coronajahr 2019, um etwaige, pandemiebedingte Verzerrungen auszuschließen.

Quelle: Refinitiv, nova funds. Basierend auf Daten von über 2.000 US Firmen mit einer Marktkapitalisierung von USD 1 Mrd. und mehr.

Am wenigstens personalintensiv und somit am wenigsten der Lohninflation ausgesetzt ist das EBITDA des Energiesektors, in dem nur ein „Hundertstel Mitarbeiter“ benötigt wird, um 1 USD an EBITDA zu generieren. Am anderen Ende des Spektrums finden sich die Konsumgüterhersteller, die ca. „1/33 Mitarbeiter“ für 1 USD an EBITDA benötigen. 

Der Mittelwert aller Börsensektoren liegt bei 0,014 Mitarbeitern pro 1 USD an EBITDA. Mit nur 0,011 Mitarbeitern pro 1 USD an EBITDA ist der Gesundheitssektor unterdurchschnittlich personalintensiv, wobei auch im Gesundheitssektor die Spanne zwischen sehr personalintensiven und weniger personalintensiven Geschäftsmodellen sehr groß ist. Ein genauerer Blick ist also in jedem Fall erforderlich.

Dr. Andreas Bischof, Managing Director, nova funds

Tipp: Dieser Beitrag ist auch im nova funds Blog verfügbar.

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