J O Hambro Fondsmanager Syme: Bei den Emerging Markets deutet sich ein Führungswechsel an

Die führenden Rollen bei den Emerging Markets werden neu verteilt, dabei spielt die Dollar-Stärke keine Rolle. Diese Meinung vertritt James Syme, Senior Fondmanager bei J O Hambro. Er ist überzeugt, dass dies als Reaktion auf steigende Rohstoffpreise und die lockere Geldpolitik Japans geschieht. J O Hambro Capital Management | 02.11.2022 17:00 Uhr
James Syme, Senior Fondmanager, J O Hambro / © e-fundresearch.com / J O Hambro
James Syme, Senior Fondmanager, J O Hambro / © e-fundresearch.com / J O Hambro

Die großen Gewinner

„Große Importnationen wie Indien, Brasilien oder Mexico werden zukünftig gewinnen“, sagt Syme und erklärt dies mit starken Währungen im Vergleich zu den eher schwachen der großen Exporteure wie Korea, Taiwan oder China. Obwohl diese Volkswirtschaften hohe Leistungsüberschüsse aufweisen, fielen der chinesische Renminbi um 12,0 Prozent, der taiwanesische Dollar um 14,7 Prozent und der koreanische Won sogar um 20,4 Prozent. Dabei verloren die indische Rupie und die indonesische Rupiah lediglich um 6,8 Prozent bzw. 9,4 Prozent. Das brasilianische Real und der mexikanische Peso legten sogar zu.

Dominanzwechsel durch hohe Energiepreise

Dies sieht Syme als Bestätigung für den Dominanzwechsel und begründet das mit hohen Energie- und Rohstoffpreisen und der lockeren Geldpolitik Japans. Angesichts der anhaltenden Monetarisierung der Schulden und der niedrigen Inflation bleibt die japanische Geldpolitik sehr expansiv, was zu einer Abwertung des Yen gegenüber dem Dollar um 25,8 Prozent im bisherigen Jahresverlauf geführt hat. „Aufgrund der engen Handelsbeziehungen zwischen den vier großen ostasiatischen Volkswirtschaften hat die japanische Geldpolitik einen erheblichen Abwärtsdruck auf die Währungen Chinas, Koreas und Taiwans ausgeübt“, so Fondsmanager Syme.

„Wir werden im Jahr 2022 eine Veränderung erleben: Weg von China, Korea oder anderen großen Exportnationen, hin zu Brasilien, Indien oder Indonesien, den Rohstoffexporteuren“, fasst Syme zusammen. „Dann werden die Märkte, von denen man erwartet hätte, dass sie unterdurchschnittlich abschneiden, stattdessen die besten Ergebnisse erzielen.“

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