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Auf Abes Nachfolger warten schwere Aufgaben

Nach dem Rücktritt von Shinzo Abe als Premierminister Japans, scheint sich mit Kabinettssekretär Yoshihide Suga ein möglicher Nachfolger herauszukristallisieren. Das schwere Erbe Abes kommentiert Mehill Marku, Senior Investment Strategist bei PGIM Fixed Income. PGIM Investments | 14.09.2020 13:04 Uhr
© Photo by Steven Diaz on Unsplash
© Photo by Steven Diaz on Unsplash

Abes Bestreben, das Bündnis mit den USA zu stärken und die multilaterale Ordnung aufrechtzuerhalten, sorgte auch für einen Ausgleich für den wachsenden regionalen Einfluss Chinas. Vor dem Hintergrund eines schweren wirtschaftlichen Abschwungs aufgrund der COVID-Pandemie und der zunehmend angespannten Beziehungen zwischen Japans Nachbarn und einem durchsetzungsstärkeren China wird der politische Übergang noch komplizierter. 

Mit der Schaffung des Nationalen Sicherheitsrates im Jahr 2013 erweiterte er die Autorität des Amtes des Premierministers und übernahm effektiv die Kontrolle über die wichtigsten Aspekte der Gestaltung der Außen- und nationalen Sicherheitspolitik. Während seiner Amtszeit stiegen die Militärausgaben um 10%. Japan sammelte die größte F-35-Flotte außerhalb der USA an, und Abes Regierung rüstete die Seestreitkräfte des Landes erheblich auf, einschließlich der zusätzlichen Fähigkeit zum Abschuss von Marschflugkörpern. 

Unter Abe verlagerte Japan auch seinen strategischen Schwerpunkt von den potenziellen russischen Grenzgefahren auf die regionalen Situationen mit Nordkorea und China. Und als die USA ihre Unterstützung für die Transpazifische Partnerschaft (TPP) zurückzogen, gelang es Abe, das Umfassende und Fortschrittliche Abkommen für die Transpazifische Partnerschaft (Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership, CPATPP) abzuschließen. 

Die Beziehungen zu China, Japans größtem Wirtschaftspartner, verschlechtern sich weiter. 

Japans Schritte, Huawei die Teilnahme an seiner 5G-Infrastruktur zu verbieten, eine teilweise Abkopplung von China zu fördern und offensive militärische Fähigkeiten zu entwickeln, lassen vermuten, dass die Beziehungen zwischen China und Japan in den kommenden Jahren angespannt bleiben werden. Auch Japans Beziehungen zu Südkorea haben sich unter Abe erheblich verschlechtert, da diplomatische Meinungsverschiedenheiten über Nordkorea und andere Fragen die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den beiden US-Verbündeten vergifteten. 

Die nordkoreanische Atomfrage bleibt eingefroren, da es Abe nicht gelungen ist, die USA und insbesondere Südkorea zu Fortschritten zu bewegen. Darüber hinaus gelang es Abe nicht, von Moskau Zugeständnisse in Bezug auf die umstrittenen nördlichen Territorien / Kurilen im Norden Japans zu erhalten, eine Entwicklung, die Japans Beziehungen zu Russland zum Stillstand gebracht hat. 

Mehill Marku, Senior Investment Strategist bei PGIM Fixed Income

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