State Street-Stratege Hentov: Einschätzung zur USA/Iran-Eskalation von Makro-Chefstratege Elliot Hentov

State Street Investment Management erwartet trotz neuer USA/Iran-Eskalation keine grundlegende Veränderung der Marktaussichten. Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist, sieht geopolitische Risiken als Stütze für Ölpreise. State Street Investment Management | 08.07.2026 14:56 Uhr
Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management / © e-fundresearch.com / State Street Investment Management
Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management / © e-fundresearch.com / State Street Investment Management

Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management, kommentiert: „Die erneute Eskalation der bewaffneten Auseinandersetzungen im Nahen Osten dürfte die Marktaussichten nicht grundlegend verändern. Seit April gibt es kaum neue Erkenntnisse hinsichtlich des Kriegsinteresses der jeweiligen Seiten und der Wahrscheinlichkeit einer Eskalation. Im Klartext: Keine der beiden Seiten strebt eine vollständige Wiederaufnahme des Krieges an, sodass sich die Auseinandersetzungen letztendlich wahrscheinlich beruhigen werden. In unseren Kriegsszenarien vom Frühjahr waren wir von einem Ölpreis (Brent) nahe 80 US-Dollar für den Rest des Jahres ausgegangen, um die in jedem Waffenstillstand enthaltene Restrisikoprämie widerzuspiegeln. Die Märkte haben diese Friedensdividende nach der Unterzeichnung des Abkommens schnell eingelöst. Es gibt jedoch kaum Grund zu der Annahme, dass die Ölmärkte wieder ausschließlich von der Angebots- und Nachfragedynamik bestimmt werden. Daher dürfte das geopolitische Risiko in den kommenden Monaten eine höhere Untergrenze für die Ölpreise bilden.“

von Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management

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