Alger on the Money: Die Schuldendebatte

La Française Systematic Asset Management | 26.05.2023 10:45 Uhr
© Foto von Pixabay pexels.com
© Foto von Pixabay pexels.com
Archiv-Beitrag: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Die US-Schuldenobergrenze bezeichnet den maximalen Geldbetrag, den die US-Regierung aufnehmen darf und der vom Kongress festgelegt wird. Der Zeitpunkt, an dem das US-Finanzministerium seine Defizitausgaben nicht mehr finanzieren kann, ohne die Schuldenobergrenze zu erhöhen, rückt immer näher. Unabhängig davon, ob sich der Kongress in den kommenden Wochen einigt oder nicht, ist es unserer Meinung nach wichtig, das Gesamtbild zu betrachten, um die Entwicklung der US-Schulden und der Zinskosten zu verstehen und zu erkennen, wie sich dies auf die künftige Wirtschaft auswirken könnte.

  • Zu Beginn dieses Jahres überstieg die US-Verschuldung die Schuldenobergrenze von 31,4 Billionen US-Dollar. Der Kongress muss die Obergrenze anheben, damit die Regierung ihren Zins- und Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, oder die Ausgaben erheblich kürzen, um einen Zahlungsausfall zu vermeiden.
  • Das schnellere Tempo der prognostizierten Steigerung der Staatsverschuldung könnte noch lange nach dieser Debatte über die Schuldenobergrenze im Mittelpunkt des Interesses stehen. Das Congressional Budget Office (CBO) schätzt, dass die Staatsverschuldung der USA bis 2033 auf 52 Billionen US-Dollar steigen wird. Das entspräche etwa 137% des BIP und läge damit deutlich über dem Höchststand von 119% nach dem Zweiten Weltkrieg. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Zinskosten der US-Bundesregierung von unter 2% des BIP im Jahr 2022 auf 3,6% im Jahr 2033 und auf 6% in der Mitte des Jahrhunderts ansteigen werden, so das CBO.
  • Die höhere Schuldenlast in den USA dürfte das künftige Wirtschaftswachstum belasten, sofern die wachsende Verschuldung nicht durch eine Kombination von Ausgabenkürzungen oder Steuererhöhungen in den Griff bekommen wird. Allerdings sind wir der Meinung, dass Investoren die US-Verschuldung im Verhältnis zum BIP im Vergleich zum Rest der Welt betrachten sollten. In vielen Ländern ist die Verschuldung höher (z. B. in Japan mehr als 250% des BIP laut IWF). Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass die USA nach wie vor eine zentrale Rolle in der Weltwirtschaft spielen, da sie einige der innovativsten Unternehmen der Welt hervorgebracht haben und in der Vergangenheit viele wirtschaftliche Krisen erfolgreich überstanden haben.

Weitere beliebte Meldungen:

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen. Das NewsCenter ist eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer der NewsCenter Sonderwerbeform. Alle NewsCenter Meldungen stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.