US-Inflationsdaten stützen „Goldilocks“-Szenario

Die jüngsten US-Inflationsdaten fallen milder aus als erwartet und bestätigen ein moderates wirtschaftliches Umfeld. Während der Preisdruck im Dienstleistungssektor allmählich nachlässt, rücken für die Märkte zunehmend geldpolitische Risiken und strukturelle Fragen in den Fokus. Goldman Sachs Asset Management B.V. | 14.01.2026 08:29 Uhr
Alexandra Wilson-Elizondo, Global Co-CIO of Multi-Asset Solutions bei Goldman Sachs Asset Management / © e-fundresearch.com / Goldman Sachs Asset Management
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Die heutige Veröffentlichung der Verbraucherpreisdaten (CPI) ist eine willkommene Dosis harter Daten in einem Umfeld, das zuletzt von wenigen Konjunkturdaten, dafür aber von vielen Nachrichten geprägt war. Der Wert fiel schwächer aus als erwartet: Die Kerninflation (Core CPI) lag bei 2,6% und damit unter den Erwartungen von 2,7%. Die Kerninflation im Dienstleistungssektor bleibt mit über 3% erhöht, zeigt jedoch einen rückläufigen Trend, während die Kerninflation bei Gütern von einem niedrigen Ausgangsniveau aus zuletzt leicht angezogen hat. Insgesamt bestätigen die Daten das sogenannte Goldilocks-Umfeld. Gleichwohl dürften Inflationsdaten künftig weniger als primärer Marktauslöser fungieren und stärker in den Hintergrund treten, da sich die Märkte zunehmend auf die Risiken für die Unabhängigkeit der US-Notenbank konzentrieren. Wir bleiben daher dabei, risikoreich positioniert zu sein, das Nachrichtenrauschen zu meiden und stattdessen auf nachhaltige, gut handelbare Themen zu setzen.

Von Alexandra Wilson-Elizondo, Global Co-CIO of Multi-Asset Solutions bei Goldman Sachs Asset Management

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