Assenagon Umfrage: Die Inflation ist die größte Sorge der Deutschen

Assenagon Asset Management | 29.06.2022 09:22 Uhr
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  • Die aktuellen massiven Preissteigerungen machen den deutschen Konsumenten zu schaffen. 67 Prozent haben inzwischen ihre Konsumausgaben redu­ziert.
  • Bei der Geldanlage setzen die Deutschen weiter auf bewährte Anlageformen wie Fonds, Tagesgeld, Sparbuch oder auch Aktien

Die seit Monaten steigenden Inflationsraten machen den Deut­schen große Sorgen. Selbst der Ukraine-Krieg wird nicht so pro­blematisch gesehen, wie die Teuerung in fast allen Lebensberei­chen. Zwei Drittel der Deutschen haben inzwischen reagiert und achten inflationsbedingt vermehrt auf ihre Konsumausgaben. Vor diesem Hintergrund bleiben Fonds, ETFs, Gold und Aktien die be­liebtesten Anlageformen. Das sind unter anderem die Ergebnisse einer Umfrage von YouGov im Auftrag von Assenagon Asset Ma­nagement unter 2.042 repräsentativ ausgewählten Deutschen.

Achten Sie aufgrund der Inflation aktuell vermehrt auf Ihre Konsumausgaben?

Quelle: YouGov, Assenagon

Die Inflationsrate in Deutschland stieg zuletzt im Mai 2022 auf +7,9 Prozent und erreichte damit im dritten Monat in Folge einen neu­en Höchststand in Deutschland. Diese Entwicklung besorgt mehr als der Hälfte der Deutschen in Bezug auf langfristige Folgen.

36 Prozent geben dagegen an, dass Ihnen der Ukraine-Konflikt noch mehr Kopfzerbrechen bereitet. Untermauert werden diese Zahlen durch die tatsächlichen Reaktionen der Deutschen. Ledig­lich 26 Prozent der Deutschen geben an, aufgrund der immensen Preissteigerungen nicht vermehrt auf ihre Konsumausgaben zu achten. Die Inflationsentwicklung ist somit im Alltag vieler Deut­scher angekommen und hat zu einem Umdenken geführt.

Was bereitet Ihnen in Bezug auf langfristige Folgen größere Sorgen?

Quelle: YouGov, Assenagon

Bei ihrer Geldanlage setzen die Deutschen weiterhin auf die be­währten Anlageformen und geben auf die Fragen nach den ge­nutzten Anlageformen an, vorrangig Tagesgeld (23 Prozent), Fonds (22 Prozent), Sparbuch (20 Prozent) oder Aktien (17 Prozent) zu be­sitzen. Unter genutzten Anlageformen liegen auch das Bausparen und Immobilien mit jeweils 15 Prozent weit vorne. Gold und Edel­metalle (10 Prozent) spielt dagegen eine geringere Rolle und wer­den nur durch Kryptoinvestments (6 Prozent) und Staatsanleihen (4 Prozent) unterboten.

Welche Anlageformen nutzen/besitzen Sie gegenwärtig?

Quelle: YouGov, Assenagon

Im Gegensatz zu den tatsächlich genutzten Anlageformen gibt es bei der Frage in welche Anlageformen die Deutschen für einen Betrag von EUR 25.000 investieren würden erstaunliche Aussagen: Neben Fonds (27 Prozent) werden Gold und Edelmetalle von fast einem Viertel der Befragten als eine von bis zu drei nennenden Anlageformen genannt. Dahinter folgen Aktien (21 Prozent) und Immobilien (20 Prozent). Tagesgeld wird in der theoretischen Fragestellung dann nur noch von 17 Prozent genannt. Auch Bau­sparen (9 Prozent) ist deutlich weniger interessant, wenn es um Neuinvestments geht. Dagegen spielen Kryptos (9 Prozent) und Staatsanleihen (6 Prozent) in der Wunschauswahl wieder eine größere Rolle.

In welche Anlageformen würden Sie EUR 25.000 investieren?

Quelle: YouGov, Assenagon

Für Thomas Romig, Fonds-Manager von Assenagon Asset Manage­ment wird damit einmal mehr der Unterschied zwischen Wunsch und Realität deutlich: "Während deutsche Anleger grundsätzlich die Sinnhaftigkeit von Aktien und daran anknüpfende Anlagefor­men wie Fonds verinnerlicht haben, sieht es im Alltag düster aus – dann stehen doch wieder Tagesgeld oder sogar das Sparbuch auf dem Anlageplan. In Zeiten von Inflationsraten im Bereich von 8 Prozent ist das Kapitalvernichtung in Reinform."

Wie oft kontrollieren Sie Ihr Depot?

Quelle: YouGov, Assenagon

Aus Sicht von Multi Asset-Experte Romig verzichten deutsche An­leger zudem häufig auf eine haltbare Strategie. Er verweist dabei auf ein weiteres Umfrageergebnis, wonach 37 Prozent der befrag­ten Anleger mindestens einmal pro Woche ihr Depot kontrollie­ren. Weitere 27 Prozent tun dies jeden Monat. "In den aktuell tur­bulenten Börsenzeiten mag es verlockend sein, ständig das Auf und Ab zu beobachten, aber für langfristige Anleger ist es wenig hilfreich, laufend über die Strategie nachzudenken. Nur mit einer auf mehrere Jahre angelegten Anlagestrategie kann es gelingen, solide Renditen einzufahren. Das gilt selbst bei unseren Multi Asset-Strategien, die in den letzten Jahren mehrere Krisen erfolg­reich gemeistert haben."

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen. Das NewsCenter ist eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer der NewsCenter Sonderwerbeform. Alle NewsCenter Meldungen stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.
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