Offene Immobilienfonds beteiligen sich direkt an wertstabilen Immobilien und profitieren von laufenden Mieterträgen. Im Gegensatz zu Immobilienaktien wird der Preis bei Immobilienfonds nicht an der Börse gebildet, sondern spiegelt den Wert der erworbenen Objekte wieder. Fondsanteile können daher unabhängig von Angebot und Nachfrage an der Börse gekauft und verkauft werden.
Immobilienfonds: Ideales Investment in Krisenzeiten
Diese Unabhängigkeit und ihre stabile Ertragsentwicklung machen Immobilienfonds zum idealen Investment in Krisenzeiten. Da Offene Immobilienfonds kaum von der Entwicklung anderer Anlage-Klassen beeinflusst werden, sind sie geeignet, die Risiken in Portfolios zu verringern. In nur sechs Monaten erzielte der im Mai 2008 aufgelegte ERSTE IMMOBILIENFONDS eine Wertsteigerung von 3,6 %. Dieser Fonds verfolgt eine konservative Anlagestrategie mit einem Schwerpunkt auf Wohngebäude in Österreich und Deutschland. Daneben investiert der Fonds auch in Büro- und Gewerbeimmobilien. Heuer konnte der ERSTE IMMOBILIENFONDS zwei Wohngebäude in Berlin und ein Büroobjekt in Wien erwerben.
Mag. Peter Karl, Geschäftsführer der ERSTE Immobilien KAG zur aktuellen Lage auf den Immobilienmärkten: „Natürlich konnten sich die Immobilienmärkte nicht gänzlich den Auswirkungen der Finanzkrise entziehen. So hat sich das Transaktionsvolumen deutlich verringert und in schlechten Lagen kam es zu Preisrückgängen. Immobilien in guten Lagen erweisen sich aber auch in Krisenzeiten als werthaltig. Hierbei hat sich besonders der Wohnbereich, der sich durch eine hohe Konjunkturunabhängigkeit auszeichnet, als preisstabil bewährt.“ Karl rechnet damit, dass Offene Immobilienfonds vor dem Hintergrund sinkender Zinsen im nächsten Jahr stark an Bedeutung gewinnen werden.