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Zinskurven-Hysterie: Laut Wirtschaftsdaten ist keine Rezession in Sicht

Sonal Desai, CIO der Franklin Templeton Fixed Income Group, hält nichts von der Behauptung, die Inversion der US-Zinskurve würde eine Rezession vorhersagen. Sie plädiert für mehr Besonnenheit bei Marktteilnehmern und Kommentatoren und erklärt wie es um den Zustand großer Volkswirtschaften bestellt ist. Franklin Templeton | 16.08.2019 11:55 Uhr
Sonal Desai, CIO Fixed Income Group, Franklin Templeton / © Franklin Templeton
Sonal Desai, CIO Fixed Income Group, Franklin Templeton / © Franklin Templeton

"Die jüngste Inversion der Zinskurve der US-Treasuries hat die Finanzpresse in einen gewissen Rausch versetzt. Ich sehe einen krassen Widerspruch darin, dass so viele Marktteilnehmer und Kommentatoren das erhöhte Maß an wirtschaftlicher Unsicherheit betonen und gleichzeitig flache oder invertierte Zinskurven als narrensichere Indikatoren für eine Rezession betrachten. Ich sehe das als völlig fehlgeleitet an - ich denke, die Zinskurve sagt uns nichts darüber aus, was der Realwirtschaft bevorsteht. 

Ja, die anhaltende Unsicherheit im Handel hat einige Auswirkungen auf die Stimmung der Unternehmen. Aber wir leben seit fast drei Jahren mit Handelsunsicherheit, mit sehr geringen wirtschaftlichen Auswirkungen. Die US-Wirtschaft behauptet sich gut, und jetzt profitiert sie von einer moderaten Fed. 

China hat ein wenig Schwäche gezeigt, aber keine starke Verlangsamung; und die jüngsten Daten zeigen, dass Chinas niedrigere Exporte in die Vereinigten Staaten durch stärkere Exporte in den Rest der Welt ausgeglichen wurden. Die Schwäche in Europa ist ausgeprägter, insbesondere in Deutschland, wie wir es bei den jüngsten Daten zum Bruttoinlandsprodukt gesehen haben, aber keineswegs ein Zusammenbruch. 

Die US-Wirtschaft schafft weiterhin mit einem robusten Tempo Arbeitsplätze, auch wenn die Arbeitslosenquote bereits auf einem 50-Jahres-Tiefstand liegt. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter stiegen 2017 um 4,7%, 2018 um 5% und in der ersten Jahreshälfte um 5,1%. Der private Konsum treibt die Wirtschaft voran, und die Sparquote der Haushalte liegt im Juni dieses Jahres bei sehr guten 8,1%. 

Kurz gesagt: Die Wirtschaftsdaten zeigen keine Hinweise darauf, dass sich weder die Vereinigten Staaten noch die Weltwirtschaft einer Rezession nähern. 

Die Märkte für Staatsanleihen sind nach wie vor durch die große Rolle verzerrt, die die Zentralbanken weiterhin spielen. Und jetzt hat die Fed die Zinsen gesenkt und die Möglichkeit weiterer Senkungen signalisiert; die Europäische Zentralbank hat die Tür zu einer Wiederaufnahme der quantitativen Lockerung geöffnet. Die großen Zentralbanken laden die Anleger im Wesentlichen ein, die Konjunkturdaten zu ignorieren und auf niedrigere Renditen zu setzen. 

Also, ich denke, die Rentenmärkte setzen auf die Fed, und die Fed hat gerade eine Wendung genommen und nebenbei die Wirtschaftsdaten ignoriert. Aber diese Wette auf die Fed gibt keinerlei Hinweis darauf, wohin die Wirtschaft geht. Mit anderen Worten, ich denke, dass die Zinskurve von US-Treasuries überhaupt keinen Wert als Indikator für eine Rezession hat. Es ist nur ein guter Indikator für die „Dovishness“ der Fed im Moment und ein Zeichen von Panik auf den Märkten. 

Die Märkte und die Fed scheinen sich gegenseitig anzusehen, nähren sich gegenseitig mit Angst und ignorieren völlig, was in der Realwirtschaft tatsächlich vor sich geht."


Sonal Desai, CIO Fixed Income Group, Franklin Templeton

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