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Franklin Templeton: Fed bittet Investoren um einen Reality Check

Die US-Notenbank senkte zum zweiten Mal in diesem Jahr ihren Leitzins, aber einige Beobachter waren enttäuscht, dass die Fed nicht stärker auf zukünftige Lockerungsmaßnahmen hinwies. Franklin Templeton Fixed Income CIO Sonal Desai erklärt, weshalb die Zentralbank die Erwartungen ein wenig dämpfen musste. Franklin Templeton | 19.09.2019 12:53 Uhr
Sonal Desai, CIO Fixed Income Group, Franklin Templeton / © Franklin Templeton
Sonal Desai, CIO Fixed Income Group, Franklin Templeton / © Franklin Templeton

Auf ihrer Sitzung im September senkte die US-Notenbank (Fed) ihren Leitzins um 25 Basispunkte (bps) auf eine Bandbreite von 1,75% bis 2%, was die Markterwartungen bestätigt. Die Botschaft des Vorsitzenden Jerome Powell in der Pressekonferenz nach der Sitzung war jedoch sorgfältiger kalibriert als in der Vergangenheit - und sie hatte eine ernüchternde Wirkung. Während die sofortige Reaktion des Marktes Enttäuschung zum Ausdruck brachte, glaube ich, dass die Fed die Markterwartungen über den zukünftigen Zinspfad dämpfen musste. Dies war ein vernünftiger erster Schritt.

Mit zwei Zinssenkungen in diesem Quartal sagte Powell, dass er erwartet, dass diese jüngste monetäre Lockerung Auswirkungen auf die üblichen langen und variablen Zinsen haben wird; und er bemerkte, dass die Fed ein weiterhin solides Wachstum erwartet, dass der Arbeitsmarkt stark bleibt und die Inflation allmählich auf ihr Ziel ansteigt. Die Fed erklärte, sie werde die Handelsunsicherheit und die jüngste Abschwächung in Europa und China weiterhin beobachten. Der Ausblick für die USA bleibt jedoch unverändert, mit einem starken privaten Konsum und einem vorsichtigen Unternehmenssektor.

Und während die Fed die Handelsunsicherheit nicht beseitigen kann, zeigte sich Powell zuversichtlich, dass die Maßnahmen der Fed den Konsum langlebiger Güter, den Wohnungsbau sowie das Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen unterstützen werden. Mit anderen Worten, die Botschaft der Fed lautet, dass es keinen Grund zur Panik gibt, wir stehen nicht am Rande einer Rezession, und es gibt keinen Grund, mit einer massiven weiteren monetären Lockerung zu rechnen.

Tatsächlich klang Powell unbeeindruckt von den Umkehrungen der Zinskurven: Er stellte fest, dass die langfristigen Renditen von US-Treasuries stark gesunken seien und den größten Teil der Bewegung innerhalb weniger Tage wieder gut gemacht hätten. Er erklärte, dass Schwankungen der globalen Nachfrage nach US-Treasuries und der Marktstimmung eine Schlüsselrolle bei der Inversion spielen, und die Zinskurve der Treasuries nicht viel über die wirtschaftlichen Aussichten der USA aussage.

Vielleicht ist es nicht verwunderlich, dass ich hier Powell zustimme. Die Fed ist bereit, bei Bedarf wieder zu handeln, sieht dies aber derzeit als eine zyklische Anpassung, deren wachstumsunterstützende Wirkung in den kommenden Monaten und bis ins nächste Jahr spürbar sein sollte. Dies scheint durch eine Spaltung im Federal Open Market Committee (BOMC) unterstützt zu werden: Zwei stimmberechtigte Mitglieder waren erneut uneins und wollten die Zinsen unverändert lassen, während ein dritter „Dissenter“ eine Senkung um 50 Basispunkte wünschte.

Anfang des Jahres hatte sich die Fed in eine Ecke gedrängt und sich an die Markterwartungen für Zinssenkungen gehalten. Heute hat sie einige Schritte unternommen, um sich zu "befreien." Die Aussage lautet: Warten wir die Auswirkungen dieser Zinssenkungen ab, die US-Wirtschaft wächst weiterhin stabil. Der schnelle Anstieg der 10-jährigen Treasuries in den letzten Tagen ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Märkte in Erwartung eines längeren Lockerungszyklus zu voreilig waren. Wir bleiben vorsichtig, wenn es darum geht, die Duration in den USA auf diesem Niveau zu verlängern, in einer Phase, in der die Fundamentaldaten Widerstandsfähigkeit zeigen.

Hier sind die neuesten Wirtschaftsprognosen der Fed: Die Fed erhöhte ihre Wachstumsprognose für das US-Bruttoinlandsprodukt 2019 leicht auf 2,2%, von zuvor 2,1%, hielt aber an ihrer Prognose für 2020 mit 2,0% fest. Die Inflationsprognose (basierend auf den Kernausgaben für den privaten Konsum) wurde mit 1,8% für 2019 und 1,9% für 2020 konstant gehalten. Die Prognose für die Arbeitslosenquote für 2019 stieg leicht auf 3,7% gegenüber der vorherigen Prognose von 3,6%. Die Prognose für 2020 blieb mit 3,7% konstant.

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