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COP26-Resümee von Matt Christensen

Lesen Sie das Resümee von Matt Christensen, Global Head of Sustainable and Impact Investing bei Allianz Global Investors, zur nun endenden UN-Klimakonferenz 2021 – COP26: Allianz Global Investors | 12.11.2021 11:26 Uhr
Matt Christensen, Global Head of Sustainable and Impact Investing bei Allianz Global Investors / © e-fundresearch.com / Allianz Global Investors
Matt Christensen, Global Head of Sustainable and Impact Investing bei Allianz Global Investors / © e-fundresearch.com / Allianz Global Investors

„Wir nähern uns dem Ende der UN-Klimakonferenz COP26 und müssen Optimismus mit harten Realitäten in Einklang bringen. Wir sind mit der Hoffnung in die Konferenz gegangen, dass sich die wichtigsten Interessengruppen weltweit auf die Dringlichkeit und die Kernbestandteile des Kampfes gegen den Klimawandels einigen würden, und es gab einige Fortschritte. Trotz einiger hochkarätiger Abwesenheiten zu Beginn der Konferenz war die gemeinsame Erklärung Chinas und der USA über die Zusammenarbeit bei der Eindämmung des Klimawandels eine dringend benötigte und ermutigende Ankündigung, die das breite Spektrum der auf der Konferenz gemachten Zusagen ergänzt. Wir begrüßten darüber hinaus, dass die Diskussion um die konstituierenden Elemente von Netto-Null-Emissionen, „Just Transition“ und Impact Investing (wirkungsorientierte Investments) auf die Hauptagenda gesetzt wurden und nun unter die Lupe genommen werden. Währenddessen brachte der ehemalige US-Präsident Barack Obama die Politiker in Zugzwang, indem er die junge Generation, die in den Jahren 2050 bis 2100 unter den dann vorherrschenden Temperaturen leben muss, zum Engagement ermutigte.  

Dennoch sollte der Optimismus von einem gesunden Maß an Nüchternheit begleitet sein. Vielen der Zusagen mangelt es an Details und rechtlich verbindlichen Elementen. Dem steht gegenüber, dass viele Zusagen und Maßnahmen innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens umgesetzt werden müssen, um eine kumulative und sich verstärkende Wirkung zu vermeiden, die das 1,5-Grad-Ziel gefährdet.  

In meiner Rede auf dem Weltklimagipfel und als Reaktion auf die recht optimistischen Ansichten anderer Investoren während der Abschlusssitzung habe ich die Frage gestellt, welche Art weiterer katastrophaler Ereignisse nötig wäre, um die Interessengruppen endlich davon zu überzeugen, dass wir jetzt deutliche Maßnahmen ergreifen müssen. Verschiedene Gremien sind sich uneinig darüber, auf welchem Pfad sich die Erde im Anschluss an COP26 bewegt – die Spanne reicht von 1,8 bis 2,4 Grad. Wichtig ist aber, sich zu vergegenwärtigen, dass es einen erheblichen Multiplikatoreffekt für jegliches Handeln oder auch Nichthandeln in den nächsten wenigen Jahren gibt. 

UN-Generalsekretär António Guterres stellte fest, dass das 1,5-Grad-Ziel – bildhaft gesprochen – an lebenserhaltenden Apparaturen hängt. Aber es ist noch am Leben. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, dass das Ziel wieder auf die Beine kommt. Dazu muss heute gehandelt werden, was wiederum Mut, Führungsstärke und Risikobereitschaft erfordert. Letzteres – Risikobereitschaft – gilt auch im Hinblick auf neuere Finanzierungsinstrumente, wie sie in den letzten zwei Wochen im Bereich der Entwicklungsfinanzierung vorgestellt wurden. Beispiele sind der Emerging Market Climate Action Fund und das mit drei Milliarden US-Dollar ausgestattete Co-Lending-Programm für private Unternehmen in Entwicklungsländern.“

Matt Christensen, Global Head of Sustainable and Impact Investing bei Allianz Global Investors

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