Zölle: Könnte der „Befreiungstag“ die Weltwirtschaft fesseln?

Allianz Global Investors | 03.04.2025 15:05 Uhr
Gregor Hirt, Global Chief Investment Officer Multi Asset, AllianzGI / © e-fundresearch.com / Allianz Global Investors
Gregor Hirt, Global Chief Investment Officer Multi Asset, AllianzGI / © e-fundresearch.com / Allianz Global Investors

Der „Liberation Day“ von US-Präsident Donald Trump hat zu massiven Zollerhöhung geführt. Die weltwirtschaftlichen Auswirkungen werden erheblich sein: Der Rückgang der globalen Produktion dürfte mindestens 1% betragen, und eine weitere Eskalation des Handelskonflikts würde das Risiko einer Rezession erheblich erhöhen.

Wichtigste Aussagen und Marktauswirkungen:

  • Die Ankündigung der Trump-Regierung, eine allgemeine Abgabe in Höhe von 10% und höhere Zölle für wichtige Handelspartner zu erheben, wird wahrscheinlich kurzfristig zu Marktturbulenzen und einer Flucht in sichere Häfen wie Gold und kurzfristige US-Staatsanleihen führen.
  • Obwohl vieles davon abhängt, inwieweit andere Länder Vergeltungsmaßnahmen ergreifen, dürfte bereits der Zoll-Status-Quo von Anfang April zu einer erheblichen Beeinträchtigung des globalen Wachstums führen. Hierbei dürften die USA selbst am stärksten betroffen sein. Weitreichende Vergeltungsmaßnahmen in Kombination mit einer sinkenden Geschäftsstimmung könnten einen ausgewachsenen Handelskrieg auslösen, der die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzt.
  • Inmitten unruhiger Marktbedingungen bevorzugen wir europäische Aktien (gegenüber US-Titeln), den japanischen Yen, Gold und US-Staatsanleihen. Da der globale Handelsstreit wahrscheinlich noch weitere Wendungen nehmen wird, sollten Anleger davon ausgehen, dass sich weitere Chancen ergeben werden.

Von Gregor Hirt, Global Chief Investment Officer Multi Asset, AllianzGI

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