AllianzGI richtet nachhaltiges Investieren an globalen strukturellen Veränderungen aus

Allianz Global Investors zeigt im Nachhaltigkeits- und Stewardship Bericht 2025, wie nachhaltiges Investieren die Resilienz von Unternehmen stärken kann. Im Fokus stehen Klimarisiken, Energiewende, Impact Investing und der Ausbau nachhaltiger Strategien. Allianz Global Investors | 30.04.2026 08:00 Uhr
Michael Krautzberger, CIO Public Markets und Diane Mak, Head of Impact / Sustainability Private Markets bei Allianz Global Investors / © e-fundresearch.com / Allianz Global Investors
Michael Krautzberger, CIO Public Markets und Diane Mak, Head of Impact / Sustainability Private Markets bei Allianz Global Investors / © e-fundresearch.com / Allianz Global Investors

Steigende klimabedingte Risiken, geopolitische Spannungen und technologische Veränderungen, fordern von Unternehmen zunehmende Anpassungsfähigkeit und Resilienz. Im heute veröffentlichten Nachhaltigkeits- und Stewardship Bericht 2025 zeigt Allianz Global Investors auf, wie nachhaltiges Investieren diese Widerstandsfähigkeit stärken und gleichzeitig zu einer robusteren nachhaltigeren Zukunft beitragen kann.

Michael Krautzberger, CIO Public Markets, kommentiert: „Energieunabhängigkeit, Dekarbonisierung, stabile Gesundheitssysteme, Ernährungssicherheit und technologische Führung standen 2025 ganz oben auf der politischen und wirtschaftlichen Agenda. Angesichts dieser Entwicklungen ist nachhaltiges Investieren zu einem wichtigen Werkzeug geworden, um widerstandsfähige Strukturen zu fördern und Kapital in Branchen zu lenken, die auf eine sichere und nachhaltige Zukunft hinarbeiten. Uns zeigen diese Entwicklungen, wie wertvoll unsere langfristige Strategie ist: Wir wollen unsere nachhaltigen Investments weiter ausbauen, um unseren Kunden und Partnern dabei zu helfen, sich erfolgreich an diese grundlegenden Veränderungen anzupassen.“

Im Einklang mit einem verstärkten Fokus auf Resilienz und Wandel hat AllianzGI den Ansatz zum Thema „Europäische Autonomie“ breiter ausgerollt. Dabei nutzt das Unternehmen den „AllianzGI Proprietary Sustainability Score“ (PSS) zur Bewertung von Anlagen und konzentriert sich auf Unternehmen, die unter anderem die Energiewende sowie Klimaresilienz und -anpassung vorantreiben. Darüber hinaus wurden zwei weitere Strategien, ein Aktien- und ein Anleihefonds, neu in Richtung Klimaübergang – „climate transition“ – hin ausgerichtet. Beide setzen gezielt auf Emittenten, die einen positiven Net Zero Alignment Share (NZAS) aufweisen und damit einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten.

Zum ersten Mal enthält der Nachhaltigkeits- und Stewardship Bericht auch ein eigenes Kapitel zu den Fortschritten beim Thema wirkungsorientierte Investments, also Impact Investing. Um die positiven sozialen oder ökologischen Auswirkungen von Investments im Bereich der Energiewende besser bewerten zu können, hat AllianzGI im Jahr 2025 eine eigene Bewertungsmethodik – die Energy Transition Methodology – entwickelt, die sowohl auf wirkungsorientierte als auch auf nachhaltigkeitsfokussierte Anlagestrategien eingeht. Im Kern identifiziert diese Methodik drei Kategorien von Geschäftstätigkeiten, die einen Beitrag zur Energiewende leisten können.

Diane Mak, Head of Impact / Sustainability Private Markets, ergänzt: „In den letzten Jahren hat sich unser Ansatz zum Impact Investing erheblich weiterentwickelt. Wir verbessern fortwährend und systematisch die Art und Weise, wie wir die Wirkung sowie die Chancen und Risiken unserer nachhaltigen Investments bewerten. Unsere Methodik zur Energiewende ist dafür das aktuellste Beispiel. Obwohl ursprünglich für die Anwendung im Bereich Private Markets entwickelt, sehen wir das Potenzial, diesen Ansatz perspektivisch auch auf die sogenannten Public Markets, also börsengehandelte Wertpapiere, auszuweiten.”

Neben dem Angebot expliziter auf Nachhaltigkeitsaspekte hin ausgerichteter Strategien, setzt AllianzGI auch weiterhin auf das direkte Engagement mit ausgewählten Portfoliounternehmen. Im Jahr 2025 gab es 562 konstruktiv-kritische Dialoge mit insgesamt 451 Portfoliounternehmen zu Themen rund um die Gestaltung einer resilienten und nachhaltigen Wirtschaft.

Der Nachhaltigkeits- und Stewardship Bericht von AllianzGI beleuchtet zwar in erster Linie die im Jahr 2025 erzielten Fortschritte, legt aber auch die Ziele für 2026 dar. Im laufenden Jahr wird die Energiewende ein Schwerpunktthema von AllianzGI bleiben, unterstützt durch tragfähige politische Rahmenbedingungen, Elektrifizierung und Kapitalbildung in den Bereichen erneuerbare Energien, Stromnetze, Speichertechnologien und Basistechnologien. Unter Zuhilfenahme etablierter Metriken wie der neuentwickelten Methodik zur Energiewende oder den Net Zero Alignment Shares plant AllianzGI weiterhin ein breites Spektrum an Lösungen anzubieten, die auf die Nachhaltigkeitsziele der Kunden über verschiedene Anlageklassen hinweg zugeschnitten sind. und nachhaltigen Wirtschaft.

Die deutschsprachige Zusammenfassung des Nachhaltigkeits- und Stewardship Bericht 2025 finden Sie hier.

Weitere Informationen zur „Energy Transition Methodology“ finden Sie hier.

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