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ZEW-Umfrage bei Finanzmarktexperten - Inflationsgefahr im Euroraum nimmt ab

Die Inflationsgefahr für den Euroraum dürfte in den kommenden Monaten zurückgehen. Research | 21.08.2012 10:17 Uhr
Nachdem die Inflationsrate Mitte des laufenden Jahres bei 2,4 Prozent gelegen hatte, wird sie in einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für das Gesamtjahr 2012 bei 2,25 Prozent gesehen. Für das Jahr 2013 wird dann noch einmal ein leichter Rückgang erwartet. An der vierteljährlichen Umfrage des ZEW zu Inflation und Geldpolitik beteiligten sich im August dieses Jahres 228 Finanzmarktexperten. Angesichts der voraussichtlichen Inflationsentwicklung spricht für die Experten vieles dafür, dass die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten und den Zinsspielraum nach unten nutzen wird.

Dass die Inflationsbefürchtungen der Finanzmarktexperten für den Euroraum schwinden, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse der Befragung im Mai dieses Jahres. Damals hatten die Experten im Median noch erwartet, dass die Inflation im Gesamtjahr 2012 bei 2,4 Prozent liegen werde. In der aktuellen Umfrage wurde dieser Wert nun auf 2,25 Prozent nach unten korrigiert. Er liegt damit merklich unter der tatsächlichen Inflationsrate für den Euroraum, gemessen am "Harmonised Index of Consumer Prices (HICP)", von 2,4 Prozent zur Jahresmitte. Für das Jahr 2013 gehen die Experten ebenfalls von einer rückläufigen Inflation aus. Es wird im Median mit einer Rate von dann 2,15 Prozent gerechnet, ein Wert, der sich schon recht nah am EZB-Inflationsziel von knapp zwei Prozent bewegt. Im Vergleich zum Mai 2012, als die Experten im Median noch von 2,5 Prozent Inflation für das kommende Jahr ausgingen, ist das ein deutlicher Rückgang.

Vor dem Hintergrund der günstigeren Inflationserwartungen sehen die befragten Experten für die Zentralbank beim Hauptrefinanzierungssatz Spielraum nach unten. 83,9 Prozent von ihnen gehen davon aus, dass der EZB-Rat diesen Spielraum für Zinssenkungen nutzen und schon bald der Absenkung des Hauptrefinanzierungssatzes um 25 Basispunkte Anfang Juli 2012 auf derzeit 0,75 Prozent einen weiteren Zinsschritt folgen lassen wird.



Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim

Das ZEW arbeitet auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung. Dabei hat es sich insbesondere durch die Bearbeitung international vergleichender Fragestellungen im europäischen Kontext sowie den Aufbau wissenschaftlich bedeutender Datenbanken (z. B. Mannheimer Innovationspanel, ZEW Gründungspanel) national und international profiliert. Die zentralen Aufgaben des ZEW sind die wirtschaftswissenschaftliche Forschung, die wirtschaftspolitische Beratung und der Wissenstransfer. Das ZEW wurde 1991 gegründet. Derzeit arbeiten am ZEW 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund zwei Drittel wissenschaftlich tätig sind.
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