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Analyse: Direkter EZB-Geldtransfer an Bürger anstatt QE?

Den Zweifeln am Erfolg des QE-Programm der Europäischen Zentralbank EZB begegnen Ökonomen mit dem Vorschlag, das Geld direkt an die Bürger der Eurozone auszuzahlen. Eine aktuelle Studie der untersucht eine sinnvolle und gerechte Verteilung solcher Geldtransfers. Research | 27.02.2015 15:00 Uhr
©  K.-U. Häßler - Fotolia
© K.-U. Häßler - Fotolia

Es ist knapp ein Monat vergangen, seitdem die EZB am 22. Januar 2015 die, nicht unumstrittene, quantitative Lockerung verkündete. Die EZB wird zwischen März 2015 und September 2016 monatlich Anleihen im Wert von 60 Mrd. Euro erwerben, um so neue finanzielle Mittel in den Markt zu bringen. Ziel ist es, die Wirtschaft zu stärken und Deflation zu bekämpfen. Bereits Monate zuvor wurde dieser Schritt erwartet und Experten diskutieren seither über das europäische QE.

Viele Experten vertreten die Meinung, dass die finanziellen Mittel nicht in der Realwirtschaft ankommen, sondern im Finanzmarkt bleiben und eher maroden Banken und Staaten helfen werden, sich zu finanzieren. Die Banken können sich bereits lange zu niedrigen Zinsen finanzieren, geben dies allerdings nicht an die Bürger weiter. Im derzeit schlechten Wirtschaftsumfeld, mit hoher Arbeitslosigkeit, herrscht kaum Nachfrage nach neuen Krediten und viele Bürger die auf Kredite angewiesen wären, haben nicht die dafür nötige Bonität.

Unter den Diskussionen wurden auch Stimmen laut, die verlangten, die Gelder der EZB auf direktem Wege an die Bürger zu verteilen – in Form von Konsumgutscheinen oder Bargeld. Ein ähnliches Vorgehen sah man bereits in Frankreich, Australien und Japan. Die Aktionen waren nicht sonderlich erfolgreich, allerdings wurden die Mittel nur für einen sehr kurzen Zeitraum verteilt bzw. nur einmal ausgezahlt. Im aktuellen Fall, handelt es sich um die große Summe von 60 Mrd. Euro, die 19 Monate lang ausgezahlt werden könnte und mit der man die Bürger langfristig unterstützen und zum Konsum anregen könnte.

Die Eurozone verfügt über 337,5 Mio. Einwohner. Bei einer gleichmäßigen Verteilung der Gelder, würde jeder Bürger der Eurozone, bis September nächsten Jahres, 178 Euro pro Monat erhalten. Also insgesamt knapp 3.200 Euro. 

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