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Studie: Wie Pensionsfonds-Manager ihre Finanzierungslücken schließen möchten

Anpassung der internen Governance-Strukturen, "Flucht" in exotischere Assetklassen: Auch an Pensionsfonds-Managern geht das Niedrigzinsumfeld nicht spurlos vorüber. Wie die daraus resultierenden Finanzierungslücken konkret geschlossen werden sollen, untersuchte State Street kürzlich im Rahmen einer Umfrage unter weltweit 400 Pensionsfonds-Managern. Research | 28.04.2016 12:30 Uhr
©  Olivier Le Moal - Fotolia
© Olivier Le Moal - Fotolia
Mehr als ein Drittel der befragten Pensionsfonds-Manager verfolgt eine risikofreudige Anlagestrategie, um durch höhere Renditen Finanzierungslücken ihrer Pensionskassen zu schliessen. Knapp die Hälfte der Befragten tendiert zu einem risikoaversen Ansatz und möchte das Investitionsrisiko aktiv verringern. Fast jeder Fünfte tendiert dazu, das Risikoprofil des eigenen Portfolios nicht zu verändern. Dies ergab eine von State Street durchgeführte Befragung von weltweit 400 Pensionsfonds-Managern.

Jagd nach Rendite: Dach-Hedgefonds, Immobilien, Private Equity & Infrastruktur

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sowohl risikofreudige als auch risikoaverse Pensionsfonds-Manager in den nächsten drei Jahren verstärkt auf Investitionen in Dach-Hedgefonds, Immobilien, Private Equity und Infrastruktur setzen wollen. Grundsätzlich ist die Hälfte aller Umfrageteilnehmer jedoch der Meinung, dass die Risiken aus alternativen Anlagen nach wie vor nicht hinreichend transparent sind.

„Pensionsfonds streben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite an, um für die Versicherten bessere Ergebnisse zu erzielen. Pensionsfonds-Manager sehen sich daher zunehmend mit verschiedenen Risikofaktoren konfrontiert, die sie in ihren Anlagenentscheidungen berücksichtigen müssen“, sagte Oliver Berger, Leiter Asset Owner Solutions & Strategic Market Initiatives, Sector Solutions EMEA bei State Street. „Selbst Anleger, die das Risiko ihrer Investitionsentscheidungen zugunsten attraktiverer Renditen erhöhen wollen, versuchen die Auswirkungen auf das Gesamtrisiko möglichst gering zu halten.“ 

„Pensionsfonds sind gezwungen, ihre internen Governance-Strukturen anzupassen (...)"

Oliver Berger ergänzte: „Pensionsfonds sind gezwungen, ihre internen Governance-Strukturen anzupassen, um die Anlageziele zu erreichen. Die Vorstände der Pensionskassen müssen dabei den Handlungsspielraum der Investment-Manager erhöhen, damit sie auch Investitionen mit höheren Ertrags- und Risikopotentialen eingehen sowie neue Anlagemethoden schneller nutzen können.“

Nur knapp die Hälfte der befragten Pensionsfonds-Manager ist der Meinung, dass die zuständigen Gremien für die Eigenkontrolle von Investitionsentscheidungen ihrer Unternehmen über einen hohen Kenntnisstand hinsichtlich der Risiken verfügen. In diesem Zusammenhang planen die Altersvorsorge-Institutionen laut Befragungsergebnis, die Auswahl und Schulungsprozesse für diese Gremien ändern zu wollen.

In den nächsten drei Jahren möchten ungefähr die Hälfte der auf Versorgung spezialisierten Häuser ihre internen Teams zur Risikobewertung verstärken. Im Gegensatz dazu plant rund ein Viertel im gleichen Zeitraum den Abbau von Stellen. Obwohl Pensionsfonds ihr internes Risikomanagement zunehmend den jeweiligen Anforderungen anpassen, bleibt der Bedarf an externen Dienstleistungen künftig hoch. Mehr als ein Viertel der Umfrageteilnehmer plant, die Zahl ihrer externen Berater in den nächsten drei Jahren zu erhöhen.

Hinweis: Die vollständige Studie „Pensions with Purpose: Rising to the Risk Challenge“ finden interessierte Leser hier.

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