Anleihenfonds in Q1 2026: 52% der Kategorien im Minus

Nur 29 von 60 Anleihenfondskategorien notierten im ersten Quartal 2026 im Plus. Hinter einer durchschnittlichen EUR-Rendite von +0,15 % verbarg sich ein gespaltenes Fixed-Income-Bild – dominiert von Energiepreisdruck, geopolitischer Risikoaversion und einer klaren Rotation in Qualität und Währungssicherheit. Research | 07.04.2026 12:22 Uhr
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Nachdem wir uns letzte Woche mit der Q1-Auswertung der Aktienfondskategorien beschäftig haben, widmen wir uns heute dem Q1-Fazit aus Sicht von Fixed Income Fondsanlegern.

Eckdaten Q1 2026

Ø EUR-Rendite Q1 2026: +0,15 % (alle 60 Kategorien)

Kategorien im Plus: 29 von 60 (48 %)

Beste Kategorie: Norwegische Kronen Anleihen – Kurzläufer mit +6,23 %

Schwächste Kategorie: Schwed. Kronen Flexible Hochzinsanleihen mit –2,05 %

Das erste Quartal 2026 verlief für Fixed-Income-Investoren weitaus ruhiger als für Aktienanleger – und doch war es kein neutrales Quartal. Der geopolitisch bedingte Energiepreisanstieg veränderte das Gefälle zwischen Währungsräumen und Risikoklassen spürbar. Norwegen als europäischer Energieproduzent und der US-Dollar als klassischer sicherer Hafen profitierten deutlich, während skandinavische High-Yield-Strategien in Schwedischen Kronen sowie GBP-denominierte Rentenfonds unter erhöhten Spreadausweitungen und Währungsdruck litten.

Auffällig ist die Stabilität asiatischer Hartwährungsanleihen: RMB-Onshore-Bonds und chinesische Staatsanleihen zählten zu den besten Kategorien des Quartals. Im März – dem Monat der stärksten geopolitischen Zuspitzung – hielten diese Kategorien ihren Gewinn, während EUR-dominierte Credit-Segmente deutliche Verluste einfuhren.

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Für EUR-Investoren ist das zentrale Narrativ des Q1 damit klar: Wer in Qualität, kurze Duration oder Energiewährungen positioniert war, konnte positive Erträge erzielen. Wer auf EUR-Credit oder EUR-High-Yield gesetzt hatte, verlor im Quartal – und überproportional im März.

Die Top-10 Anleihenfondskategorien Q1 2026

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