Europas ETF-Markt erreicht neues Allzeithoch – doch Anleger drehen europäischen Aktien den Rücken

Die europäische ETF-Industrie hat im April 2026 mit Nettomittelzuflüssen von 37,4 Milliarden Euro ein starkes Monatsergebnis erzielt. Das verwaltete Vermögen kletterte auf 2.858,4 Milliarden Euro – ein neues Allzeithoch. Bemerkenswert: Ausgerechnet die Kategorie „Equity Europe" verzeichnete die höchsten Abflüsse aller Lipper-Klassifikationen – obwohl DAX und Co. neue Höchststände markierten. Die Details aus dem aktuellen „European ETF Industry Review" von LSEG Lipper, zusammengefasst von e-fundresearch.com. Research | 12.05.2026 12:46 Uhr
© Canva
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Rekord-AuM dank Marktrückenwind

Mit 2.858,4 Milliarden Euro hat die europäische ETF-Industrie Ende April einen neuen historischen Höchststand bei den Assets under Management erreicht – nie zuvor war das verwaltete Vermögen auf Monatsendbasis höher. Auch betrachtet man Aktien-ETFs und Mixed-Assets-ETFs isoliert, markieren beide Segmente jeweils ein neues Allzeithoch.

Gegenüber Ende März legte das verwaltete Vermögen um 199,8 Milliarden Euro zu. Die mit Abstand größere Komponente steuerte dabei nicht das Neugeschäft, sondern die Marktentwicklung bei: 162,5 Milliarden Euro des Zuwachses gingen laut LSEG Lipper auf die Performance der zugrunde liegenden Märkte zurück, weitere 37,4 Milliarden Euro auf geschätzte Nettomittelzuflüsse.

Das Marktumfeld war ...