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Die Marktanteilsgewinner 2007

2007 gingen in Österreich die Fondsvolumina zum ersten Mal seit 1993 zurück. 14 der 24 Fondsgesellschaften hatten dabei mit rückläufigen Volumina zu kämpfen. Dennoch konnte unter anderem die CPB Kapitalanlage GmbH stark zulegen, während die BAWAG PSK Invest Marktanteile verlor. Research | 31.01.2008 06:09 Uhr

Nach dem Rekordjahr 2005 und einem zufrieden stellenden Ergebnis 2006 konnten die Erwartungen am österreichischen Fondsmarkt für 2007 nicht erfüllt werden. Die turbulenten Entwicklungen auf den Kapitalmärken haben zu einer spürbaren Verunsicherung der Investoren geführt, die zunehmend Gelder aus den in den letzten Jahren gut performenden Fonds abzogen.

2007: Gesamtvolumen sank um 2,15 Prozent

Die 24 österreichischen Kapitalanlagegesellschaften erreichten im Berichtsjahr ein Gesamtvolumen von 163,75 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 2,15 Prozent (3,6 Mrd. Euro). „2007 wurden Anteile in der Höhe von 2,95 Mrd. Euro rückgelöst, 3,8 Mrd. Euro wurden an die Anteilsinhaber ausgeschüttet und 3,15 Mrd. Euro stammen aus Performancezuwachs,“ resümiert Dietmar Rupar, Generalsekretär der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG).

Die Verwerfungen auf den Märkten spiegeln sich auch in der Performance-Entwicklung wider. Die auf Österreich spezialisierten Aktienfonds sowie die Euroland-Aktienfonds konnten nur leichte Zuwächse erzielen (+2,26% bzw. +3,94%). Die US-Aktienfonds verloren auf Eurobasis rund 4,4 Prozent.

Osteuropa-Fonds waren "Star-Performer"

Die zur Kernkompetenz der österreichischen Fondsindustrie zählenden Fonds mit Anlageschwerpunkt Osteuropa entwickelten sich gerade in diesem schwierigen Umfeld hervorragend und waren mit durchschnittlich 25,8 Prozent Plus die „Star-Performer“.

Im festverzinslichen Bereich verloren die Dollarrentenfonds (-4,78% auf Eurobasis).
Europäische Rentenfonds performten leicht positiv (+0,62%), die Geldmarktfonds mit durchschnittlich 2,09 Prozent etwas besser.

Neu aufgelegt wurden 289 Fonds, 153 davon im institutionellen Bereich und 136 als Publikumsfonds. Insgesamt verwalten die 24 österreichischen Kapitalanlagegesellschaften 2.318 Wertpapierfonds, davon 1.131 Publikumsfonds, 478 Großanlegerfonds und 709 Spezialfonds.

Weiterhin Wachstum der Garantiefonds

Nach wie vor ungebrochen ist der Trend zu Garantiefonds. Das Volumen der Garantiefonds hat sich seit Jahresbeginn um rund 19 Prozent auf 5,3 Mrd. € erhöht.

Immobilienfonds – fast 20 Prozent Zuwachs

Trotz der negativen Entwicklungen bei den Immobilien-Aktiengesellschaften und den zahlreich damit einhergehenden Falschbezeichnungen dieser Produkte als „Fonds“ haben die österreichischen Immobilien-Investmentfonds ihre Sinnhaftigkeit im Rahmen eines diversifizierten Portfolios nachhaltig unter Beweis gestellt

Die vier österreichischen Immobilieninvestmentfondsgesellschaften konnten per Jahresultimo 2007 das Fondsvolumen um 297,6 Mio. € (19,5 Prozent) auf 1,83 Mrd. Euro steigern. Die durchschnittliche Ein-Jahresperformance betrug 4,8 Prozent.

Die Gewinner und Verlierer im Überblick

Das letzte Jahr brachte nur zehn Fondsgesellschaften Zuflüsse, während 14 der 24 Gesellschaften Mittelabflüsse zu beklagen hatten. Hinzugewinnen konnte vor allem die CPB Kapitalanlage GmbH. Sie legte um knapp eine Milliarde Euro bzw. 18,6 Prozent zu. Ihr Marktanteil erhöhte sich infolge dessen von 3,3 auf 4,0 Prozent. Ebenfalls Marktanteile zulegen konnte die ERSTE-SPARINVEST KAG (+0,6 Prozent), die DWS (Austria) Investmentgesellschaft (+0,47 Prozent), die KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft (+0,21 Prozent), die RINGTURM Kapitalanlagegesellschaft (+0,15 Prozent) und C-QUADRAT Kapitalanlage AG (+0,11 Prozent).

Am meisten Marktanteil musste – wie bereits im vergangenen Jahr – die BAWAG PSK Invest abgeben (-0,79 Prozent). Auch die drittgrößte Fondsgesellschaft, Pioneer Investments Austria, büsste 2007 Marktanteile ein (-0,59 Prozent), ebenso die Volksbank Invest Kapitalanlagegesellschaft (-0,37 Prozent).

Bei den größten Fondsgesellschaften war das Bild 2007 gemischt. Während der Klassenprimus Raiffeisen Capital Management knapp 1,3 Mrd. Euro an Abflüssen zu verzeichnen hatte und damit rund 0,3 Prozent Marktanteil verlor, konnte die zweitgrößte Fondsgesellschaft ERSTE-SPARINVEST 300 Mio. Euro und damit 0,6 Prozent Marktanteil zulegen. Die drittplatzierte Pioneer Investments Austria musste 2007 ebenfalls 1,5 Mrd. Euro abgeben und verlor damit 0,59 Prozent Marktanteil.


Top-5
Marktanteile österreichischer Kapitalanlagegesellschaften
(per 31.12.2007)

  1. Raiffeisen Capital Management 23,2%
  2. ERSTE-SPARINVEST KAG 18,5%
  3. Pioneer Investments Austria (vormals Capital Invest) 15,2%
  4. Allianz Invest KAG 6,4%
  5. KEPLER Fonds KAG 4,8%


Top-3
Gewinner Marktanteile (31.12.2006 – 31.12.2007)

  1. CPB Kapitalanlage Gmbh +0,7%
  2. ERSTE-SPARINVEST KAG +0,6%
  3. DWS (Austria) Investmentgesellschaft m.b.H. +0,47%


Flop-3
Verlierer Marktanteile
(31.12.2006 – 31.12.2007)

  1. BAWAG P.S.K. Invest GmbH -0,79%
  2. Pioneer Investments Austria (vormals Capital Invest) -0,59%
  3. Volksbank Invest Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. -0,37%


Datenquelle: VÖIG, eigene Berechnungen 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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