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ADIG-Investment Marktrück-/ausblick KW 34/35

USA seit Wochen positiv; langfristiger Abwärtstrend in Europa ungebrochen; geringfügige Erholung in Japan Economics |

Die vergangene Woche hat bei den Anlegern in den USA für Kursgewinne gesorgt und damit auch die Stimmung weiter aufgehellt. Die Woche startete mit einem sehr starken Montag. Der Aufwärtstrend setzte sich am Mittwoch und Donnerstag fort, nachdem es am Dienstag zwischenzeitlich zu Gewinnmitnahmen gekommen ist. Am Freitag gaben die Kurse infolge des Anstiegs wieder nach. Insgesamt konnten die amerikanischen Börsen jedoch in der fünften Woche in Folge einen Gewinn verbuchen. Die Nasdaq schloss 1,4 Prozent fester, der S&P ging mit 1,3 Prozent aus dem Handel und der Dow Jones beendete die Woche mit 1,1 Prozent im Plus. Einziger Wermutstropfen waren die nachlassenden Umsätze, die auf eine Zurückhaltung der Käufer hindeuten. Der Arbeitsmarkt ist weiterhin unterhalb der kritischen Marke, die für ein erneutes Abtauchen in die Rezession sprechen würde. Die Lage am Ölmarkt ist im Moment entspannter: Der Preis ist wieder unter die Marke von 30 US-Dollar gefallen. "Aktuell sehe ich im Ölpreis noch kein Risiko für die Konjunktur" kommentiert ADIG-Fondsmanager Carsten Roemheld. "Problematisch wird es aber, wenn der Preis dauerhaft um 30 Dollar notiert." Im Januar kostete ein Barrel Öl 20 US-Dollar – jetzt notiert er bei rund 28 US-Dollar. "Ich glaube nicht, dass wir bis zum Ende des Jahres wieder bei 20 Dollar sein werden", meint Roemheld. "Dann ergäbe sich, im Vergleich zum Vorjahresquartal, eine Preissteigerung. Solange das Säbelrasseln im Irak anhält und sich die Politik der OPEC nicht gravierend ändert, wird sich der Ölpreis vorerst zwischen 25 und 30 US-Dollar einpendeln."

 

Der europäische Markt hat seine Anleger ebenfalls mit einer positiven Kurstendenz beglückt. Den stärksten Anstieg verbuchten die Niederlande (5,8 Prozent), Belgien (5,4 Prozent) und Schweden (5,3 Prozent). Großbritannien war mit 1,4 Prozent das Schlusslicht. Der Grund dafür war das schwächere BIP, das mit 0,6 Prozent um 0,3 Prozent weniger stark gewachsen ist als erwartet. Deutschland lag mit 3,9 Prozent im Mittelfeld. Die Entwicklung im Wochenverlauf war synchron zu den US-Märkten. Der Montag war sehr stark und nach einem schwachen Dienstag folgten erst am Freitag wieder Gewinnmitnahmen. Die Zuwächse im DAX wurden von der Lufthansa (17,5 Prozent), der Allianz (14,1 Prozent) sowie Thyssen Krupp (13 Prozent) maßgeblich getragen. Entgegen dem Trend rückläufig entwickelte sich die Deutsche Telekom (-2,2 Prozent). Grund: Die Bekanntgabe eines noch höher als erwarteten Fehlbetrages. Außerdem verloren Linde, Degussa und BMW. In Deutschland und Euroland sind die Inflationszahlen leicht niedriger ausgefallen als von den Volkswirten prognostiziert. Damit wird Deutschland im Jahresvergleich eine Teuerungsrate von etwa einem Prozent haben und Euroland von knapp zwei Prozent. Der Belgische Frühindikator ist stabil geblieben und konnte Belgien den nötigen Rückhalt geben. Er gilt allgemein als guter Vorläufer für den Ifo-Geschäftsklima-Index, der am Mittwoch veröffentlicht wird. Die Volatilität an den Märkten ist zurückgegangen und hat damit einen Anstieg im DAX von 20 Prozent in den vergangenen drei Wochen begünstigt. Die Aktienmärkte sind dennoch im Vergleich zu Anleihen weiterhin unterbewertet. Die Entwicklung im DAX hat zwar kurzfristig zu einem erneuten Aufwärtstrend geführt, der langfristige Abwärtstrend ist jedoch noch ungebrochen.

 

Nachdem in Japan der Nikkei-Index kurz die 10.000er Marke gesehen hatte, gings gestern auch schon wieder bergab: Er sank um 1,6 Prozent auf 9.907 Punkte. Händler machten dafür die Verkäufe von Überkreuzbeteiligungen bei Kreditinstituten verantwortlich. Stärkster Verlierer war in diesem Zusammenhang die Großbank Mizuho Holdings (minus 2,3 Prozent). In Japan ist die Stimmung grundsätzlich etwas verhaltener als in Europa und Amerika. In der vergangenen Woche hatte es auf Wochenbasis zwar ebenfalls Zugewinne gegeben, doch waren diese marginal im Gegensatz zu Europa. Auch der Wochenverlauf gestaltete sich anders. Am Montag und Dienstag vergangener Woche kam es zu Kursverlusten, die am Mittwoch und Donnerstag wieder wettgemacht wurden. Am Freitag hat der Handel stark begonnen, musste dann aber abgeben und konnte somit nur geringe Tagesgewinne verbuchen. Die minimalen Kursanstiege der vergangenen Woche sind auf den derzeit schwachen Yen zurückzuführen, der sich gerade bei exportlastigen Werten positiv auswirkt.

 

Der Ausblick auf die Woche vom 26. bis 30. August 2002 (KW 35)

In dieser Woche wird es vermehrt Zahlen und Fakten für die Märkte geben. In den USA werden heute die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter publiziert. Sie werden Aufschluss über das Investitionsverhalten der Unternehmen geben. Ebenfalls heute wird das Konsumentenvertrauen bekannt gegeben. Am Donnerstag folgt das BIP und am Freitag der Einkaufsmanagerindex sowie das Verbrauchervertrauen der University of Michigan. Im Hinblick auf den Ölpreis wird es nach dem 18. September spannend: In Japan treffen sich die OPEC-Teilnehmer, um erneut darüber zu verhandeln, ob der Hahn weiter aufgedreht werden soll oder nicht. "Derzeit scheint die Mehrheit der Mitglieder dafür zu sein, alles so zu lassen, wie es ist", meint ADIG-Fondsmanager Carsten Roemheld. "Egal, wie die Entscheidung ausfällt – einen großen Einfluss auf die Konjunktur wird sie nicht haben", fügt der Experte für Energie- und Rohstoffwerte hinzu. Roemheld rechnet allenfalls mit einer kurzfristigen Schwankung von plus/minus zwei US-Dollar. In Europa steht Mittwoch im Fokus der Marktteilnehmer. Dann werden die M3 Zahlen für den Euroraum bekanntgegeben und das Ifo-Institut präsentiert die Augustdaten zum Geschäftsklima in Deutschland. In Japan kommen wichtige Daten, inbesondere die Inflationszahlen, die Arbeitslosenstatistik, die Industrieproduktion, die Einzelhandelsumsätze und das BIP.

Die Anleger sind trotz eines großen Pessimismus der vergangenen Zeit relativ schnell wieder zu einer optimistischen Einschätzung übergegangen. Fallen die Konjunkturdaten der laufenden Woche schlechter aus als erwartet, dürfte dies hohe Gewinnmitnahmen mit sich bringen. Liegen die Daten im Rahmen der Erwartungen, so wäre es durchaus gesund, wenn sich die Märkte trotzdem leicht korrigieren nachdem sie bisher gestiegen sind. Ein übertrieben starker Anstieg würde ein entsprechend stärkeres Korrekturpotenzial zur Folge haben.

 

Weitere Informationen zu ADIG-Investment und Produkten der Marke ADIG finden Sie im Internet unter www.adig.com

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