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Weltspartag im Land der ehemaligen Sparweltmeister

Niedrige Sparbereitschaft, Verunsicherung auf den Kapitalmärkten, steigende Ansprüche ihrer Kunden! Economics | 25.10.2012 09:38 Uhr

Die Ausgangssituation für Finanzdienstleister im Jahr 2012 ist denkbar schwierig. Umso wichtiger ist es, den Weltspartag als Anlass zu nehmen sich folgender Frage zu widmen: Was erwarten sich die Österreicher gerade jetzt von ihrer Bank?

Steigende Ansprüche von Kunden – eine Herausforderung für Finanzdienstleister

Trotz enger Bindung zur Hausbank: In den letzten Jahren ist die Begeisterung der Österreicher mit ihrer Bank nicht mehr ganz ungetrübt. Dies liege nicht nur daran, dass drei Viertel der Österreicher in den Banken einen (Mit-)Schuldigen an der Finanz- und Wirtschaftskrise sehen. „Auch die Bedürfnisse der Österreicher haben sich seit Beginn der Turbulenzen auf den Kapitalmärkten geändert.“ bringt es Sonja Buchinger, GfK- Finanzmarktexpertin, auf den Punkt.

Dies trifft insbesondere auf das gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Österreicher zu: Das Vertrauen in die Sicherheit von Banken ist aktuell deutlich geringer als noch vor einigen Jahren. 83% der Österreicher stimmen der Aussage zu, die Kontrolle von Banken gehöre verstärkt. Es verwundert in diesem Zusammenhang nicht, dass Sicherheits-induzierende Faktoren von 2010 auf 2011 deutlich wichtiger geworden sind und die Erwartungen an eine Bank hier auch steigen. „Eine stabile Finanzlage des Geldinstituts, ehrliche Beratung sowie proaktive Information bei wichtigen Anlässen sind Bereiche, in denen sich die Österreicher von ihrer Hausbank wesentlich mehr erwarten als noch vor einigen Jahren.“, so Buchinger.

Wenig optimistische Prognosen zum Weltspartag

Das Jahr 2012 ist bisher gekennzeichnet von einer eher trüben Stimmung unter Österreichs Anlegern. Die Sparbereitschaft ist auf niedrigem Niveau, der Blick in die Zukunft nicht minder pessimistisch: Nur jeder Fünfte sieht seine eigenen Möglichkeiten, in naher Zukunft zu sparen, in einem positiven Licht.  

Dass die Österreicher aktuell lieber in Handfestes investieren, zeigt der GfK Stimmungsbarometer aus dem 3. Quartal 2012, im Rahmen dessen das Anlageinteresse (unabhängig vom tatsächlichen Anlageverhalten) erhoben wird. Aus dieser Studie geht hervor, dass das Interesse an Grundstücken, Immobilien und Gold im Verlauf der Krise fast stetig steigt und auch im 3. Quartal 2012 weiter anzieht.

Gleichzeitig verlieren traditionelle Sparprodukte an Attraktivität: 44% bzw. 43% halten das Sparbuch bzw. den Bausparvertrag für eine Anlageform, die man aktuell in Betracht ziehen sollte – bei beiden Produkte war das Interesse in der Vergangenheit auf höherem Niveau. „Zwischen dem klas- sischen Sparbuch, das aktuell nicht gerade mit attraktiven Zinsen punktet, dem Bausparvertrag, dessen Prämienkürzung für Ärgernis gesorgt hat und langfristigen Anlageprodukten wie der Lebensversicherung zeigt sich in letzter Zeit ein Alternativen-Vakuum, das zunehmend auch Sachwertanla- gen in den Anlagefokus der Österreicher rückt.“ kommentiert Sonja Buchinger, Finanzmarktexpertin bei GfK.

Die Banken werden auf diese Trends reagieren müssen, um im Retail Bereich auch künftig ihre gewohnt wichtige Position unter Österreichs Anlegern einzunehmen.

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Das Stimmungsbarometer Spar- und Anlageformen ermöglicht aufgrund der Stichprobengröße zum einen eine umfassende Subgruppenanalyse nach soziodemografischen Merkmalen wie Bildungs-, Berufs- und Kauf- kraftmilieu, zum anderen aufgrund der kontinuierlichen Durchführung eine mehrjährige Trendanalyse. Aktuell erhältlich:

3. Quartal 2012 und Jahresbericht 2011 (18.000 Interviews)

 



Über die GfK

Die GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Ihre mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt die GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen. So liefert die GfK in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2011 betrug der Umsatz der GfK 1,37 Milliarden Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.at.

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