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Österreichs Anleger pfeifen auf die Krise

Angesichts niedriger Zinsen und einer Halbierung der Bauspar-Prämie bei gleichzeitig hoher Inflationsrate vermutet man die Anlegerstimmung im Keller – doch die Österreicher entwickeln ihre eigenen Strategien, um mit der aktuellen Situation auf den Finanzmärkten umzugehen. Investmentfonds werden attraktiver. Economics | 06.03.2013 09:39 Uhr

Seit den 80er-Jahren erhebt die GfK Austria, welche Anlageformen für die Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre - unabhängig von der Nutzung - am interessantesten sind. Jährlich werden dazu 18.000 Interviews durchgeführt, die Auswertung erfolgt quartalsweise.

Attraktivität von Aktien auf Rekordniveau

Obwohl das Börsenjahr 2012 durchaus als durchwachsen zu bezeichnen ist, klettert das Interesse der Österreicher an Aktien auf den höchsten Level seit 2007: 12% halten den Kauf von Aktien gerade jetzt für eine besonders lukrative Möglichkeit. Auch Investmentfonds gewinnen gegenüber dem dritten Quartal leicht an Attraktivität und werden von den Österreichern als ähnlich interessant eingestuft wie Aktien.

„Aus diesen Zahlen einen künftigen Run auf Aktien abzuleiten, wäre zwar übertrieben. Das gestiegene Interesse zeigt aber, dass sich die ÖsterreicherInnen aktiv nach Alternativen zum klassischen Sparbuch und Bausparer umsehen. Dadurch rücken Aktien nach einigen Jahren erstmals wieder vermehrt in den Fokus.“ interpretiert Sonja Buchinger, Finanzmarktexpertin bei GfK, dieses Ergebnis.

Gold statt Sparbuch und Bausparer?

Das Sparbuch und der Bausparvertrag rangieren freilich hinsichtlich ihrer Beliebtheit weiterhin ganz vorne: 42% halten den Bausparvertrag für eine interessante Anlageform, 40% das Sparbuch. Die Halbierung der Prämie hat das Image des Bausparvertrags jedoch nachhaltig beeinflusst: von seinem Rekordniveau des Jahres 2011 (53%) ist das Ergebnis des 4. Quartals 2012 weit entfernt. Auch die Begeisterung für das klassische Sparbuch sinkt seit dem 1. Quartal 2012 kontinuierlich um insgesamt 7 Prozentpunkte.

Neben dem Kauf von Grundstücken (33%) zieht ein immer größer werdender Anteil der Österreicher auch die Investition in Gold in Betracht: 28% halten dies für eine interessante Anlageform. Der Anteil erreicht im 4. Quartal 2012 sein All-Time-High und hat sich seit 2007 vervierfacht.

Fazit: Sparbuch und Bausparvertrag haben zwar nach wie vor einen hohen Stellenwert unter Österreichs Anlegern, aber auch andere Spar- und
Anlageformen wie z.B. Aktien erholen sich wieder von ihrem Tief. Die
Rangliste der beliebtesten Sparformen lautet wie folgt: Bausparvertrag
(42%), Sparbuch (40%), Grundstücke (33%), Gold (28%) und
Lebensversicherung (22%).

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Das Stimmungsbarometer Spar- und Anlageformen ermöglicht aufgrund der Stichprobengröße zum einen eine umfassende Subgruppenanalyse
nach soziodemografischen Merkmalen wie Bildungs-, Berufs- und
Kaufkraftmilieu, zum anderen aufgrund der kontinuierlichen Durchführung
eine mehrjährige Trendanalyse. Aktuell erhältlich:

4. Quartal 2012 und Jahresbericht 2012 (18.000 Interviews)

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.
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