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Attraktivität von Anlageprodukten auf Rekord-Tief

Im Laufe des Jahres 2013 ging die Attraktivität fast aller abgefragten Anlageprodukte zurück. Der Zuspruch zum „zuhause sparen“ – ob im Sparstrumpf, unter der Matratze oder anderswo in den eigenen vier Wänden - erreicht indessen Höhen, die man noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätte. e-fundresearch mit den Ergebnissen der aktuellen GfK Austria Umfrage. Economics | 17.10.2013 02:00 Uhr

Seit den 80er-Jahren erhebt die GfK Austria, welche Anlageformen für die Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre - unabhängig von der Nutzung - am interessantesten sind. Jährlich werden dazu 18.000 Interviews durchgeführt, die Auswertung erfolgt quartalsweise.

Wohin mit dem Geld? Die Anlagefrage wird zum Dilemma

Bei der Frage nach aktuell interessanten Anlageformen reagieren immer mehr Österreicherinnen und Österreicher mit Ratlosigkeit: Während 2012 noch im Durchschnitt 3,3 Produkte genannt wurden, sind es im 3. Quartal 2013 nur noch 2,7, die in den Augen der ÖsterreicherInnen attraktiv sind. Alarmierend dabei: „Dieser Abwärtstrend beschränkt sich nicht einzelne Produkte, sondern betrifft mehr oder weniger den gesamten Anlagebereich“, so Sonja Buchinger, Finanzmarktexpertin bei GfK.

Die Erfolgsgeschichte des Bausparvertrags endete mit der Prämienkürzung im Jahr 2012 sehr plötzlich: Waren es 2011 noch 53%, die den Bausparer als besonders attraktiv bezeichneten, so bewegt sich der Vergleichswert in den Jahren 2012 und 2013 zwischen 43% und 40%. Trotz des Attraktivitätsverlustes durch die Halbierung der staatlichen Förderung bleibt der Bausparvertrag aber das beliebteste Anlageprodukt der Österreicher.

Anlageprodukte verlieren fast durchgehend an Attraktivität

Die Tatsache, dass der Bausparvertrag den ersten Platz trotz Verlusten halten kann, lässt sich durch die ähnliche Performance anderer Produkte erklären: Auch das Sparbuch büßt bei einem Zinsniveau weit unter der Inflationsrate immer mehr an Beliebtheit ein. Die Begeisterung für Gold und Grundstücke, die 2012 in einem neuen Rekordwert gipfelte, ebbt seither ebenfalls wieder stark ab: Das Interesse an Gold ging um 8 Prozentpunkte zurück, bei Grundstücken sind es -7 Prozentpunkte.

Pensionsvorsorge mit staatlicher Förderung, private Zusatzpension und Lebensversicherung entwickeln sich ebenfalls nicht besser: auch diese Produkte verlieren seit 2011 kontinuierlich an Attraktivität.

Einzig Investmentfonds weisen seit 2012 eine stabile Entwicklung auf, allerdings auf sehr niedrigem Niveau.

Alternative: Sparstrumpf?

Mangels attraktiver Möglichkeiten ziehen immer mehr ÖsterreicherInnen das Sparen zuhause in Betracht. Während vor der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2006 nur 5% mit dem Sparstrumpf liebäugelten, waren es im 2. Quartal 2013 fast drei Mal so viele (14%). Dieser Anteil an Personen, die sich vorstellen können ihr Erspartes gänzlich an den Banken vorbeizuschleusen und in den vermeintlich sichereren eigenen vier Wänden aufzubewahren, stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr für das Anlagegeschäft der Banken dar. Im 3. Quartal stabilisiert sich dieser Anteil vorerst wieder – dennoch, die Verunsicherung bleibt auf einem bedenklich hohen Wert.

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Über das GfK Stimmungsbarometer:

Das Stimmungsbarometer Spar- und Anlageformen ermöglicht aufgrund der Stichprobengröße zum einen eine umfassende Subgruppenanalyse nach soziodemografischen Merkmalen wie Bildungs-, Berufs- und Kaufkraftmilieu, zum anderen aufgrund der kontinuierlichen Durchführung eine mehrjährige Trendanalyse. Aktuell erhältlich:

3. Quartal 2013 und Jahresbericht 2012 (18.000 Interviews)


Über GfK

GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2011 betrug der Umsatz von GfK 1,37 Milliarden Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.

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