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Inflation oder Deflation: Was steht dem Euroraum bevor?

Rund 200 Vertreter aus der Wirtschaft und institutionelle Investoren tagten vergangene Woche beim „17. investmentforum“ der Spängler IQAM Invest in der Salzburger Residenz. „Das investmentforum steht heuer ganz im Zeichen von globalen Krisen von Europa bis China und Inflationsängsten“, so Mag. Markus Ploner, Geschäftsführer der Spängler IQAM Invest. Economics | 19.05.2014 02:00 Uhr
Inflation steigt auch weiterhin nicht – Deflation als unterschätztes Risiko

„Derzeit ist weder eine Inflations- noch eine Deflationsperspektive gegeben. Für die nächsten Jahre ist aber weiterhin von Inflationsraten unterhalb der mittelfristigen Definition von Preisstabilität (unter, aber knapp bei 2 Prozent) auszugehen“, prognostiziert Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny von der Oesterreichischen Nationalbank.

„Die Deflation ist eines der meist unterschätzen Risiken in Europa heute. Eine Deflationsspirale würde Europa, und auch Österreich und Deutschland, in eine tiefe Rezession führen, aus der ein Entkommen immer schwerer wird. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios gering ist, so sind die Kosten so hoch, dass es die EZB vor eine schwierige Entscheidung stellt", so Univ.-Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Im Bild (v.l.n.r.):Mag. Markus Ploner, CFA, MBA (Spängler IQAM Invest), Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (OeNB), Univ.-Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D. (DIW Berlin), Dr. Franz Schellhorn (Agenda Austria) und Univ.-Prof. Dr.h.c. Josef Zechner (Spängler IQAM Invest)
Im Bild (v.l.n.r.):Mag. Markus Ploner, CFA, MBA (Spängler IQAM Invest), Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (OeNB), Univ.-Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D. (DIW Berlin), Dr. Franz Schellhorn (Agenda Austria) und Univ.-Prof. Dr.h.c. Josef Zechner (Spängler IQAM Invest)
Zum Thema Euro-Krise verdeutlicht Dr. Rolf Strauch, Vorstandsmitglied des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und Direktor für Forschung und institutionelle Beziehungen des European Financial Stability Facility (EFSF): „Durch ihre Finanzhilfe haben EFSF und ESM beträchtlich dazu beigetragen die Folgen der Finanz- und Schuldenkrise zu bewältigen und ein Auseinanderbrechen des Euroraums zu vermeiden.“

Gouverneur Boštjan Jazbec von der Slowenischen Nationalbank („Bank of Slovenia“) über die Entwicklungen in Slowenien: „Nach einer anhaltenden und schweren Krise, haben die letzten Quartale einige Anzeichen eines Wirtschaftsaufschwungs gezeigt. Der Hauptwachstumstreiber ist die solide Performance des Export-Sektors, einerseits aufgrund der wachsenden Nachfrage aus dem Ausland und andererseits aufgrund der Angleichung der Kosten. Auch die Inlandsnachfrage zeigt erste Anzeichen von Stabilisierung und bereits Wachstum in einigen Segmenten, Unterstützungen dafür kommen aus dem EU-Fonds.“

Chinas Kreditblase ist Mythos

Univ.-Prof. Dr. Xuewu Gu, Direktor des Center for Global Studies der Universität Bonn, hinterfragt in seinem Vortrag wie gefährlich die Kreditblase in China wirklich ist. „Die Kreditblase in China ist ein übertriebener Mythos. Die Art und Weise wie man aus den einzelnen Zahlungsausfällen und provinziellen Verschuldungen eine Kreditblase mit Weltgeltung macht, ist vergleichbar mit der, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Weder das gesamte Volumen der formellen Kreditvergabe noch die Kapitalbewegungen in den Bereichen der Schattenbanken weisen auf die Existenz einer weltgefährlichen Kreditblase in China hin, die gleich platzen w;ürde.“ Gu meint, dass das einzige Sorgenkind die rasant gestiegenen Häuserpreise sein dürften. Aber ob es sich dabei um einen Boom oder eine Blase handelt, sei ja umstritten.

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