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COMINVEST ADIG Investment Fonds: Marktrück-/ausblick KW 47/48

Bodenbildung in den USA setzt sich fort; Hohe Betas in Europa tonangebend Economics |

Die amerikanischen Blue Chips haben in der vergangenen Woche zum siebten Mal in Folge ein Wochenplus hingelegt. Während der S&P500 und der Dow Jones jeweils um etwa 2,5 Prozent kletterten, stieg die Nasdaq erneut überdurchschnittlich um 4,1% - nicht zuletzt wegen der positiven Meldungen von Hewlett Packard. HP überraschte nicht nur mit hohen Gewinn- und Umsatzzahlen, sondern gab auch eine recht optimistische Zukunftsprognose ab. Davon profitierte der Aktienkurs mit einem Anstieg von mehr als zehn Prozent. Von der Konjunkturfront gab es überwiegend positive Nachrichten sowohl vom Arbeitsmarkt als auch vom für den ISM-Frühindikator wichtigen Philly Fed Index. Letzterer misst die Wirtschaftsaktivitäten im Bundesstaat Philadelphia und lag im November mit plus 6,1 überraschend deutlich über den Erwartungen von minus drei. Zur Erklärung: Ein Wert über Null signalisiert verstärkte wirtschaftliche Aktivität. Folge: Voraussichtlich ein positiver Impuls für die kommenden Frühindikatoren des Verarbeitenden Gewerbes. Insgesamt stehen die Chancen für die Fortsetzung der Bodenbildung mit weiteren Kurssteigerungen bis in den Bereich um 960 beim S&P500 (aktuell: um 930) sehr gut. Dann sollte jedoch angesichts wieder zunehmender Gewinnwarnungen der Markt eher stagnieren und auf hohem Niveau konsolidieren, bevor er Anfang des nächsten Jahres bei zyklischem Rückenwind voraussichtlich einen nachhaltigen Aufwärtstrend etabliert.

 

Von der positiven Marktentwicklung an der Wall Street konnten die europäischen Märkte in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge überdurchschnittlich profitieren. So legte der Stoxx–Index um 3,3 Prozent zu. Der EuroStoxx–Index stieg sogar um +4,3 Prozent unter der Führung von Deutschland (plus vier Prozent), Frankreich (plus 4,5 Prozent) und Italien (plus 5,2 Prozent) deutlich stärker. Wieder einmal war Grossbritannien mit nur plus zwei Prozent für eine schwächere Stoxx-Entwicklung verantwortlich. Bei der Branchenentwicklung ist erneut eine höhere Risikobereitschaft bei den Investoren zu erkennen. Unter den Top-Performern rangierten Branchen mit einem kurzfristigen hohen Beta wie z.B. Versicherungen (plus zehn Prozent), TMT (zwischen 6,5 bis 8 Prozent), Banken (plus 5,6 Prozent) sowie zyklischer Konsum (plus 6,3 Prozent) auf den ersten Plätzen. Im Gegensatz dazu schnitten die klassischen defensiven Branchen wie z.B. Nahrungsmittel (minus 1,5 Prozent), Versorger (minus 0,3 Prozent) Healthcare (plus 0,4 Prozent), Retail (plus 0,7 Prozent) und Energie (null Prozent) unterdurchschnittlich ab. "Die Versicherungen profitieren von einem sich besser entwickelnden Finanzmarkt", sagt ADIG-Fondssprecherin Heidrun Heutzenröder. "Dadurch reduziert sich nämlich auch die Gefahr einer weiteren Unterdeckung ihrer Bilanzen. Denn im letzten Quartal haben gerade hohe Abschreibungen auf die Wertpapierbestände zu erheblichen Gewinnrückgängen geführt."

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Im europäischen Bankensektor dürfte die Übernahme des staatlichen Anteils am Credit Lyonnais durch die BNP in Höhe von elf Prozent die Übernahmefantasie erneut entfachen.

Von der konjunkturellen Seite sind nur für Deutschland die Zahlen des Bruttoinlandsproduktes für das dritte Quartal erwähnenswert, das gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent gestiegen ist. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Lage der Wirtschaft in Deutschland besser ist als die Stimmung. Von den veröffentlichten Quartalsberichten der Unternehmen zeigen sich die Marktteilnehmer zwar enttäuscht, dennoch kann davon ausgegangen werden, dass sowohl die Konjunkturschwäche als auch die Gewinnrevisionen am Aktienmarkt bereits weitgehend in den zuvor stärker gefallenen Kursen eingepreist sind.

 

Der Ausblick auf die Woche vom 25. bis 29. November 2002 (KW 48)

In dieser Woche steht in den USA wegen des Thanksgiving Day am Donnerstag eine verkürzte Woche bevor: Wegen des Feiertags schließen die Börsen am Mittwoch und Freitag jeweils zwei Stunden früher. Von daher sind keine grösseren Aktivitäten zu erwarten. Alles konzentriert sich auf die ersten drei Tage der Woche. Die existierenden sowie neuen Hausverkaufszahlen geben weiteren Aufschluss über die zuletzt immer wieder angeführten Diskussionen zur Immobilienblase, die wir in den USA für noch nicht gegeben erachten. Heute wird dann die zweite Schätzung des GDP für das 3. Quartal veröffentlicht, bei der eine leichte Revision von 3,1 Prozent auf 3,5 Prozent aufgrund des sich positiver entwickelnden Aussenbeitrages erwartet wird. Einen positiven Impuls erwarten wir spätestens von einem besser als erwarteten Chicagoer Einkausmanagerindex, der – wie bereits oben erwähnt – positiv überraschen dürfte.

In Europa stehen in dieser Woche weitere Unternehmenszahlen vom französischen Medienkonzern Vivendi Universal (heute), präzisere Aussagen zum Ergebnis der Deutschen Telekom (Mittwoch) und Münchner Rück und TUI (Donnerstag) an. "Während von allen Unternehmen keine positiven Nachrichten zu erwarten sind, stehen aus technischer Sicht die Chancen für eine leicht positive Marktentwicklung nicht schlecht", meint Heutzenröder. "Auch von konjunktureller Seite sollte der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland kaum negative Auswirkungen haben. Ein weiterer Rückgang wird bereits vorausgesetzt und die Stimmung ist wegen der aktuell diskutierten politischen Situation in Deutschland sowieso bereits eingetrübt." Das Risiko Irak scheint bis zum 8. Dezember in den Hintergrund zu treten: Dann muss die irakische Führung den Bestand an Massenvernichtungswaffen offenlegen.

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