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Das große Experiment der Notenbanker: Fluch oder Segen?

Wie nachhaltig ist der von billigem Geld getriebene Marktaufschwung der letzten Jahre wirklich und müssen Notenbanker die „Deflationsfalle“ tatsächlich um jeden Preis bekämpfen um Wirtschaftswachstum sicherstellen zu können? e-fundresearch.com im exklusiven Interview mit Ronald Stöferle und Mark Valek (beide Incrementum AG), welche sich den Fragestellungen aus Sicht der Österreichischen Schule der Nationalökonomie auf erfrischende Art und Weise nähern. Economics |
Ronald Stöferle und Mark Valek, Incrementum AG
Ronald Stöferle und Mark Valek, Incrementum AG

e-fundresearch.com: Notenbanker und Medien warnen vor der „Deflationsfalle“ – wie sehen Sie diese Thematik? Benötigt man zwingend Inflation um Wirtschaftswachstum nachhaltig generieren zu können?

Ronald Stöferle/Mark Valek: Die Aussage, wonach eine stetige, aber geringe Teurungsrate das beste Umfeld für die wirtschaftliche Entwicklung sei, ist im historischen Kontext eindeutig falsch. Zutreffend ist viel eher, dass das monetäre Regime das Inflations- Paradigma vorgibt. Aus den Vereinigten Staaten steht zur Untermauerung dieser These aufschlussreiches, langfristiges Datenmaterial zur Verfügung. Anhand der Grafik erkennt man die annualisierten, realen Wachstumsraten (jeweils mit rotem Strich markiert – rechte Skala) und den Verbraucherpreisindex. Die unterschiedlichen farblichen Markierungen teilen den Zeitraum in drei unterschiedliche monetäre Phasen:

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
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Im gegenwärtigen Fiat-Geldsystem schöpfen Notenbanken und Geschäftsbanken Geld und verzinste Kredite aus dem Nichts, hier haben wir in der Tat einen systemischen Anreiz die Geldmenge exponentiell auszuweiten. Selbstverständlich folgen einer exponentiell wachsenden Geldmenge auch exponentiell steigende Preise. Für die Eurozone wurde die ideale jährliche Wachstumsrate für die Geldmenge von der EZB einst mit 4,5% festgelegt, und die optimale Teuerungsrate gemessen an der Konsumentenpreisinflation mit 2%. Da die Geldmengenausweitung derzeit zu langsam für das kreditsüchtige System voranschreitet, spüren wir alle Entzugserscheinen. Diese machen sich in Form von Disinflation und rezessiven Tendenzen bemerkbar. Die Zentralbanken werden weiterhin alles Nötige tun, um wieder die benötigte Geldmengenausweitung zu erwirken, unterschätzen bzw. vernachlässigen dabei aber die Nebenwirkungen Ihrer Inflationstherapie.

Das Verständnis dieses Kampfs zwischen den monetären Gezeiten ist unserer Meinung heutzutage nach zentral für Investoren und steht auch bei unserem Investmentfonds im Mittelpunkt des Anlageprozesses.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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