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Schroders wöchentlicher Marktkommentar vom 13.01.2003

- US-Firmen kürzen Arbeitsplätze, Bush kündigt Finanzpaket an - Bank of England und Europäische Zentralbank (EZB) unverändert Economics |
Wirtschaftsüberblick
  • Amerikanische
  • Unternehmen strichen im Dezember aggressiv Arbeitsplätze, wobei im nicht-landwirtschaftlichen Bereich mehr als 100.000 Stellen gekürzt wurden. Auch die Zahlen für Oktober und November mußten nach unten korrigiert werden. Die jüngsten Verluste konzentrierten sich auf die Bereiche Produktion und Einzelhandel. Die Arbeitslosenquote lag nach wie vor bei 6%. Insgesamt betrachtet ist die Anzahl der gearbeiteten Stunden im Quartal unverändert geblieben, was auf ein schwaches BIP für das vierte Quartal hindeutet. Während das flaue Abschneiden des Berichts den Markt überraschte, spiegelt er doch die Bestrebungen des Unternehmenssektors wieder, die Rentabilität in einem Umfeld mit äußerst geringem nominalen Wachstum zu steigern. Wir rechnen damit, dass der Unternehmenssektor seinen Anteil an nationalen Einkommen in Jahr 2003 steigern kann, allerdings auf Kosten der Beschäftigung und der Verbraucherausgaben. Weitere zentrale Nachrichten der vergangenen Woche war die Vorstellung des Haushaltsplans für 2003 durch Präsident Bush. Dieser sieht einen Netto-Stimulus von rund $100 Mrd. vor, beendet die doppelte Besteuerung von Dividenden und stellt einige der für 2004 geplanten Steuersenkungen vor. Dies hilft sicher der Wirtschaft, dürfte aber weitaus weniger anregend sein, als die Haushaltsmassnahmen im letzten Jahr.
  • Wie erwartet liess die Bank of England ihre Raten für den 14ten Monat in Folge unverändert, aber es waren bereits Spekulationen zu vernehmen, dass im neuen Jahr weitere Zinssenkungen möglich wären, nachdem es deutliche Hinweise dafür gab, dass die Verbraucherausgaben drastisch zurückgehen. Der BRC-Einzelhandelsverkaufsmonitor bestätigte die frühen Hinweise der CBI, dass der Konsum vor Weihnachten nur schwach war und rechnet mit einer niedrigeren offiziellen Zahl für den 27. Januar. Ausserdem machen zahlreiche Einzelhändler, insbesondere Dixons, die Verbraucher für die schwachen Zahlen verantwortlich. Unserer Ansicht nach ist dies leicht übertrieben, und trotz der Unterstützung durch den Wohnungssektor und den Arbeitsmarkt dürfte es ein zu einem geringen Rückgang kommen (unsere Prognosen liegen bei 2,6% für das Wachstum im Verbrauchersektor im Vergleich zu 3,5% in 2002), aber nicht zum kompletten Einbruch, wie von einigen Kommentatoren vermutet. Auch die EZB lies die Zinsen wie erwartet unverändert. Präsident Duisenberg sagte, dass sich seit der letzten Zinssenkung im Dezember nichts wesentliches an der generellen Einstellung geändert hat, auch wenn er einräumte, dass das Kursverlustpotential gestiegen ist.
  • Während der Weihnachtszeit waren die zentralen Zahlen, die aus Japan kamen, die Beschäftigungszahlen von November und die Produktionszahlen aus der Industrie. Die Arbeitslosigkeit sank von ihrem historischen Hoch von 5,5% auf 5,3% im Oktober. Allerdings scheint der eingebrachte NPL-Plan und Veräußerungsplan für notleidende Kredite (Mizuho’s Ankündigung im November, 80% der notleidenden Kredite aufzulösen) anzudeuten, dass das Risiko weiter sinkender Beschäftigungszahlen zunimmt. Die Industrieproduktion ist weiter gesunken und lag mit –2,2% im Monatsvergleich weit unter der allgemeinen Erwartung. Einen negativen Einfluss übten elektrische Anlagen und Transportmaschinen aus. Im übrigen asiatischen Raum stieg das BIP in Thailand um 5,8% im Jahresvergleich im dritten Quartal. Grund für das Wachstum war der private Verbrauch/Investitionen und der Export, während der öffentliche Sektor sich zurückgezogen hat. Die Regierung in Singapur legte Schätzung von 2-5% für das BIP-Wachstum in 2003 vor. Dies liegt vor allem an den gewaltigen Risiken, die durch einen Militärschlag gegen den Irak auftreten.
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