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Griechenland: Sind die europäischen Staats- und Regierungschefs Sadomasochisten?

"Egal wie sehr man sich auch bemüht... außer der Freude daran, anderen Schmerzen zuzufügen, ist es schwer, andere Gründe zu erkennen, warum von Griechenland verlangt wird, sich an die haushaltspolitischen Vorschriften der EU zu halten", so Bruno Cavalier, Chefvolkswirt bei Oddo&Cie, in einem polarisierenden Exklusiv-Gastkommentar auf e-fundresearch.com. Economics | 28.01.2015 16:00 Uhr
Bruno Cavalier, Chefsvolkswirt, Oddo&Cie
Bruno Cavalier, Chefsvolkswirt, Oddo&Cie

Europa war sehr gemein zu Griechenland. Europäische Staaten, die sich nicht damit zufrieden gaben, Griechenland zu ermuntern, das Chaos in seinem öffentlichen Sektor zu beenden und Reformen umzusetzen, sind in ihrer Härte sogar so weit gegangen, dem Land über 200 Mrd. EUR zu großzügigsten Konditionen zu leihen. Um für ihre Taten zu büßen, müssen diese Staaten nun einen Schuldenschnitt für Griechenland akzeptieren, damit Syriza das stimmenfangende Stimulus Programm finanzieren kann, das auf aufgenommenen Fremdmitteln basiert, die niemals zurückgezahlt werden. Diese Fabel erfreut sich in Griechenland und bei radikalen europäischen Parteien großer Beliebtheit. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass diese Theorie in Brüssel und Berlin viele Anhänger finden wird. 

Mythos und Realität im Zusammenhang mit den fiskalischen Sparmaßnahmen in Griechenland 

Syriza, die radikale Linkspartei, ist am Sonntag mit einer komfortablen Mehrheit als Gewinner aus den griechischen Parlamentswahlen hervorgegangen und wird die Regierungsgeschäfte in Griechenland übernehmen. Aus den Kommentaren, die im Zuge dieses Ereignisses abgegeben wurden, lässt sich eines erkennen: Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind eine perverse Gruppe von Sadomasochisten, die wir dank Alexis Tsipras, der populären Wiedergeburt der Tugend, bald los sein werden. 

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Die Sparmaßnahmen, die Griechenland auferlegt wurden, lassen sich nur durch den Sadismus der europäischen Staats- und Regierungschefs erklären. Egal wie sehr man sich auch bemüht... außer der Freude daran, anderen Schmerzen zuzufügen, ist es schwer, andere Gründe zu erkennen, warum von Griechenland verlangt wird, sich an die haushaltspolitischen Vorschriften der EU zu halten, Reformen umzusetzen und eine wettbewerbsfähige Produktions- und Handelsbasis aufzubauen. Darüber hinaus zeigen dieselben europäischen Staats- und Regierungschefs auch noch masochistische Tendenzen. Wie sonst ließen sich Kredite für die griechische Regierung von über 200 Mrd. Euro erklären, die von den eigenen Volkswirtschaften finanziert wurden? In dieser Fabel ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, das versteht sich von selbst, die größte Sadistin von allen, aber auch die größte Masochistin, da Deutschland Griechenland seit 2010 trotzdem Kredite in Höhe von ca. 75 Mrd. Euro bereitgestellt hat! Glücklicherweise wird der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras die europäischen Staats- und Regierungschefs gleichzeitig von ihrem Masochismus (durch Nicht-Rückzahlung der Schulden seines Landes) und ihrem Sadismus (indem er sie dazu bringt, ihren Sparkurs aufzugeben) heilen.

"Ein Blick auf die Zahlen" - lesen Sie weiter in Teil 2:
 

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