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COMINVEST ADIG Investment Fonds: Marktrück/ -ausblick KW 10/11

Woche im Zeichen des Irak-Konflikts; Bilanz-Runde in Europa Economics |

Rückblick: Krisenbörsen und neue Jahrestiefs

Im Umfeld anhaltender Kriegsangst und schwacher konjunktureller Daten ließ eine Trendumkehr an den Aktienmärkten wiederum auf sich warten. Aufgrund der Kooperation Saddam Husseins machte sich die Hoffnung auf eine Entspannung des Irakkonflikts am Anfang der Woche breit. Nach einer Rede des US-Präsidenten wurde diese Hoffnung jedoch im Keim erstickt - der  Krieg wird immer greifbarer. Als weitere Belastungsfaktoren kamen die Spannungen in Nordkorea hinzu. Der Terroranschlag auf den Philippinen hat die Furcht vor Anschlägen weiter steigen lassen. Als Folge dessen haben die Aktienmärkte – der Weltindex verlor 2,7 Prozent - teilweise ihre letztjährigen Oktobertiefs unterschritten.
 
Die Veröffentlichung des Beige Book der amerikanischen Notenbank hat keine neuen Informationen geliefert. Folge: Die Investitionsneigung der Unternehmen sowie der private Verbrauch bleiben auf niedrigem Niveau. Der Chiphersteller Intel hat bei seinem Bericht über das laufende Quartal die Umsatzspanne leicht auf 6,6 bis 6,8 Milliarden US-Dollar zurückgeschraubt. Das setzte die Aktie unter Druck. Der abschließende Arbeitsmarktbericht - mit einem Rückgang von 300.000 Stellen und einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote - hat trotz Sonderentwicklungen (Einzug von Reservisten; schlechtes Wetter) einen negativen Beigeschmack.
 
Die schwankungsanfälligeren europäischen Aktienmärkte - der STOXX-Index ging überdurchschnittlich stark um 6,1 Prozent zurück - sind in der vergangenen Woche auf ein Sechsjahrestief gefallen. „Autoaktien haben sich noch schwächer als der Gesamtmarkt entwickelt“, sagt ADIG-Fondsmanager Christoph Berger. „Die Absatzzahlen in den USA konnten die Erwartungen bei einigen Herstellern – trotz Kaufanreize – nicht erfüllen.“ Ebenfalls schlecht haben die europäischen Versicherungstitel abgeschnitten, denn immer mehr Versicherer reduzieren ihre Dividendenzahlungen. Der kleine Zinsschritt der EZB um 25 Basispunkte wurde von den Marktteilnehmern mit Enttäuschung aufgenommen. Die Notenbank begründete die Senkung damit, dass die geopolitischen Spannungen sowie der Ölpreisanstieg den Ausblick auf das Wachstum in der Eurozone eingetrübt und sich die Inflationsgefahr erhöht habe. Ein Zwanzigjahrestief gab es an den japanischen Aktienmärkten: Der Topix-Index sackte um 2,8 Prozent. Belastet haben innen- und außenpolitische Spannungen. Neben den Problemen Irak und Nordkorea, erschütterte ein Spendenskandal das Vertrauen der Anleger: Ein Mitglied der liberal-demokratischen Partei des Ministerpräsidenten Koizumi soll unerlaubterweise Spenden angenommen haben. Der Markt litt zusätzlich unter einem Bericht über mögliche Kursmanipulationen durch die Investmentbank Nikko Salomon Smith Barney.

Der Ausblick auf die Woche vom 10. bis 14. März 2003 (KW 11)

Die Woche der Entscheidung?

Diese Woche steht voraussichtlich ganz im Zeichen des Irakkonflikts. Nachdem US-Präsident Bush in der vergangenen Woche die letzte Phase der Diplomatie eingeläutet und klargestellt hat, den Irak auch ohne UN-Mandat militärisch entwaffnen zu wollen, kann der Krieg schon in dieser Woche ausbrechen. Das dürfte durch die erwartete Rede Bushs zur Lage der Nation am Dienstag abend unterstützen. Die Anleger könnten diese Situation als Katalysator für den Wegfall der Unsicherheiten nutzen und durch Käufe den Markt nach oben ziehen.

In Amerika wird es von den Unternehmensnachrichten her kaum Impulse geben. In Sachen  Konjunktur werden am Donnerstag Einzelhandelsdaten veröffentlicht, die nach Vorberichten einzelner Einzelhandelsketten eher enttäuschen dürften.

In Europa werden in dieser Woche wieder einige Unternehmen ihre Bilanzen vorlegen. Darunter auch die Deutsche Telekom, die bereits heute für das Jahr 2002 einen Rekordverlust in Höhe von 24,6 Milliarden Euro bekannt gegeben hat. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich nach Telekom-Angaben von 15,1 auf 16,3 Milliarden Euro. Die Telekom setzte mit 53,7 Milliarden Euro 11,1 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Die Netto- Finanzverbindlichkeiten sanken im Vergleich zum dritten Quartal 2002 von 64,3 auf 61,1 Milliarden Euro. Allerdings gab es im vierten Quartal einen von Analysten nicht erwarteten starken Anstieg bei Umsatz und operativem Gewinn. Der Verlust in diesem Zeitraum habe nur noch 0,1 Milliarden Euro betragen, so der Konzern. Das operative Ergebnis erhöhte sich im Schlussquartal auf 4,4 Milliarden Euro von 3,8 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Die Telekom-Aktie fiel bis Montagmittag um 3,5 Prozent.
„Am Mittwoch, den 12. März geht in Hannover die weltgrößte Computermesse CeBIT an den Start und stellt die neuen Trends vor“, berichtet ADIG-Fondsmanager Christoph Berger. „Daher sollte man ein besonderes Augemerk auf den Technologiesektor werfen.“ Bei der Bilanzpressekonferenz von Bayer wird der Vorstand berichten, wie er den Aktienkurs nach den Problemen mit Lipobay wieder in den Griff bekommen will. 

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