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Economics Forum | Die Inflation schlägt zurück (?)

Ist die lange für nicht existent gehaltene Inflation nun doch zurück? Wie differenziert sollten Investoren die aktuellen Inflationszahlen und Erwartungen aus den USA und der Eurozone beurteilen? Sind Inflationsüberraschungen denkbar? Einschätzungen von 28 bedeutenden Ökonomen und Kapitalmarktstrategen im Vergleich: Economics | 06.12.0016 16:30 Uhr
©  Fotolia.de / e-fundresearch.com
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Aktuelle Frage im e-fundresearch.com Economics Forum:    

Ist die lange für nicht existent gehaltene Inflation nun doch zurück? Wie differenziert sollten Investoren die aktuellen Inflationszahlen und Erwartungen aus den USA und der Eurozone hinsichtlich regionaler und sektorspezifischer Faktoren beurteilen? Sind Inflationsüberraschungen denkbar?“ 

Current Question in the e-fundresearch.com Economics Forum:       

Will inflation eventually rise from the dead? When looking at current US- and Eurozone inflation levels and expectations, to which extent should investors differentiate between regional and sector specific factors? How do you assess the likelihood of inflation surprises?” 

Lesen Sie in nachfolgend die Prognosen und Einschätzungen von 28 führenden Ökonomen und Kapitalmarktstrategen:    

Teilnehmende Gesellschaften im e-fundresearch.com "Economics Forum | Die Inflation schlägt zurück (?)": Allianz Investment Bank AG, Amundi, Artemis, Bantleon, Capital Group, CPR, Degroof Petercam, DekaBank, Erste Asset Management, ETF Securities, Euroswitch, Fisch Asset Management, Harvest Global Investments, Henderson Global Investors, Insight Investment (BNY Mellon), KEPLER-FONDS KAG, La Française Group, M&G Investments, MYRA Capital, Natixis Global Asset Management, Pioneer Investments Austria, Raiffeisen Capital Management, Shareholder Value Management AG, Standard Life Investments, Standish (BNY Mellon), T. Rowe Price, Union Investment, Zürcher Kantonalbank. 

Hans Köck, Investmentstratege, Pioneer Investments Austria (29.11.2016): „Der Markt war bis vor kurzem recht „selbstgefällig“ im Hinblick auf einen möglichen zukünftigen Inflationsdruck. Es ist schon länger klar, dass allein durch den Basiseffekt des Ölpreises (im Jänner 2016 fiel dieser bis auf 26 USD, aktuell liegt er zwischen 40 und 50 USD) die Inflationsraten in den USA und in der Eurozone 2017 steigen werden. Die Kerninflation (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) liegt in den USA schon seit Dezember 2015 über 2%, jetzt tendiert auch die Inflation in Richtung Inflationsziel von 2%. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie darüber hinausgehen wird, ist spätestens seit dem Wahlsieg von Donald Trump deutlich gestiegen und das beginnt der Markt sukzessive stärker einzupreisen. Mit einer unterstützenden Fiskalpolitik könnte die Wirtschaft an Dynamik zulegen, im Falle von Strafzöllen könnte die Inflation zusätzlich steigen. Steigende Löhne in den USA aufgrund der niedrigen Arbeitslosenrate könnten ebenfalls inflationssteigernd wirken. Der gestiegene US-Dollar wirkt allerdings inflationsdämpfend. Die US-Notenbank wird einen leichten Inflationsanstieg tolerieren. In der Eurozone wird die Inflation voraussichtlich auch 2017 und 2018 relativ deutlich unter 2% bleiben.“

Beat Thoma, CIO, Fisch Asset Management (30.11.2016): „In den USA hatte die Kernrate der Inflation (Inflation ohne Food/Energy) ihren Tiefpunkt bereits im Jahr 2010 und steigt seither. Eine ähnliche Entwicklung ist auch global zu beobachten. Das Preisniveau steigt somit schon seit längerem, wenn man den stark dämpfenden Effekt des fallenden Erdölpreises ausblendet. Es besteht deshalb „Inflationsdruck versteckt unter der Motorhaube“. Historisch kam es bei einer solchen Konstellation mit einer gewissen Verzögerung praktisch immer zu einer deutlich steigenden Inflationsraten.

Verstärkt werden diese Effekte durch höhere Wachstumserwartungen in den USA nach den Wahlen und ein schon seit längerem anhaltenden Lohndruck. Letzteres führt in der Regel sogar zu Beschleunigungseffekten beim Preisniveau. Wieder höhere Erdöl- und Metallpreise wirken zusätzlich inflationstreibend. Überraschungen sind damit auch global durchaus absehbar.“

Kristian Tödtmann, Makro Research, DekaBank (01.12.2016):
„Es war mit Sicherheit voreilig, die Inflation für tot zu erklären, nur weil man sie ein paar Jahre lang nicht gesehen hat. Denn die Mechanismen, über die Wirtschaftswachstum, Löhne und Preise zusammenhängen, sind weiterhin grundsätzlich intakt. Sie wurden lediglich für einige Zeit von einer erheblichen Unterauslastung der wirtschaftlichen Kapazitäten und gesunkenen Rohstoffpreisen überlagert. Diese beiden dämpfenden Einflüsse scheinen jedoch allmählich auszulaufen, sodass zwischenzeitliche Überraschungen der Inflation nach oben nicht auszuschließen sind. Man sollte das Thema Inflation jedoch unbedingt differenziert betrachten. Denn die Erfahrungen aus den USA in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass der Preisauftrieb wirklich erst dann markant zunimmt, wenn sich die Volkswirtschaft schon nahe ihrer normalen Auslastung befindet. Gerade die Eurozone ist hiervon aber noch weit entfernt.“

Martin Bruckner, Vorstandssprecher der Allianz Investmentbank AG und Chief Investment Officer, Allianz Gruppe in Österreich (01.12.2016):
„Was wir sehen ist eine allmähliche Normalisierung der Inflationsrate. Dies hängt mit dem Ölpreisanstieg, aber auch mit dem Anstieg vieler anderer Rohstoffpreise zusammen. Energieerzeugnisse wie Benzin oder Heizöl haben ein relativ hohes Gewicht und sie gehen indirekt auch in andere Teilindizes der Lebenshaltungskosten ein. Auch wenn die Inflationsrate nicht überall gleich stark zulegt, wird sie sich in den kommenden ein bis drei Jahren in der gesamten Eurozone in die gleiche Richtung entwickeln. Als Risiko sehe ich einen zu stark steigenden Ölpreis: Ich halte es für kurzsichtig, wenn der steigende Ölpreis an den Aktienmärkten bejubelt wird, weil damit wieder inflationäre Tendenzen aufkommen. Preissteigerungen für Öl wirken über die Kostenseite auf das Preisniveau, die gesamte Nachfrage erhöhen sie aber nicht. Ich denke, dass die Welt mit einem Ölpreis von rund 50-60 US-Dollar gut leben kann.“

Gerhard Winzer, Chief Economist, Erste Asset Management (01.12.2016):
„Die Rohstoffpreise haben sich in diesem Jahr nach dem starken Rückgang in den Jahren davor stabilisiert. Erstens führt das zu einer abnehmenden Güterpreisdeflation. Zweitens steigt bei den Konsumentenpreisen die Veränderung im Jahresabstand temporär an. Die Entwicklung der Inflation ohne diesen Basiseffekt verläuft bis dato gleichmäßig, Wird es zu sogenannten Sekundärrunden- und Überwälzungseffekten kommen? Generell gilt: Solange die Ressourcen der Volkswirtschaft nicht ausgelastet sind, sprich: solange die Arbeitslosenrate erhöht ist, kommt es zu keinem Anstieg der Inflation im Trend. In diesem Zusammenhang ist der weltweit fallende Trend der Arbeitslosenraten bemerkenswert. Das heißt, der Zeitpunkt ab dem auch die zugrundeliegende Inflation ansteigen könnte, rückt näher. In den USA, die bereits ein Niveau der Vollbeschäftigung erreicht haben und gleichzeitig aufgrund von angekündigten zusätzlichen Stimulierungsmaßnahmen (=höheres Budgetdefizit) eine Tendenz in Richtung Überhitzung zeigen könnten, haben die Inflationsrisiken zugenommen.“

Daniel Hartmann, Senior Analyst Economics, BANTLEON (02.12.2016):
„Die seit Ende 2015 anziehende Inflation markiert das Ende des globalen Disinflationstrends, der von 2009 bis 2015 vorherrschte und in zwei Phasen ablief: Ausgangspunkt war die Finanzkrise (2008), deren Deflationsimpuls vom Platzen der Rohstoffblase im Jahr 2014 verstärkt wurde (Ölpreis -75%, Metallpreise -40%). Inzwischen wurden die Überkapazitäten in den Rohstoffsektoren abgebaut, die Preise stabilisieren sich. Trotz dieser Trendwende rechnen wir auf Sicht von zwei Jahren mit keinem kräftigen Inflationsschub. Der weltweite Lohndruck ist gering, der globale Aufschwung moderat und die Aufwärtsbewegung der Rohstoffpreise dürfte schon bald wieder von Angebotsanpassungen gebremst werden. Einen starken Trump-Effekt erwarten wir ebenfalls nicht. So stehen wir bei der Inflation vor keiner neuen Welt, sondern nur vor einer Normalisierung. Profiteur der leichten Reflationierung sind die Unternehmen, was 2017 die Aktienkurse beflügeln sollte.“

Jim Leaviss, Leiter Retail Fixed Interest, M&G (02.12.2016):
“We have seen a marked rise in inflation expectations since the US election, with US breakeven rates rising sharply over the past few weeks. We think this move is more than justified, with the prospect of increased fiscal stimulus potentially adding to the inflationary pressures that were already building as result of a tightening US labour market and rising oil prices. Should Trump engage in an out-and-out trade war, the impact on inflation could be even more pronounced, with tit-for-tat trade tariffs likely to push up the cost of imported goods. The repatriation of workers is another factor to consider, as this could decrease the supply of labour, potentially putting further upward pressure on wages.

While inflationary pressures remain subdued across the Eurozone, we think the UK could also see meaningfully higher inflation over the coming months. This is mainly due to the collapse in sterling since Brexit, which has already resulted in sharply higher input costs for many businesses, which at some point will need to be passed on to consumers.”

Christian Nemeth, Chief Investment Officer, Zürcher Kantonalbank Österreich AG (05.12.2016): „Die Inflation im Euroraum steigt zwar, dies aber in erster Linie wegen der im Vorjahresvergleich weniger stark sinkenden Energiepreise. Von einem nachhaltigen Inflationsdruck kann weiterhin nicht gesprochen werden. Daran dürfte sich auch in den nächsten Monaten nichts ändern. Die Gesamtteuerung wird wohl vor allem ölpreisbedingt weiter steigen, während der unterliegende Preisdruck kaum zunimmt. In den USA hingegen sind die Inflationsrisiken derzeit klar nach oben gerichtet. Der US-Konjunkturzyklus wird durch die neue US-Politik verlängert. Mittelfristig rechnen wir damit, dass die positiven Trump-Effekte verpuffen werden. Denn die sich abzeichnende Tendenz zu Protektionismus der neuen US-Regierung wird das Wachstum der globalen Wirtschaft mittel- bis längerfristig beeinträchtigen. Das Zurückdrehen der Globalisierung wird mit einer höheren Inflationsrate einhergehen.“

Philippe Waechter, Chief Economist, Natixis Global Asset Management (05.12.2016):“On the inflation side there are different issues to look at.
First: the inflation rate profile has changed in most developed countries since last August. The main reason is the convergence to zero of the negative contribution of energy to the inflation rate. Since August, the oil price is comparable to the price observed one year before. From mid-2014 to August 2016 the oil price was systematically lower than a year before leading to a negative contribution of energy to the inflation rate and to very low, and sometime negative, inflation rates. This is the main source of change on the inflation side.

Second: This means that the inflation rate will converge to the core inflation rate which is at 0.8% in the Euro Area. But before that, the inflation rate will jump in the first quarter of 2017. The oil price comparison will show strong numbers during the first quarter of 2017 as oil price was below USD 30 during the first three months of 2016. If we forecast the oil price to remain close to 50 USD then there will be convergence to the core rate after.

Third: The core rate will not change dramatically in the Euro zone. It depends a lot on the wage momentum as in a service economy; the price setting depends a lot on wages' dynamics. If we don't expect acceleration in wages we cannot really expect a higher core rate.

Fourth: We do not expect that the OPEC agreement will change dramatically the level of the oil price. We expect it to remain close to 50USD. Even if it goes above 50 it will not have a strong positive contribution to the inflation rate. We do not expect it to go to 70USD.

Fifth: The situation will be different in the US as we think that the tax cut and the current situation on the labor market will push the inflation rate higher but still consistent with the Fed's target at 2%. Internal demand will be stronger and that will be the main reason for higher inflation rate as it will also lead to higher pressures on wages.

Sixth: Specific situation also in the UK due to the deep drop of the sterling. It will be seen specifically on food prices as the UK imports half of the food they need. I think that in 2017 the inflation rate could go above 3%.

Seventh: We do not expect high pass through on the euro area inflation rate if the euro exchange rate drops below 1 versus the US dollar. A recent study from the ECB shows that it is low and that's what we had in mind.

Eighth: The main point is that the risk of deflation is clearly lower now. That's pretty good but it doesn't mean that inflation rates will jump rapidly. We do not expect that. This change in perception can be seen on the different measures we have on inflation expectations. Nevertheless these expectations are not high yet even in the US.

Ninth: The term of reflation has to be clearly understood. In the US the inflation rate will be close to the Fed's target but in the Eurozone the inflation rate will be way below the ECB target of below but close to 2%. Pressures on the price setting are not strong enough in the Euro Area to expect a rapid change.

Tenth: These low expectations on the inflation profile is the main source of our low interest rates specifically in the Euro zone.“

Gökhan Kula, Chief Investment Officer, MYRA Capital (05.12.2016): „„Make Inflation Great Again!“ So könnte die globale Kapitalmarktreaktion seit dem überraschenden Sieg von Trump bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen kommentiert werden. Auch wenn noch viele Fragezeichen bezüglich der tatsächlichen Umsetzbarkeit von Trumps Vorhaben in der politischen Realität bestehen, startet mit der Wahl von ihm eine neue Ära.

Die Obama-Administration hinterlässt ihm eine Wirtschaft, die bereits nahe dem Potential-Wachstum ist und auch im Bereich der Arbeitslosigkeit mit einer Rate von 4,6% auf einem Neun-Jahrestief ist. Entsprechend haben die Ankündigungen von Trump, der eine expansive Fiskalpolitik mit hohen Infrastrukturausgaben und Steuererleichterungen favorisiert, die Märkte entsprechend stark bewegt.
Die globalen Anleihenzinsen sind seitdem insbesondere bei längeren Laufzeiten signifikant gestiegen. Weiters konnten insbesondere US-Aktien von der erwarteten ‚Reflationierungs-Regime-Änderung‘ profitieren, wobei es bei der Betrachtung der Sektorenperformances große Differenzen gibt. Als besondere Branchen-Gewinner stechen Finanzwerte, Industrieunternehmen und zyklische Werte hervor. Nicht zuletzt durch die erwarteten Politik-Vorteile des ‚US-Mittelstands‘ zeigt der Russell 2000 neue Allzeithochs und eine bessere relative Performance im Vergleich zu Large-Cap Werten.

Ob das kurze Strohfeuer an der Zinsfront tatsächlich ein Strukturbruch ist, hängt von der tatsächlichen Politik von Trump ab, und wie die Fed darauf reagieren wird. Mit der bevorstehenden weiteren Zinserhöhung der US-Leitzinsen geht es in der Geldpolitik einen weiteren Schritt in Richtung Normalisierung. Viele wirtschaftliche Indikatoren wie beispielsweise Energiepreise bzw. Gold zeigen derzeit noch keine Anzeichen für ein tatsächliches massives Anspringen der Inflation, insofern kann nach dem beobachteten Overshooting der Zinssätze nach oben nun eine volatile Findungsphase eines neuen Gleichgewichts erwartet werden.

Falls Trump tatsächlich seine fiskalischen Ausgabenprogramme durchsetzen sollte, müssen Investoren graduell ihr Portfolio auf Inflationierung anpassen, sei es durch Übergewichtung von Aktien und Reduktion von zinssensitiven Aktiensektoren oder durch eine generelle Erhöhung des Sachwertanteils bzw. Erhöhung der Allokation inflationsgeschützter Anleihen.

Eines mahnt jedoch derzeit wieder zur Vorsicht: es gibt aus Investoren- und Mediensicht derzeit so viel Mainstream-Einigkeit über die bestehende ‚Trumpflationierung‘, sodass diese Einigkeit auch als Kontraindikator gesehen werden könnte. Dass zu viel Einigkeit im Markt nicht zwangsläufig stimmen muss, haben wir erst vor kurzem wieder gesehen: weder der Sieg von Trump, noch die daraus resultierende positive Aktienmarktbewegung waren im Konsensus vorhergesagt.“

Nikolaj Schmidt, internationaler Chefökonom, T. Rowe Price (05.12.2016):  “Global inflation will rise slightly next year due to base effects influencing the price of oil, but should remain reasonably contained overall. In the US, closing output gaps may push up wages, but any further inflationary pressures arising from President-elect Donald Trump’s fiscal plans will probably not register for a while yet. Inflation does look set to rise in the UK owing to the pound’s weakness following the country’s vote to leave the UK. But these are country-specific factors. In most of the rest of the world, inflationary pressures should stay muted. However, while it is too early to talk of a global pick-up in inflation, we can say one thing: the prospect of deflation has gone away – for now at least.”

Vincent Reinhart, Chief Economist, Standish (BNY Mellon)(05.12.2016):
“With aggregate supply growing at a tepid pace since at least as far back as the financial crisis, resource slack is disappearing, and inflation is on the way up. Indeed, US consumer price gains are poised to overshoot the Federal Reserve’s 2- percent goal, which induces a reluctant and divided policy making committee to tighten once this year and to quicken the pace of action in 2017 and 2018. Global inflation remains in an even higher range because that average is pulled up by more aberrant high rates in a subset of countries. Significantly, membership in the club of monetary regimes behaving badly is on the rise. The European economy surprised to the upside recently, as near-term BREXIT spillover risks abate. We see this in the strong performance of survey indicators such as the Markit Purchasing Managers’ Surveys and the German Ifo business confidence index. As such we have moderately upgraded our forecast for inflation and GDP growth in 2017 to 1.1% and 1.3%, respectively.”

Michiel Verstrepen, Makroökonom, Degroof Petercam (05.12.2016):
“In the US, base-effects linked to the stabilisation in commodity prices are likely to support inflation in the quarters ahead. Looking beyond the headline inflation, the expected future inflation rate has recently experienced a repricing in financial markets. More precisely, the so-called 5y/5y forward inflation rate has moved up sharply. The uptick can be traced back to the prospects of an expansive fiscal policy of the Trump administration, when the economy is already close to full potential. The implementation of this substantial fiscal expansion will therefore be key.
For Europe, the combination of stabilising commodity prices, a weaker euro and a fiscal expansion could provide upside inflation risk. The uncertainty surrounding more fiscal stimulus is higher and the risk is that wage growth does not follow inflation growth in the short-term, weighing on the purchasing-power of the consumer and perhaps on the consumer goods sector. In case the recovery in Europe weakens and wage growth remains modest, the risks for inflation are on the downside.”

Stéphanie Sutton, Investment Director, Artemis (05.12.2016):
“Without any doubt, we are seeing a return to an inflationary environment in the US. The question is how quickly inflation will rise. The inflationary forces are coming from a tight labour market and rising wages. Meanwhile, the cost of healthcare continues to rise. The strength of the housing market of the past few years is now putting pressure on housing costs. Energy costs are also likely to contribute to inflation. Nevertheless, if we were to witness further strengthening of the dollar and a slowdown in China, this would put downward pressure on inflation. So while we are certain that inflation will be a feature in 2017, the magnitude of the rise will be where the focus will be as this will drive the response of the Federal Reserve and the trajectory of interest rates.”

Heimo Flink, Fondsmanager & Experte für inflationsgeschützte Anleihen, KEPLER-FONDS KAG (05.12.2016):
„Die Verbraucherpreisanstiege in der Eurozone haben sich in den letzten Monaten wieder aus dem negativen Terrain entfernt. Auch die längerfristigen Inflationserwartungen liegen per Saldo leicht über dem Jahresbeginn (aktuell 1,38 % auf Sicht von 10 Jahren). Weitere Anstiege sind durch anziehende Ölpreise möglich.
Das Anstiegspotential erscheint jedoch vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen und politischen Situation in der Eurozone begrenzt.
In den USA fiel der Anstieg der Inflationserwartungen in den USA v.a. nach dem Trump-Sieg deutlicher aus. Auch hier ist grundsätzlich noch etwas Potential nach oben vorhanden, wenngleich mögliche Risiken (zB. enttäuschte Trump-Hoffnungen) dem entgegenwirken können.

Eine Beimischung von inflationsgeschützten Anleihen zur Absicherung gegen unerwartet starke Inflationsanstiege erscheint aus unserer Sicht aber immer noch attraktiv.“

Frank Engels, Leiter Portfoliomanagement Renten, Union Investment (05.12.2016): „Nach der Wahl und der Aussicht auf ein Konjunkturprogramm in den USA sind die Inflationserwartungen in den westlichen Industrieländern angestiegen. Daneben haben auch die seit September anziehenden Rohstoffpreise und die Stärke des US-Dollar zu weltweit höheren Inflationserwartungen geführt. Ob sich diese materialisieren, bleibt abzuwarten. Besonders in Europa sollte der Inflationsanstieg nur temporär über die Rohstoffpreise und Währungsschwäche wirken, da hier – anders als in den USA – nicht mit einer gezielt expansiven Fiskal- und einer strafferen Geldpolitik zu rechnen ist. Mit Blick auf die Wirkung auf Asset-Preise ist die Quelle der Inflation wichtig: Aktien- und Rohstoffinvestments profitieren, wenn die Teuerung nachfrageseitig über expansive Geld- und Fiskalpolitik ausgelöst wird. Bei Angebotsinflation hingegen, z. B. als Folge nationaler Abschottungspolitik, sind Kasse und Staatsanleihen zu präferieren.“

Thomas Böckelmann, Investmentchef, Euroswitch (05.12.2016): „Die zur Inflationsberechnung verwendeten Warenkörbe unterzeichnen die volkswirtschaftlich relevante Inflation. Dank der Globalisierung sind zahlreiche Produktpreise gesunken, die steigende Preise bei Nahrungsmitteln oder Energie ausgleichen. Stark gestiegene Realwerte wie Immobilien oder Aktien (Vermögenspreisinflation) finden allerdings keine Berücksichtigung. Die niedrig ausgewiesene Inflation ist aber nicht nur eine Folge der Warenkorb-Zusammensetzung und jüngst stark fallender Energiepreise. Strukturell lastet auch das nach der Finanzkrise unterdurchschnittliche Wachstum auf der Preisentwicklung sowie eine demographisch ungünstige Entwicklung der westlichen Welt. Abgesehen vom Risiko externer Schocks ist daher nicht mit Inflationsüberraschungen zu rechnen. Dennoch scheint eine Normalisierung hin zur durchschnittlichen und von den Notenbanken gewünschten Rate von 2% wahrscheinlicher, wenn fiskalpolitische Maßnahmen zukünftig die Geldpolitik ergänzen. Investitionsprogramme in den USA könnten hier der Auslöser für eine nachhaltige Zins- und Inflationswende sein.“

François Collet, Deputy Head of Interest Rates, La Française Group (05.12.2016): „Innerhalb eines Monats ist Donald Trump und der OPEC das gelungen, was die wichtigsten Zentralbanken in den vergangenen Jahren verzweifelt versucht haben: sowohl die reale Inflation als auch die Inflationserwartungen zu erhöhen. Die Globalisierung war in den letzten zehn Jahren ein wichtiger Trend auf den Finanzmärkten und die regionalen Märkte sind heute stärker miteinander verbunden als je zuvor. Die Inflation ist daher über alle entwickelten Märkte hinweg hochgradig korreliert. Sektorspezifische Faktoren bleiben von Bedeutung. Dazu gehört beispielsweise das Wohnungswesen in den USA, das in den letzten Jahren ein wichtiger Treiber für die Inflation war. In Bezug auf die kurzfristige Inflation in Europa dürfte der Markt aufgrund der Abwertung des Euro und der voraussichtlichen Mehrwertsteuererhöhung in Frankreich um 2% im Jahr 2018 eher überrascht werden. Auf längere Sicht und auf globaler Ebene treiben Protektionismus und expansive Fiskalpolitik das Aufwärtsrisiko für die Inflation an.“

Mitul Patel, Head of Rates, Henderson Global Investors (05.12.2016):
“Inflation never really died. Whilst headline inflation was uncomfortable low, this was primarily down to weak commodity prices. Core inflation has been drifting lower over the past years, but never showed signs that deflation was imminent. Now commodity prices are bouncing back, fears of inflation are rising, but we should be careful about extrapolating from the uptrend too much too. The US may experience some inflation from an expansive fiscal policy in a tight economy, but several other economies including Europe still have spare capacity that must be used up before we become concerned about inflation. So inflation never died, it was merely asleep.”

Martin Arnold, Director – FX & Macro Strategist, ETF Securities (05.12.2016): ”Inflation expectations have surged as central bank stimuli fuel currency weakness, rising wages, and commodity markets. If prices rise, investment portfolio returns can be affected.

There is divergence in growth prospects between the US and Eurozone. Wage growth is taking hold in the US and will drive inflation higher. In the Eurozone inflation remains benign, with high unemployment and low energy costs. European equities should outpace US markets.
Investors often hold precious metals, particularly gold, to offset inflation and to diversify.
Some commodities effect particular regions. Food costs are more an issue in emerging than developed markets because more of the wage is spent on food. In developed markets, energy has a greater impact, with rising costs in transport and utility prices. Investing in agricultural or energy sectors can protect portfolios from inflationary pressures.“

Gabriel Panzenböck, Fondsmanager im Team "Rates & FX", Raiffeisen KAG (05.12.2016): „In der Eurozone gibt es unserer Ansicht nach kaum Anzeichen dafür, dass die Inflation schon bald ein relevantes Marktthema werden könnte. Zwar erholt sich die Jahresrate mit dem Auslaufen der Rückgänge des Ölpreises, doch die Kernrate zeigt keinerlei Dynamik. Auch unsere Analysen zur Kernrate deuten auf keinen signifikanten Dynamikgewinn in den nächsten Monaten hin. Die Potentiallücke ist offensichtlich auch in den stabil wachsenden Ländern des Eurozone-Kerns noch nicht geschlossen, da z.B. die deutschen Löhne im Aggregat nur verhältnismäßig geringe Anstiege zeigen.

Etwas anders ist die Lage in den USA, hier sind baldige Inflationsüberraschungen viel eher denkbar. Die inzwischen auch historisch betrachtet niedrige Arbeitslosigkeit wird früher oder später spürbaren Lohndruck bringen. Infrastrukturprogramme der öffentlichen Hand, über die nach der Wahl Trumps spekuliert wird, würden ab dem zweiten Halbjahr 2017 diese Entwicklung zusätzlich befeuern.
Mittel- bis langfristig sollte der neue Protektionismus berücksichtigt werden. Neue Handelshemmnisse könnten die Ära des disinflationären Drucks aufgrund der Globalisierung beenden.“

Frank Fischer, Chief Investment Officer, Shareholder Value Management AG (05.12.2016): „Kurzfristig wird die Inflationsrate vor allem durch die anstehenden Basiseffekte in den Rohstoff- und Ölpreisen bis ins Frühjahr hinein ansteigen, denn letzterer lag vor ca. einem Jahr noch bei weniger als der Hälfte. Mittelfristig jedoch ist es entscheidend, ob die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und Europa über eine ausreichende Kapazitätsauslastung in der Lage sein wird, Lohnzuwächse und damit Preisdruck im Bereich der Mieten, Lebenshaltung und Dienstleistungen zu generieren. Hier dürfte eine zweigeteilte Entwicklung stattfinden: Während die USA allmählich Vollbeschäftigung erreichen und ein Aufschwung unter Trump die Wirtschaft nahe an eine Überhitzung treiben könnte, dürfte Europa weiterhin unter seinem Potential bleiben, zumal die Lage politisch zunehmend verzweifelt erscheint. Dementsprechend gehen FED und EZB auch in Zukunft getrennte Wege, wobei sich in den USA die Zinsen normalisieren dürften, wir aber gleichzeitig in Europa eine fortgesetzte Nullzinspolitik erleben dürften.“

Jeremy Lawson, Chefvolkswirt, Standard Life Investments (05.12.2016):
”Large swathes of the global economy have been stuck in low inflation over the past two years. CPI inflation in the developed markets averaged just 0.3% in 2015 and looks set to come in at 0.7% this year. Emerging market inflation has generally been higher, although the long period of deflation in China’s producer price index shows that they have not been immune. The causes of this low inflation have been well discussed. Large and sustained falls in commodity prices have pushed headline inflation lower, while many economies have been struggling to generate domestic price pressures consistent with their inflation targets. The first of these forces has already started to fade and commodity price disinflation will continue to wash out of annual inflation rates over coming months. Indeed, with some commodity markets having rallied from their lows we would expect to see a small inflationary impulse through this channel. Our forecasts reflect this optical improvement, with developed market price growth expected to accelerate to 1.7% next year. Does this mean that we are at the end of the lowflation scare?

Not entirely. The Eurozone continues to struggle to generate inflation, with spare capacity still seemingly abundant. Similarly, in Japan there is scant evidence in wage or unit cost data that price growth is heading toward target. Therefore, while the rise in headline inflation is helpful, it will not allay fears over low inflation rates in these markets. The Bank of Japan’s switch to yield targeting reflects an acknowledgement of this challenge, with this new framework making policy more sustainable. Discussions at the ECB are likely intensifying over its own constraints on policy.”

Didier Borowski, Chefvolkswirt, Amundi (05.12.2016):“The inflation genie is not out of the bottle yet. The rise in oil prices will result in higher headline inflation (year-on-year) with a peak anticipated in early 2017. This base effect will progressively vanish with the stabilisation of oil prices that we expect. In addition, China is filling excess capacity in some sectors and that goes hand in hand with higher prices. And, in other countries nearing full employment, core inflation is likely to pick up (US and Germany).

But keep in mind that the rise in inflation comes after years of excessively low inflation, well below central banks' targets. The relationship between unemployment and inflation has weakened: upward pressures on wages remain contained even in countries where the unemployment rate is low (US and Germany). Actually, underlying inflation seems to have weakened considerably.”

Jeremy Cunningham, Fixed Income Investmentspezialist, Capital Group (05.12.2016): “We expect global inflation to pick up from current low levels, particularly prices of goods (as opposed to services), which we expect to recover from deflation. In the US, policy changes from the new presidency are likely to boost inflation both from fiscal stimulus and the possibility of restriction on trade and immigration, which might have an effect on global supply chains. In Europe, inflation is likely to remain well below target, but we could see a modest increase on signs of wage inflation and slightly better growth, which should reduce the output gap. That said, with global utilisation rates still relatively low and developed country monetary policy likely to remain accommodative (accounting for the fact that the Fed is likely to re-start the hiking cycle in December), the risk of a large upside risk to global inflation appears small.“

Christophe Dehondt, Inflation Portfolio Manager, CPR (05.12.2016): “We already feel that the current environment is ripe for an upturn in inflation, even a rapid one if the main current fears continue to recede significantly, and a clearer vision emerges of Trump’s plans and of European elections. Geographically, the US offers the most upside and visibility, especially as the Fed remains accommodating even as it normalises its monetary policy. On the other hand, Eurozone is still late in terms of economic cycle and has to face many political challenges, Even so, the euro zone should not be ruled out, given its especially attractive levels, apart from temporary oil-related basis effects. Indeed, prices of inflation remain low regarding accommodative monetary policies, the stabilization in oil prices and a global economic recovery. In our opinion, it’s a good market timing to invest in inflation through inflation break-even as asset class.”

Lutz Engberding, Fixed Income Product Specialist, Insight Investment (05.12.2016): “The US breakeven inflation rate—a market-based measure of expected inflations—has pushed higher since the outcome of the US presidential election in November, suggesting investors are assessing the inflation implications of Donald Trump’s trade, immigration and fiscal policies. The economic backdrop in the US has been supportive as the Federal Reserve has brought the US economy closer to maximum employment—closing in on one of the objectives of its dual mandate. Trump’s election victory should, in our view, provide a further catalyst for higher inflation expectations and inflation risk premium, especially in longer-dated maturities as expectations for a new era of tax cuts and government spending in the US rise.
Our positive outlook on US inflation is not fully extended to the euro area, despite both markets having shown a strong relationship for most of this year. While many of the macroeconomic inflation themes are global in nature, we expect the pick-up in areas such as wage growth will likely be slower in regions such as Germany. More broadly in Europe, the optical rise in headline inflation will likely be supportive to a degree, but the inflation outlook will largely rest on the direction of commodity prices and movements in the euro.

In the UK, economists and central bankers alike have been bracing the UK consumer for higher inflation, but identifying the drivers may not be an easy task. This is likely to complicate policy decisions for the Bank of England (BoE). The BoE made sharp upward revisions to its inflation profile in the November Inflation Report, driven by its expectations of faster pass-through from import prices to consumer inflation than would usually be the case. However, the existence of an output gap at the end of the forecast period suggests domestic inflationary pressures are likely to be weaker than previously forecast.

For emerging markets, the inflation outlook varies by country and remains more dependent on the outlook for commodities, as food makes up a larger portion of their consumer price index baskets. China’s producer price inflation continues to accelerate. However, given the one-off effects of post-flood reconstruction it remains unclear whether this is a structural shift.“

Thomas Kwan, Chief Investment Officer, Harvest Global Investments (05.12.2016):
”Developed markets inflation has already been picking up. Both core and headline PCE in the US have been accelerating, and both headline Eurozone and Japanese CPI have rebounded. Inflation expectations have also been picking up. However, emerging markets inflation has been declining. We believe that the divergence between the two will increase throughout next year. On a longer term basis, however, a significant pickup in global inflation would have to overcome major headwinds such as aging demographics and a sluggish growth recovery.
Different sectors have different sensitivities to inflation, and different capabilities to pass cost-pushed inflation to consumers. However, if labor force is mobile across sectors and regions, wage and inflation growth eventually tend to largely converge.
We monitor potential inflation shocks on a regular basis. First, we focus on forward looking indicators driven by big-data research that tracks online prices of various goods. Second, we look at changes in inflation expectations and inflation surprise indices. Third, we look at the dynamics of commodity prices, especially energy prices, which tend to be a harbinger of inflation shocks. Finally, we look at wage pressures.”

Economics Forum: Investment Strategen und Ökonomen antworten

Auf bis zu monatlicher Basis stellt e-fundresearch.com eine aktuelle Frage mit Bezug zu volkswirtschaftlichen Zusammenhängen und Entwicklungen auf den Kapitalmärkten an eine Gruppe renommierter Ökonomen und Kapitalmarktstrategen. Die Antworten werden im ECONOMICS Channel dargestellt (seit Mai 2011).     

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.
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