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Schroders Market Weekly

Weltweite Aktienmärkte im Minus. Wirtschaftsdaten aus den USA und Europa: Industrieproduktion in Europa fällt, Inflationsraten in Europa sinken. Verschnaufpause für Argentinien. Unterschiedliche Signale auf Unternehmensergebnisse. Anleihenmärkte fester. Economics |

AKTIENMÄRKTE

Die weltweiten Aktienmärkte schlossen die Woche schwächer, wobei die USA zum fünften Mal innerhalb von sechs Wochen eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielten. Aufgrund einer Aufwertung des Euro verzeichnete Europa außer Großbritannien zwar nicht in inländischer Währung, jedoch in US-Dollar gemessen eine überdurchschnittliche Wertentwicklung. Zur Schwäche der Aktienmärkte trug eine relativ pessimistische Rede Alan Greenspans vor dem Bankenausschuß des Senats bei. Greenspan warnte, daß die Phase der unterdurchschnittlichen wirtschaftlichen Leistung noch nicht vorbei sei und sagte: "Wir sind nicht frei vom Risiko, daß die wirtschaftliche Schwäche größer als erwartet ausfällt und weitere politische Antworten erfordert."

US Wirtschaftsdaten

Die Wirtschaftsdaten aus den USA und aus der Eurozone fielen insgesamt enttäuschend aus, wobei die Zahlen für die Industrieproduktion in beiden Regionen rückläufig waren. Während eine leicht unter den Erwartungen liegende Inflationszahl in der Eurozone die Europäische Zentralbank nicht zu Zinssenkungen veranlassen konnte, fiel die Inflation in den USA etwas höher aus als erwartet.

Die amerikanische Industrieproduktion sank im Juni um 0,7 Prozent gegenüber einem (korrigierten) Rückgang von 0,5 Prozent im Vormonat. Die Schätzungen waren von einem Rückgang um 0,5 Prozent ausgegangen.

Der amerikanische Konsumentenpreisindex zog im Juni um 0,2 Prozent an. Damit lag der Anstieg zwar unter den 0,4 Prozent vom Vormonat, jedoch leicht über den erwarteten 0,1 Prozent. Bei der Kerninflation, bei der Lebensmittel und Energie nicht berücksichtigt werden, bot sich mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gegenüber 0,1 Prozent im Vormonat ein anderes Bild.

Wirtschaftsdaten in Europa

Die europäische Industrieproduktion verzeichnete im Mai einen saisonbereinigten Rückgang um 0,1 Prozent und blieb damit hinter dem erwarteten Anstieg um 0,2 Prozent zurück. Allerdings fiel der Rückgang geringer aus als im Vormonat (?0,7 Prozent). In der Eurozone nahm die französische Industrieproduktion um 0,3 Prozent zu, obwohl mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet worden war.

Der Konsumentenpreisindex der Eurozone zog im Juni um 0,1 Prozent an gegenüber 0,6 Prozent im Vormonat. Die Jahresrate fiel damit von 3,4 Prozent auf 3,0 Prozent, lag jedoch immer noch über dem Ziel von 2,0 Prozent. Die Schätzungen waren im Mai von einem Anstieg um 0,2 Prozent ausgegangen.

Emerging Markets

In den Schwellenländern legten argentinische Aktien nach einem Monat der Glattstellungsverkäufe eine Verschnaufpause ein, da die Regierung mit den Oppositionsführern Ausgabenkürzungen und einen ausgeglichenen Haushalt vereinbarte, um einen Verzug bei der Tilgung von Schulden in Höhe von 130 Milliarden US-Dollar zu vermeiden. Diese Nachricht verlieh auch dem brasilianischen Real Auftrieb, bei dem es wegen der Befürchtung einer Ansteckung von Argentinien jüngst zu Glattstellungsverkäufen kam.


BRANCHEN- & UNTERNEHMENSNACHRICHTEN:

Von den Ankündigungen der Unternehmensgewinne gingen unterschiedliche Signale aus. Insgesamt gaben sie jedoch für den Rest des Jahres keinen Anlaß zu Optimismus. Während die meisten Aktien der "neuen Ökonomie" die kürzlich nach unten korrigierten Prognosen erfüllten oder leicht übertrafen, warnten Intel und IBM für den Rest des Jahres vor einer Schwäche.

Die defensiveren Sektoren Gesundheitswesen, Massenkonsumgüter und Versorgung erzielten wie die Sektoren Telekommunikation und Finanzen in der vergangenen Woche eine überdruchschnittliche Wertentwicklung. Der weltweite Technologiesektor verhielt sich volatil und schloß schwächer, erzielte jedoch in Kontinentaleuropa eine überdurchschnittliche Wertentwicklung.

Bei den Sektorrenditen in den Regionen (siehe untenstehende Marktübersicht) verhielten sich die Sektoren Luxusgüter und Massenkonsumgüter "globaler", wobei sie in allen Regionen eine überdurchschnittliche bzw. eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung erzielten. Der Versorgungssektor dürfte sich am wenigsten "global" verhalten haben, da er in den Regionen die größten Renditeunterschiede aufwies. In Kontinentaleuropa und Großbritannien erzielte er eine überdurchschnittliche Wertentwicklung und in den USA und in Japan eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung.


RENTEN- & DEVISENMÄRKTE

Die weltweiten Anleihen schlossen in Inlandswährung gemessen etwas fester und in US-Dollar gemessen deutlich fester. Der US-Dollar verlor gegenüber dem Yen und dem Euro die zweite Woche in Folge an Boden.


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