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Schroders Market Weekly

Festere Aktienmärkte in allen Regionen. In den USA wurden zum Teil enttäuschende Wirtschaftszahlen veröffentlicht. Die Bank of England überraschte mit einer Zinssenkung von 0,25 %. Keine Zinssenkung der EZB Japan zeigte nach Wochen negativer Stimmung wieder positive Performance. Technologie- und Finanzwerte entwickelten sich gut. Keine Bewegung an den Rentenmärkten. Economics |

AKTIENMÄRKTE

In der vergangenen Woche schlossen die Aktienmärkte trotz einiger enttäuschender Wirtschaftsdaten aus den USA fester, wobei alle wichtigen Regionen positive Renditen erzielten. In den USA fielen die Wirtschaftsdaten mit einem rückläufigen Index der Nationalen Einkaufsmanagervereinigung (NAPM) und einem nachlassenden Verbrauchervertrauen insgesamt enttäuschend aus. Allerdings zog der amerikanische Frühindikator im Juni an und bestätigte damit die Erholung in der zweiten Jahreshälfte.

Der NAPM-Index gab im Juli von 44,7 auf 43,6 nach und lag damit unter den erwarteten 44,5. Zwar weist ein Stand von unter 50 auf eine nachlassende Wirtschaftstätigkeit hin, doch fiel der Trend des NAPM?Index im Laufe des Jahres generell positiv aus.

Das Verbrauchervertrauen sank im Juli von einem korrigierten Stand von 118,9 auf 116,5 und damit unter die erwarteten 118,0.

Die Bank von England überraschte alle von Bloomberg befragten Volkswirte mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte. Dabei übten der von einer Rezession bedrohte britische Fertigungssektor und die schwache weltweite Konjunktur einen stärkeren Druck auf den geldpolitischen Ausschuß aus als die steigenden Einzelhandelsumsätze und Immobilienpreise. Die Europäische Zentralbank ließ die Zinsen erwartungsgemäß unverändert.

Der japanische Markt schnitt nach fünf Wochen unterdurchschnittlicher Wertentwicklung besser ab als der Index. Dazu trugen die weltweite Erholung der Technologieaktien sowie möglicherweise der Kauf zurückgebliebener Werte bei.

Der argentinische Markt geriet weiter in Schwierigkeiten, da er Probleme hatte, zusätzliche Finanzmittel zur Verhinderung einer möglichen Zahlungsunfähigkeit aufzubringen. Die USA und der Internationale Währungsfonds (IWF) beschlossen, Argentinien keine weiteren als die bereits vom IWF zur Verfügung gestellten Finanzmittel zu gewähren. Statt dessen räumte der IWF dem brasilianischen Markt überraschend eine Kreditlinie über 15 Milliarden US?Dollar ein, um ihn von den Problemen in Argentinien abzuschirmen - eine Maßnahme, die als Versuch des IWF gewertet werden könnte, eine Ansteckung der anderen Schwellenländer von einer nahezu sicheren Zahlungsunfähigkeit der argentinischen Regierung zu verhindern.  

BRANCHEN-& UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

Der Technologie- und der Finanzsektor erzielten auch in der vergangenen Woche eine überdurchschnittliche Wertentwicklung, wobei sie jedoch höhere Zuwächse verzeichneten als in der Vorwoche. Die beiden Branchen des Technologiesektors erzielten unterschiedliche Renditen. Die konjunkturabhängigere Branche Hardware und Ausrüstung legte in US?Dollar gemessen um nahezu 6 Prozent zu und übertraf damit die Software- und Dienstleistungsbranche, die um knapp 1 Prozent anzog.

Die defensiveren Sektoren Versorgung, Massenkonsumgüter und Gesundheitswesen schnitten geringfügig schlechter ab als der Index. Im Energiesektor kam es zu Glattstellungsverkäufen, da dieser Sektor in der Vorwoche die beste Wertentwicklung erzielt hatte.

Wie aus der Marktübersicht hervorgeht, verhielt sich der Technologiesektor mit einer überdurchschnittlichen Wertentwicklung in allen Regionen "global", während Finanzwerte überall außer in den USA überdurchschnittlich gut abschnitten.

RENTEN- & DEVISENMÄRKTE

Die weltweiten Rentenmärkte schlossen in Inlandswährung gemessen weitgehend lustlos, wobei die Währungsschwankungen bei Renditen in US?Dollar eine größere Rolle spielten. Dies gilt im allgemeinen auch für den vergangenen Monat.

USD schwächer gegenüber Euro

Der US-Dollar verlor gegenüber dem Euro, dem Yen und dem Pfund Sterling an Boden, was hauptsächlich auf die enttäuschenden Wirtschaftsdaten in den USA zurückzuführen war. Der Euro war mit einem Wertzuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem US?Dollar die stärkste Währung. Im vergangenen Monat legte der Euro gegenüber dem US?Dollar um 4,6 Prozent zu.

Der australische Dollar verzeichnete in der vergangenen Woche einen Wertzuwachs um nahezu 3 Prozent. Bedingt war dies durch den zunehmenden Optimismus hinsichtlich der Wachstumsaussichten des Landes, der auf über den Erwartungen liegende Einzelhandelsumsätze und Baugenehmigungen sowie auf einen Handelsüberschuß zurückzuführen war.


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