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Schroders Market Weekly

Schwächere Wirtschaftsdaten aus den USA führten zu schwächeren Kursen an den Aktienmärkten. Argentinien kämpft weiterhin mit Schwierigkeiten. Der Telekom- und Technologiesektor erlitt starke Verluste. Rentenmärkte konnten gewinnen. Der Euro gewann an Wert gegenüber dem USD. Economics |

AKTIENMÄRKTE

In der vergangenen Woche gaben die Aktien in allen zentralen Märkten aufgrund der schwächer als erwarteten Wirtschaftsdaten in den USA und Großbritannien nach und schlossen die Woche schwächer. In den USA kam es nach der Veröffentlichung von schwachen Wirtschaftsdaten im `Beige´Book` der Federal Reserve zu Glattstellungsverkäufen bei Aktien. Das `Beige Book` schätzte das Wirtschaftswachstum in den USA als stagnierend ein, wobei es insbesondere auf den Einzelhandel verwies. So sind weitere Zinssenkungen in naher Zukunft wahrscheinlich.

Am Mittwoch vergangener Woche veröffentlichte die Bank of England ihren Inflationsbericht des vergangenen Quartals. Auch dieser warnte davor, daß die Wirtschaftsaussichten schlechter ausfallen als ursprünglich angenommen.

Innerhalb Europas erreichten die Indizes aufgrund der schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA und der negativen Stimmung, die vom Telekommunikationssektor ausging (siehe unten), ein recht niedriges Niveau.

In Japan gingen die meisten Gewinne der vergangenen Woche wieder verloren, da die Anleger sich Sorgen über die Auswirkungen der amerikanischen Konjunkturschwäche auf die inländischen Anleger machten. Nach dem Handel am Montag, 13. August 2001, sank der Nikkei 225 mit 11477,56 auf seinen niedrigsten Stand seit 16 Jahren. Die Technologieaktien schnitten dabei besonders schwach ab, nachdem die Zulieferer der weltweiten Halbleiter- und Computerindustrie ihre Gewinnprognosen drastisch herabstuften.

Argentiniens Regierung hat anhaltende Verhandlungen mit den USA und dem Internationalen Währungsfonds geführt, um eine Lösung für die sich zuspitzende Finanzkrise des Landes zu finden. Argentinien sucht verzweifelt nach einer neuen Finanzspritze, um den stetigen Abfluß der Bankeinlagen aufzuhalten, der durch die Auflösung von Sparguthaben entsteht. Im Juli sanken die Einlagen um 7 Prozent, was das Land in noch größere Schwierigkeiten brachte und die Anleihekurse in die Höhe drückte.

Branchen-& Unternehmensnachrichten

In der vergangenen Woche litten die Aktien der Sektoren Informationstechnologie und Telekommunikation am stärksten, wobei Informationstechnologieaktien fast um 7 Prozent nachgaben. Die Sparte `europäische Telekommunikation` wurde aufgrund der Herunterstufung des Sektors durch Merrill Lynch kräftig in Mitleidenschaft gezogen.

Energie und Massenkonsumgüter verbuchten letzte Woche allgemein eine überdurchschnittliche Wertentwicklung (siehe Tabelle), ebenso wie der Gesundheitssektor, was die Tendenz in Richtung defensiven Marktbereich deutlich macht.


RENTEN- & DEVISENMÄRKTE

Sorgen hinsichtlich der weltweiten Konjunkturentwicklung unterstützten die Entwicklung der staatlichen Anleihemärkte positiv. Alle Märkte brachten letzte Woche kräftige Gewinne, da allgemein die Meinung aufkam, es könne zu weiteren Zinssenkungen kommen. Durch die anhaltende Schwäche der Aktienmärkte profitierten die Anleihen weiterhin von ihrem Status als `sicherer Hafen`.

In der vergangenen Woche verlor der US-Dollar gegenüber allen zentralen Währungen an Wert, außer gegenüber dem Pfund Sterling. Der US-Dollar wurde durch die schlechter als erwarteten Nachrichten über die amerikanische Konjunktur geschwächt.


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