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Aktuelle Einschätzung: Schroders

e-fundresearch versucht, Ihnen in den nächsten Tagen einen Überblick über die aktuellen Markteinschätzungen der wichtigsten Fondsgesellschaften zu geben. Kommentar des Schroders Chefökonomen Keith Wade zur aktuellen wirtschaftlichen Lage. Economics |
"SCHRODERS - Die Reaktion der Wirtschaft auf die Ereignisse in den USA Die furchtbaren Ereignisse in den USA könnten die Wirtschaft durchaus in eine Rezession treiben. Bereits unmittelbar nach den Terroranschlägen ist aufgrund der Schließung aller wichtigen US-Märkte ein Liquiditätsmangel festzustellen. Am stärksten dürften sich ein drastischer Rückgang des Verbrauchervertrauens und rückläufige Ausgaben der Haushalte auf die Wirtschaft auswirken. Angesichts der großen Bedeutung der Verbraucher für die amerikanische Konjunktur dürfte dies zu einem Rückgang des gesamten BIP führen. Die negativen Auswirkungen dürften noch verstärkt werden durch

a) den neuerlichen Anstieg des Ölpreises auf über $30 je Barrel und

b) die Zerstörung eines beträchtlichen Teils des amerikanischen Finanzsektors.

Dadurch wird sich der Konjunkturabschwung in Europa und Asien verlängern. Aufgrund der wahrscheinlichen Auswirkungen auf den Luftverkehr dürfte es in der Wirtschaft zu längeren Ausfällen kommen. Der Zeitpunkt für diesen Schock hätte angesichts der sehr fragilen Weltwirtschaft nicht ungünstiger sein können.

Zuversichtlicher stimmt uns die Wahrscheinlichkeit, daß die amerikanische Federal Reserve sowie die Zentralbanken in Europa und Asien die Zinsen senken, um die Liquidität zu erhöhen und die schlimmsten Auswirkungen der Ereignisse aufzufangen.

Aufgrund des Ausmaßes der gestrigen Katastrophe gestalten sich Vergleiche mit früheren Ereignissen schwierig. Die irakische Invasion in Kuwait hatte einen starken Rückgang des Verbrauchervertrauens zur Folge und trieb die amerikanische Wirtschaft Anfang 1991 in eine Rezession. Als der bewaffnete Kampf begann und deutlich wurde, daß die alliierten Truppen gewinnen würden, zog das Vertrauen wieder an.

Durch das Erdbeben in Kobe verringerte sich das BIP im ersten Quartal 1995 um schätzungsweise 0,3%. Die Wirtschaftsaktivität erholte sich jedoch, da das BIP durch den Wiederaufbau wieder anstieg.

In beiden Fällen wurden Schockwellen ausgelöst, die sich jedoch rasch glätteten, als der Wiederaufbau begann (Kobe) bzw. als der Risikozuschlag sank (Golfkrieg). Zwar dürfte die amerikanische Wirtschaft in den nächsten Monaten durch Aufbauarbeiten gestützt werden, doch ist es unwahrscheinlich, daß der Risikozuschlag rasch entfällt. Die USA werden sicherlich auf die Anschläge reagieren, wobei jedoch noch nicht feststeht, gegen wen sie vorgehen werden, da sich bisher niemand zu den Anschlägen bekannt hat. Es könnte zu einer längeren Spannungsphase kommen, wodurch sich die Risikoscheu der Anleger erhöht, die liquide Anlagen bevorzugen und sich stärker als sonst auf Waren und Rohstoffe konzentrieren. In einem derartigen Umfeld dürften die Rohstoffpreise weiterhin hoch bleiben, während sich der Risikozuschlag auf risikoreiche Vermögenskategorien wie Aktien erhöht. "

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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