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Schroders wöchentlicher Marktkommentar vom 24/09/2001

Aktien der Luftfahrtgesellschaften und der Versicherungen gaben weiter nach und spiegelten damit die Sorgen über die kurzfristige Rentabilität der Unternehmen und über die Aussichten eines ausgedehnten Konjunkturrückgangs wider. Economics |

Aktienmärkte

Anhaltende Sorgen über Zustand und Entwicklung der Weltwirtschaft nach den terroristischen Angriffen belasteten die Aktien vergangene Woche sehr, und alle Börsen schlossen niedrig. Als Antwort auf einen möglichen Konjunkturrückgang senkten die geldpolitischen Instanzen die Zinsen:

  • Die Bank of England senkte die Zinsen um 25 Basispunkte.

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte die Zinsen um 50 Basispunkte.

  • Die Federal Reserve senkte die Zinsen um 50 Basispunkte.

Die Wirtschaftsdaten waren uneinheitlich. Die Daten des deutschen ifo-Wirtschaftsinstituts fielen schlechter aus als angenommen, was die Aktienschwäche letzte Woche noch verstärkte. Die RPIX-Zahlen aus Großbritannien waren nur geringfügig schwächer als erwartet; zum ersten Mal seit März 1999 lagen sie über dem von der Bank of England gesteckten Ziel, obwohl der Hauptgrund dafür die saisonalen Lebensmittelpreise waren. Es ist unwahrscheinlich, daß sie langfristige Inflationssorgen entfachen. Trotz zahlreicher Kosteneinsparungen von seiten der Unternehmen sanken die Arbeitslosenzahlen in den USA, obwohl die Geschehnisse des Terrorangriffs noch nicht berücksichtigt sind.

  • Der britische RPIX lag mit 2,6 Prozent im Jahresvergleich über den Erwartungen.

  • Die Industrieumfrage des deutschen ifo-Instituts lag mit 89,5 Prozent knapp unter den 89,8 Prozent des vergangenen Monats.

  • Die Arbeitslosenerstanträge in den USA sanken im August auf 387.000.

Sektor- & Unternehmensnachrichten

Aktien der Luftfahrtgesellschaften und der Versicherungen gaben weiter nach und spiegelten damit die Sorgen über die kurzfristige Rentabilität der Unternehmen und über die Aussichten eines ausgedehnten Konjunkturrückgangs wider. British Airways und Virgin Atlantic sind nur zwei der zahlreichen Firmen, die aufgrund der Verluste im Transatlantikgeschäft und des möglichen Rückgangs der Reisetätigkeit in den kommenden Monaten Entlassungen vornahmen.

Die Telekommunikationsaktien blieben seit der Krise kräftig und setzten auch vergangene Woche diesen Trend fort und stiegen um 7,8 Prozent. Der Sektor Automobile und Autoteile war unverändert schwach und gab im Laufe der Woche um 17,7 Prozent nach, als sich in diesem Sektor Sorgen über den Konjunkturrückgang bemerkbar machten.

Die japanischen zyklischen Aktien hatten entgegen den allgemeinen Entwicklungen in der vergangenen Woche eine gute Wertentwicklung.

Renten-, Rohstoff- & Devisenmärkte

Trotz eines anfänglichen Ausschlags nach oben liegen die Öl-Futures jetzt niedriger als vor dem Terrorangriff. Aufgrund der Sorgen über das weltweite Wachstum stehen sie bei $25,44 im Vergleich zu $30 in der Woche des Terrorangriffs. Der Goldwert stieg vergangene Woche auf 291,45, was einem Anstieg von über 7 Prozent seit der Attacke entspricht.

Die Langläufer kamen letzte Woche schlecht davon und fielen fast auf das Niveau von vor dem Terrorangriff. Die Anleger waren unruhig über eine mögliche langfristige Inflation, da die Regierung die Militärausgaben ausweiten dürfte, um den Krieg gegen den Terrorismus zu finanzieren. Die Kurzläufer blieben niedrig.

Die Bank of Japan hat wiederholt auf dem Devisenmarkt interveniert, um so die Stärke des Yen zu kontrollieren, der gegenwärtig bei 116,7 gehandelt wird. Sonst kräftigte sich der US-Dollar, da klarwurde, daß ein Konjunkturrückgang weltweit zu spüren sein wird.

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