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Im Gespräch mit Raiffeisen-Osteuropa-Aktien-Fondsmanagerin Angelika Millendorfer

"Die Entwicklung rund um die Sanktionen gegen Russland muss aufmerksam beobachtet werden. Diese Situation birgt natürlich Risken, auch wenn der deutliche Ölpreisanstieg momentan unterstützend wirkt." | Angelika Millendorfer, Leiterin der Abteilung „Aktien, CEE & Global Emerging Markets“ der Raiffeisen KAG sowie Fondsmanagerin des Raiffeisen-Osteuropa-Aktien, im Update-Interview mit e-fundresearch.com. Managers | 30.04.2018 12:00 Uhr
Angelika Millendorfer, Leiterin Aktien CEE & Global Emerging Markets, Raiffeisen Capital Management / ©  Raiffeisen Capital Management
Angelika Millendorfer, Leiterin Aktien CEE & Global Emerging Markets, Raiffeisen Capital Management / © Raiffeisen Capital Management

e-fundresearch.com: Mit Blick auf Ihr Anlageuniversum: Welches Resümee ziehen Sie aus den bisherigen Marktentwicklungen 2018?

Angelika Millendorfer: Anfang des Jahres war das Sentiment wohl etwas zu optimistisch, was oft ein guter Konterindikator ist. Sehr erfreulich war, dass die Emerging Markets sich in der Korrektur relativ gut halten konnten, obwohl sie normalerweise ein hohes Beta haben. Auch die steigenden US- Zinsen wirken sich bis jetzt nicht allzu negativ aus. Momentan sieht es auch im Handelskrieg China-USA eher nach einer Verhandlungslösung als nach einer Eskalation aus, was für weitere Beruhigung sorgen könnte. In Osteuropa sind wir aber mit einer herausforderenden Situation in Russland konfrontiert, da die neuen Sanktionen gegen russische Oligarchen erstmals direkt die Handelbarkeit von börsennotierten Aktien beeinträchtigen. Zum Glück waren wir in keinem der betroffenen Unternehmen investiert.

e-fundresearch.com: Ist es im Zuge der „Rückkehr der Volatilität“ Anfang Februar zu nennenswerten Portfolioumschichtungen gekommen?

Angelika Millendorfer: Wir haben im Februar keine größeren strategischen Umschichtungen vorgenommen. Im Gefolge der neuen Russlandsanktionen wurde aber Polen etwas aufgestockt, da dieser Markt in der Korrektur billiger geworden ist und von Umschichtungen in Osteuropaportfolios profitieren könnte.

e-fundresearch.com: Wie beurteilen Sie das aktuelle Bewertungsniveau Ihrer Assetklasse und als wie fortgeschritten würden Sie den aktuellen Zyklus beurteilen?

Angelika Millendorfer: Osteuropäische Aktien sind sicherlich nicht teuer bewertet, im Gegenteil, ihr Bewertungsabschlag gegenüber globalen Märkten – Entwickelt wie Emerging – ist zur Zeit im historischen Vergleich recht hoch. Die Wirtschaft läuft fast überall gut, besonders in Zentraleuropa, wo viele Volkswirtschaften mit 4-5 % p.a. wachsen. Die Daten aus den USA und der Eurozone deuten aber darauf hin, dass die globale Konjunktur ihren Zenit überschritten haben könnte. Aber das Wachstum der Weltwirtschaft befindet sich noch immer auf einem guten Niveau, und die Gewinnentwicklung ist anhaltend positiv.

e-fundresearch.com: Wie trägt Ihre aktuelle Portfoliozusammenstellung diesem Umfeld Rechnung?

Angelika Millendorfer: Wie erwähnt, haben wir Polen aufgestockt, und bei Russland bleiben wir  bis auf weiteres erstmal bei einer neutralen Gewichtung, um den erhöhten Risken durch die Sanktionen Rechnung zu tragen. Auf Grund der Währungsschwäche in Russland und der Türkei bevorzugen wir in diesen Märkten tendenziell Exportwerte, die von der Abwertung profitieren. Zentraleuropa könnte sich in dieser Situation als Stabilitätsanker in der Assetklasse herauskristallisieren.

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e-fundresearch.com: Mit Blick auf Mitbewerber: Welche Positionierungen beziehungsweise Consensus-Trades können Sie im derzeitigen Markumfeld am wenigsten nachvollziehen?

Angelika Millendorfer: Wir kümmern uns in erster Linie um unsere eigenen Portfolios und weniger darum, was die Konkurrenz tut. Insofern kann ich dazu wenig sagen.

e-fundresearch.com: Welche Entwicklungen und Events sollten Investoren mit Blick auf Ihre Assetklasse im weiteren Jahresverlauf besonders genau im Fokus halten?

Angelika Millendorfer: Die Entwicklung rund um die Sanktionen gegen Russland muss aufmerksam beobachtet werden. Diese Situation birgt natürlich Risken, auch wenn der deutliche Ölpreisanstieg momentan unterstützend wirkt. In der Türkei werden die Wahlen im Juni ziemlich sicher keine gravierende Veränderung der politischen Landschaft bringen. In Griechenland wird in nächster Zeit der Bankenstresstest im Mai im Mittelpunkt stehen, wobei wir diesmal nicht mit Problemen rechnen. In Zentraleuropa dürfte die Lage am ruhigsten verlaufen.

e-fundresearch.com: Vielen Dank für das Gespräch, Frau Millendorfer!

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