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Trend zu Mischfonds setzt sich fort

Die Bemühungen der Fondsindustrie in den vergangenen Jahren, die besonders konservativen österreichischen Anleger über gemischte Fonds an eine gewisse Aktienquote heranzuführen, beginnt laut Heinz Bednar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG), immer mehr Früchte zu tragen. Markets | 16.04.2015 11:20 Uhr
Heinz Bednar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) / ©  VÖIG
Heinz Bednar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) / © VÖIG

Österreich: Fondsvolumen auf All Time High

Nach der guten Entwicklung des Jahres 2014, in dem das Fondsvolumen um 8,6% auf 157,8 Mrd. Euro stieg, hat sich im 1.Quartal 2015 der positive Trend weiter fortgesetzt. In den ersten drei Monaten stieg das von den österreichischen Verwaltungsgesellschaften gestionierte Fondsvolumen um 7,1% auf 168,9 Mrd. Euro und liegt damit erstmals wieder über dem bisherigen Höhepunkt von 167,3 Mrd. Euro aus 2006.

Nettozuflüsse vor allem aus dem Retail-Segment

Begünstigt durch das Niedrigzinsumfeld sowie den erfreulichen Entwicklungen auf den Kapitalmärkten kam es zu für österreichische Verhältnisse erfreulichen Nettomittelzuflüssen in der Höhe von 2,9 Mrd. Euro. Wie bereits 2014 haben auch im 1.Quartal 2015 die privaten Investoren massiv zu den Nettomittelzuflüssen beigetragen (+1,7 Mrd. Euro). „Der positive Trend des Vorjahres hat sich heuer beschleunigt. Unsere Kunden setzen in ihrer Anlage und Vorsorge verstärkt auf Fonds“ betont Heinz Bednar, Präsident der VÖIG.

Mischfonds-Boom: Österreicher tasten sich an Aktienquote heran

Die Bemühungen der Fondsindustrie in den vergangenen Jahren, die besonders konservativen österreichischen Anleger über gemischte Fonds mit einem gewissen, je nach Risikotyp gestaffelten Exposure an eine teilweise Aktienveranlagung heranzuführen, haben sich laut der jüngsten VÖIG-Statistik bezahlt gemacht:

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Seit Jahresbeginn wuchsen die Nettomittelzuflüsse bei den gemischten Fonds mit rund 1,4 Mrd. Euro am stärksten und lagen vor den Nettomittelzuflüssen im Rentenfondsbereich mit plus 1,15 Mrd. Euro. 

Jagd nach Rendite bleibt vorherrschendes Thema 

Die anhaltend niedrigen Zinsen haben das Investorenverhalten deutlich beeinflusst. „Das vorherrschende Thema ist aktuell die „Suche“ nach Rendite, da traditionelle Anleihenprodukte derzeit keine (oder fast) keine Rendite erwirtschaften“, erläutert Berndt May, Präsident, VAIÖ. Der Trend zu vermögensverwaltenden Fonds ist auch in Kontinentaleuropa und Großbritannien seit längerem deutlich spürbar und diese Assetklasse erzielt kontinuierliche Zuflüsse.

Berndt May, Präsident, VAIÖ
Berndt May, Präsident, VAIÖ

Was die Aktienfonds betrifft, so gebe es bei österreichischen Anlegern noch Aufholbedarf. Das weltweite Fondsvolumen setzt sich zu 40% in Aktien- und zu 22% in Anleihenfonds zusammen, in Österreich liegt der Anteil der Aktienfonds nur bei 15,4% während Anleihenfonds hierzulande immer noch den Löwenanteil von 43,6% ausmachen. Die Fondsbranche werde nun anlässlich des Weltfondstags am 19. April versuchen die Neugierde der Anleger mit Hilfe von Fondssparplänen zu wecken.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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