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Volles Haus an der FINANZ’19 in Zürich

Die größte Schweizer Finanzmesse hat am 23. Januar 2019 in Zürich Oerlikon ihre Tore geschlossen. Mit insgesamt 3'100 Personen wurde das Besucheraufkommen auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten. Im 21. Jahr seines Bestehens hat der große Branchenanlass nichts an Anziehungskraft eingebüßt. Ein Publikumsmagnet an der FINANZ’19 war der frühere Premierminister von Großbritannien, Gordon Brown. Markets | 25.01.2019 10:48 Uhr
© Finanzmesse
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Im Gegensatz zu klassischen Publikumsmessen, die zunehmend von Onlineformaten be- und verdrängt werden, zog der größte Schweizer Investment-Anlass in den vergangenen zwei Tagen wieder Hunderte Profis aus allen Finanzbereichen an. Von Dienstag bis gestern Mittwoch zählten die Veranstalter der FINANZ’19 insgesamt 3'100 Besucherinnen und Besucher. Die Schweizer Finanzmesse, die sich ausschließlich an Vermögensverwalter, Private Banker, Family Offices und Pensionskassen richtet, verzeichnet damit eine konstant hohe Besucherzahl. Positiv ist zudem die Verweildauer der Besucherinnen und Besucher von durchschnittlich vier bis fünf Stunden. Mit 98 Ausstellern stellte die Finanzmesse einen Rekord auf.

An der IMMO’19, die im Rahmen des Finanzanlasses ebenfalls in der Eventhalle StageOne in Zürich Oerlikon stattfand, präsentierten 67 Firmen aus der nationalen und internationalen Immobilienbranche ihre Produkte, Strategien und Dienstleistungen. Für die IMMO’19 bedeutete dies ebenfalls einen neuen Ausstellerrekord.

In der Woche nach dem Nein zum Brexit-Deal der amtierenden Regierung erwies sich der frühere britische Regierungschef Gordon Brown als Publikumsmagnet. Er referierte am Zürcher Investment-Anlass über die fortschreitende Globalisierung und diskutierte an einem Roundtable mit Martin Dahinden, Schweizer Botschafter in den USA, und Georg-Fischer-Chef Yves Serra über die Folgen von Protektionismus und Handelskriegen.

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Für volle Ränge sorgte auch die Diskussionsrunde mit Konrad Hummler von der Private Client Bank, der mit Andréa M. Maechler von der Schweizerischen Nationalbank und weiteren hochkarätigen Persönlichkeiten über den gefährlichen Cocktail von Verschuldung, steigenden Zinsen und Illiquidität diskutierte.

Einen Schwerpunkt an der diesjährigen 21. Finanzmesse bildete außerdem das Thema «Nachhaltige Anlagen», das in diversen Panels diskutiert wurde und bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse stieß. Reger Nachfrage erfreute sich insbesondere der Roundtable «UN-Nachhaltigkeitsziele in der Vermögensanlage von Pensionskassen und Stiftungen». An diesem runden Tisch kreuzten unter anderem Nationalrat Thomas Aeschi und Ethos-Präsident Rudolf Rechsteiner die Klingen.

Für die FINANZ’19 zeichnete erstmals Bernhard Zosso, als neuer Geschäftsführer der JHM Finanzmesse AG, mitverantwortlich. «Einen besseren Start hätte ich mir nicht wünschen können», sagt er nach Abschluss des Events und freut sich auf die Weiterentwicklung des erfolgreichen Messeformats unter seiner Ägide. «Stehenbleiben war für uns in den letzten zwei Dekaden nie eine Option», resümiert Messemitgründer Gregor Johner, der sich nach der reibungslos erfolgten Stabsübergabe von seiner aktiven Rolle als Veranstalter verabschiedet. «Eine analoge Kompetenz- und Begegnungsplattform, die sich konsequent an den Bedürfnissen von Ausstellern und Besuchern orientiert, hat auch im digitalen Zeitalter eine Zukunft», schließt Johner überzeugt.

Die FINANZ’20 findet vom 5. bis 6. Februar 2020 wiederum in der Eventhalle StageOne in Zürich Oerlikon statt.

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