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Zwei Teile der Research-Reihe „Investmentstrategien“ sind veröffentlicht, in Summe knapp 1.000 Seiten. Im Video-Interview arbeitet Dr. Josef Obergantschnig die Gemeinsamkeiten heraus: Beide Modelle denken generationenübergreifend, beide entnehmen laufend (Norwegen rund 3 %, Yale 5,25 % Ausschüttungsziel) und beide brauchen dafür eine für DACH-Verhältnisse hohe Quote an aktienähnlichen Investments. Der Unterschied liegt in der Umsetzung: Yale setzt bei 44 Milliarden US-Dollar auf rund 71 % illiquide Anlagen und Alternatives, Norwegen bei 1,8 Billionen Euro auf ein breit gestreutes Aktienmandat mit über 7.000 Einzeltiteln. Der Grund ist Größe: 20 % Private Equity wären bei Norwegen rund 360 Milliarden Euro, mehr als der Zugang zu Top-Managern hergibt. Ein Überlegenheitsurteil lehnt Obergantschnig ab: Rund 75 % des norwegischen Vermögens stammen aus Kapitalmarkterträgen, nur ein Viertel aus Einzahlungen. Zugleich verweist er auf den aktuellen Gegenwind bei Yale, wo offene Commitments, geringere Rückflüsse und der Ausschüttungsbedarf zu Verkäufen im Private-Markets-Portfolio geführt haben. Als nächstes Modell folgt der deutsche KENFO.
Wie baut man verlässlich ein Generationenvermögen auf? Nach dem norwegischen Staatsfonds in Teil 1 und dem Yale Endowment in Teil 2 ziehen Dr. Josef Obergantschnig und e-fundresearch.com Chefredakteur Simon Weiler in diesem Video-Interview eine erste Zwischenbilanz zur Research-Reihe „Investmentstrategien“.
